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Wettbewerbsindex: Luxemburg auf Platz 18
Wirtschaft 09.10.2019

Wettbewerbsindex: Luxemburg auf Platz 18

Zum guten Ergebnis hat die starke Präsenz ausländischer Arbeitskräfte in Luxemburg beigetragen, so die Handelskammer.

Wettbewerbsindex: Luxemburg auf Platz 18

Zum guten Ergebnis hat die starke Präsenz ausländischer Arbeitskräfte in Luxemburg beigetragen, so die Handelskammer.
Foto: Guy Wolff
Wirtschaft 09.10.2019

Wettbewerbsindex: Luxemburg auf Platz 18

Mara BILO
Mara BILO
Das Großherzogtum befindet sich auf Rang 18 beim Wettbewerbsindex des Weltwirtschaftsforums. Damit gewinnt Luxemburg einen Platz im Vergleich zum Vorjahr.

Die nationale Wirtschaft wird wettbewerbsfähiger: Das geht jedenfalls aus einem neuen Bericht des Weltwirtschaftsforums, der „Global Competitiveness Report“, hervor. Demnach befindet sich Luxemburg derzeit auf Platz 18 (von insgesamt 141) und gewinnt damit einen Platz im Vergleich zum Vorjahr.


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Der jährlich veröffentlichte Wettbewerbsindex gibt Auskunft darüber, wie wettbewerbsfähig eine Wirtschaft ist. „Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit“ definiert das in Cologny ansässige Weltwirtschaftsforum als „die Gesamtheit der Institutionen, Politiken und Faktoren, die das Produktivitätsniveau eines Landes bestimmen.“ Insgesamt werden die neuesten Statistiken internationaler Organisationen sowie die Ergebnisse von Umfragen, die die Stiftung mit den Führungskräften von den 141 untersuchten Wirtschaften durchführt, zur Zusammenstellung dieses Berichtes analysiert. „Die Methodik, die in Zusammenarbeit mit führenden Experten und Praktikern in einem dreijährigen Konsultationsprozess entwickelt wurde, soll die Länder dabei unterstützen, relevante Strategien und Praktiken zu ermitteln“, heißt es beim Weltwirtschaftsforum.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Wettbewerbsindex schneidet Luxemburg nun etwas besser ab als im Vorjahr. Dazu beigetragen hat, laut einer Mitteilung der Handelskammer, „die starke Präsenz ausländischer Arbeitskräfte, die oft qualifiziert oder sogar hoch qualifiziert sind, und die insgesamt 73 Prozent des Arbeitsmarktes ausmachen und Luxemburg nach Angaben von Wirtschaftsführern zu einem der Länder macht, in denen die Arbeitskräfte am besten ausgebildet sind.“ Das Nachbarland Belgien hingegen verliert einen Platz und rutscht auf Rang 22. So auch Deutschland: Die größte Wirtschaft Europas verliert vier Plätze und landet au Platz 7. Frankreich hingegen gewinnt zwei Plätze und nimmt Platz 15 im globalen Ranking ein. Spitzenreiter sind Singapur (Platz 1), die USA (2) und Hongkong (3).

Große Stabilität

„Das Ranking zeigt, dass sich die Institutionen auf dem Weg zu einem wettbewerbsfähigen Umfeld befinden“, heißt es bei der Handelskammer. „Die Unternehmensführung betrachtet den öffentlichen Sektor daher als effizient, transparent und insgesamt zukunftsorientiert.“


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