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Weniger Jobs in der deutschen Gaming-Branche
Wirtschaft 07.08.2019

Weniger Jobs in der deutschen Gaming-Branche

Insgesamt stellt die Games-Branche den Angaben zufolge gut 28 000 Arbeitsplätze in Deutschland.

Weniger Jobs in der deutschen Gaming-Branche

Insgesamt stellt die Games-Branche den Angaben zufolge gut 28 000 Arbeitsplätze in Deutschland.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 07.08.2019

Weniger Jobs in der deutschen Gaming-Branche

Mehr Unternehmen entwickeln Videospiele in Deutschland, aber die Beschäftigtenzahl ist gesunken.

(dpa) - Die Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Games-Branche ist leicht rückläufig. Wie der Branchenverband Game am Mittwoch mitteilte, ging die Zahl der Mitarbeiter bei Unternehmen, die Computer- und Videospiele hierzulande entwickeln und vertreiben, im Vergleich zu 2018 um 5,9 Prozent auf 11 014 zurück.


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Zählt man die Beschäftigten auch bei Dienstleistern, Händlern und Medien dazu, fiel der Rückgang demnach mit 1,2 Prozent etwas geringer aus. Insgesamt stellt die Branche den Angaben zufolge gut 28 000 Arbeitsplätze in Deutschland.

Die Zahl der Unternehmen sei im gleichen Zeitraum dagegen kräftig gestiegen. Demnach zählt die Branche hierzulande inzwischen 614 Unternehmen, ein Jahr zuvor waren es noch 524. Vor allem Neugründungen kleiner Spiele-Entwickler hätten zu dem Wachstum beigetragen.



Die Games-Branche zählt inzwischen 614 Unternehmen in Deutschland. Vor einem Jahr waren es noch 524.
Die Games-Branche zählt inzwischen 614 Unternehmen in Deutschland. Vor einem Jahr waren es noch 524.
Foto: Anouk Antony

Vor diesem Hintergrund zeige der weitere Beschäftigten-Rückgang, „wie groß der wirtschaftliche Druck auf Games-Unternehmen in Deutschland ist“, schätzt Game-Geschäftsführer Felix Falk.

50 Millionen Euro

Die Bundesregierung hatte bereits in ihrem Koalitionsvertrag eine Förderung der Branche beschossen, um sie im internationalen Vergleich konkurrenzfähiger zu machen.

Für das laufende Jahr flossen dafür 50 Millionen Euro, im kürzlich von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgelegten Bundeshaushalt 2020 fehlt dieser Posten allerdings. Das habe für viel Verunsicherung gesorgt, sagte Falk.





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