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Wegen Corona-Virus: Luxair-Fluggäste lassen Tickets verfallen
Wirtschaft 1 2 Min. 03.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Wegen Corona-Virus: Luxair-Fluggäste lassen Tickets verfallen

Die Zahl der Kunden, die ihre Reise nicht angetreten haben, ist nicht bekannt, so ein Luxair-Sprecher.

Wegen Corona-Virus: Luxair-Fluggäste lassen Tickets verfallen

Die Zahl der Kunden, die ihre Reise nicht angetreten haben, ist nicht bekannt, so ein Luxair-Sprecher.
Foto: LW-Archiv
Wirtschaft 1 2 Min. 03.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Wegen Corona-Virus: Luxair-Fluggäste lassen Tickets verfallen

Mara BILO
Mara BILO
Die Airlines spüren die Folgen des Corona-Virus - viele Fluggäste treten ihre Reise nicht an. Das betrifft auch Luxair-Kunden.

(mbb/dpa) - Aus Angst vor Reisen in Zeiten der Corona-Virus-Epidemie lassen viele Fluggäste ihre Tickets verfallen – das meldete die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) am Montag. Das betrifft auch Luxair: Auf Nachfrage bestätigte die nationale Fluggesellschaft, dass auch Fluggäste aus Luxemburg ihre Tickets verfallen lassen. Die Zahl der Kunden, die ihre Reise nicht angetreten haben, ist nicht bekannt, so ein Sprecher der Airline.

Die Fluggesellschaft sieht sich jedenfalls gerüstet: „In allen Maschinen sind Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und weiteres vorhanden“, erklärte der Luxair-Sprecher. Die Airline halte sich strikt an die Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen der Gesundheitsbehörden.

Die Angst wächst

Nach Angaben des Branchenverbands IATA haben viele Airlines gemeldet, dass rund 50 Prozent der Fluggäste gar nicht auftauchen. Eine große Linien-Fluggesellschaft verzeichne gar einen Totaleinbruch von Buchungen nach Italien. Generell seien die Aussichten für Buchungen nicht rosig, so die IATA weiter.


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Der Branchenverband will nun dafür sorgen, dass angesichts der außergewöhnlichen Umstände bestimmte Regeln angepasst werden. So drohte einer Fluggesellschaft bisher, ihre Slots – das ist das Zeitfenster für Starts und Landungen – zu verlieren, wenn sie sie nicht mindestens zu 80 Prozent nutzte. Die Anwendung dieser Regel sei angesichts der nötigen Kapazitätsanpassungen nun nicht mehr angemessen, hieß es.


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