Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Eurozone kommt schwungvoll aus der Rezession
Wirtschaft 30.07.2021
Wirtschaftswachstum

Eurozone kommt schwungvoll aus der Rezession

Wirtschaftswachstum

Eurozone kommt schwungvoll aus der Rezession

Foto: dpa
Wirtschaft 30.07.2021
Wirtschaftswachstum

Eurozone kommt schwungvoll aus der Rezession

Im zweiten Quartal hat die Wirtschaftsleistung um zwei Prozent gegenüber den Vormonaten zugelegt.

(dpa) - In der Eurozone hat die Wirtschaft im Frühjahr wieder Fahrt aufgenommen und den Weg aus der Rezession geschafft. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung um zwei Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Experten hatten für die Monate April bis Juni im Schnitt einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent erwartet.


Die Corona-Pandemie hat die Industrieproduktion in Luxemburg überraschend stark beflügelt.
Diese Daten aus der Wirtschaft machen Hoffnung
Mit den Lockerungen erholt sich die Luxemburger Wirtschaft rasant schnell. Neben Licht gibt es allerdings auch eine ganze Reihe von Risiken.

Im Winterhalbjahr hatten noch Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie die Wirtschaft belastet. Im ersten Quartal war die Wirtschaft im gemeinsamen Währungsraum um 0,3 Prozent im Quartalsvergleich geschrumpft und im Schlussquartal 2020 um 0,6 Prozent. Wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpft, sprechen Ökonomen von einer Rezession.

Die vier größten Volkswirtschaften der Eurozone legten im Frühjahr mehr oder weniger stark zu. Am kräftigsten unter den Top 4 kam die Konjunktur in Spanien in Schwung - mit einem Wachstum von 2,8 Prozent. Die italienische Wirtschaft legte ähnlich stark um 2,7 Prozent zu, während das Wachstum der deutschen Wirtschaft mit 1,5 Prozent und der französischen mit 0,9 Prozent schwächer ausfiel. Zu Luxemburg lagen keine Zahlen vor.


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Schlecht fürs Sparbuch: Europas Währungshüter zementieren das Rekordtief. Zudem steckt die EZB weiterhin Milliarden in Anleihenkäufe.
ARCHIV - 27.11.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht bei einer kurzen Presseveranstaltung, bevor sie ihre Unterschrift zum Aufdruck auf Euro-Banknoten abgibt. (zu dpa «EZB verstärkt Arbeit an digitalem Euro - Testphase ab Mitte Oktober» vom 02.10.2020) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die europäische Notenbank kündigt Änderungen bei der Strategie an. Der Leitzins als Hauptinstrument hat vorerst ausgedient.
12.12.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, spricht bei ihrer ersten Pressekonfernz nach der EZB-Ratssitzung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++