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43.000 VW-Kunden in Luxemburg betroffen
Wirtschaft 30.09.2015 Aus unserem online-Archiv
VW-Rückrufaktion

43.000 VW-Kunden in Luxemburg betroffen

Auch in Luxemburg sind an Zehntausenden Fahrzeugen Nachbesserungen nötig.
VW-Rückrufaktion

43.000 VW-Kunden in Luxemburg betroffen

Auch in Luxemburg sind an Zehntausenden Fahrzeugen Nachbesserungen nötig.
Foto: AP
Wirtschaft 30.09.2015 Aus unserem online-Archiv
VW-Rückrufaktion

43.000 VW-Kunden in Luxemburg betroffen

Volkswagen ruft nach RTL-Informationen im Großherzogtum 43.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Hintergrund ist der Abgas-Skandal.

(ml) - Im Abgas-Manipulations-Skandal geht VW in die Offensive. Der Konzern hat am Dienstag seinen Plan zur Nachbesserung von Dieselwagen mit manipulierter Software vorgestellt. Weltweit sollen fünf Millionen Fahrzeuge der Kernmarke in die Werkstatt geholt werden. Insgesamt geht es um elf Millionen Autos.

Wie RTL am Mittwoch Abend meldete, sollen in Luxemburg 43.000 Fahrzeuge der Marken VW, Seat, Audi und Skoda von der Rückrufaktion betroffen sein. In Frankreich handelt es sich um insgesamt 900.000 Fahrzeuge. In Österreich sollen 363.400 Autos aller Konzernmarken nachgebessert werden. 

Derzeit werden die luxemburgischen Behörden über die Tragweite des Aktionsplans informiert. Die betroffenen Kunden sollen in den kommenden Tagen und Wochen per Post informiert werden.

"Tageblatt"-Informationen zufolge beschäftigen sich derzeit in Luxemburg vier Ministerien (Finanzen, Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur) mit dem VW-Abgas-Skandal. Im Raum steht u. a. die Frage, ob die Inhaber der betroffenen Fahrzeuge Steuern nachzahlen müssen, weil ihr Wagen mehr Schadstoffe freigesetzt hat, als angenommen. Zu klären bleibt auch, ob CARE-Prämien für Fahrzeuge mit besonders niedrigem CO2-Ausstoß zu Unrecht ausgezahlt wurden. Erste Resultate sollen in den kommenden Tagen vorliegen, heißt es aus dem Transportministerium. 

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