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Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten - USA sacken ab
Wirtschaft 08.01.2019 Aus unserem online-Archiv

Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten - USA sacken ab

 Für die USA sind die Aussichten nicht besonders gut.

Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten - USA sacken ab

Für die USA sind die Aussichten nicht besonders gut.
AP
Wirtschaft 08.01.2019 Aus unserem online-Archiv

Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten - USA sacken ab

Die Weltbank hat ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft nach unten korrigiert - und dabei vor allem die Vorhersage für die USA.

(dpa) - Das weltweite Wachstum werde im laufenden Jahr 2,9 Prozent betragen. In den USA werde es auch weiterhin deutlich nach unten gehen. Nach 2,9 Prozent 2018 werde für das laufende Jahr nur noch mit 2,5 Prozent gerechnet. Im Wahljahr 2020 könnten es nur noch schwache 1,7 Prozent Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt sein, prognostiziert die Weltbank in ihrem am Dienstag in Washington vorgestellten Bericht.


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Die Weltbank prognostizierte damit einen leichten Rückgang des ohnehin bereits nach unten korrigierten weltweiten Wachstums von 3,0 Prozent im vergangenen Jahr. „International sind die Handels- und Produktionsaktivitäten weicher geworden, Handelskonflikte bleiben ein großes Thema und in einigen der großen Schwellenländer sind die Finanzmärkte vehement unter Druck“, heißt es in der Analyse der Weltbank.

„Anfang 2018 hat die Weltwirtschaft aus allen Rohren gefeuert, aber sie hat Tempo verloren und die Fahrt könnte sogar noch holpriger werden im laufenden Jahr“, sagte Weltbank-Geschäftsführerin Kristalina Georgieva. Somit könnte auch der Kampf gegen extreme Armut auf der Welt - ein besonderes Anliegen der Weltbank - beeinflusst werden.


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Das Wachstum der Industrieländer werde auf nur noch zwei Prozent im laufenden Jahr sinken, heißt es in der Prognose weiter, in den Entwicklungs- und Schwellenländern werde das Wachstum mit 4,2 Prozent ebenfalls langsamer vorangehen. Georgieva warnte vor einer zu schnellen Straffung der Geldpolitik - dies könnte zu einem Unterdrücken der Kapitalflüsse in Schwellenländer führen.


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