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VW-Abgasskandal: Umrüstung in Luxemburg angelaufen
Vom Skandal betroffene Kunden werden im Laufe dieser Woche angeschrieben.

VW-Abgasskandal: Umrüstung in Luxemburg angelaufen

Foto: AFP
Vom Skandal betroffene Kunden werden im Laufe dieser Woche angeschrieben.
Wirtschaft 19.04.2016

VW-Abgasskandal: Umrüstung in Luxemburg angelaufen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Volkswagen beginnt im Laufe dieser Woche, die vom Abgasskandal betroffenen Dieselmotoren "sauber" zu machen. Den Beginn machen die 2,0-Liter-Aggregate.

(TJ) - Im Laufe dieser Woche beginnt in Luxemburg die Umrüstung der mit der "Schummelsoftware" ausgestatteten Dieselfahrzeuge. Den Anfang macht Volkswagen mit dem Modell Amarok, Audi mit einigen Modellvarianten des A4, A5, A6 und Q5 sowie SEAT mit einigen Modellvarianten des Exeo. Die betroffenen Kunden werden in den nächsten Tagen angeschrieben und gebeten, einen Termin mit ihrer Werkstatt zu vereinbaren.

Für die 1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter-Motoren des Typs EA189 ist ein Software-Update vorgesehen, die reine Arbeitszeit wird weniger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Beim 1,6 Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Ansaugtrakt eingesetzt, so dass für den Eingriff, inklusive Software-Update, knapp 45 Minuten kalkuliert werden.

VW unterstreicht, dass durch das Update keinerlei Leistungseinbußen zu verzeichnen sind.

Rund 35.000 Fahrzeuge in Luxemburg müssen nach dem VW-Abgasskandal umgerüstet werden, um den Normen zu entsprechen. VW hatte bekanntlich dank eines speziellen Programms die Fahrzeuge so manipuliert, dass sie im Testzyklus "sauber" liefen. Im realen Betrieb stoßen die Dieselmotoren meist ein Vielfaches an Stickoxyden (NOx) aus.




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