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Vom Regen in die Traufe: Düsteres Jahr für Cargolux
Wirtschaft 2 Min. 18.12.2012

Vom Regen in die Traufe: Düsteres Jahr für Cargolux

Vom Regen in die Traufe: Düsteres Jahr für Cargolux

Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 2 Min. 18.12.2012

Vom Regen in die Traufe: Düsteres Jahr für Cargolux

Es war ein düsteres Jahr für die Cargolux, das bitterste der Firmengeschichte. Schon kurz vor dem Jahreswechsel kam es ganz dick für die Direktion der Luxemburger Frachtfluggesellschaft, als ein US-Gericht den langjährigen Firmenchef Ulrich Ogiermann und den Verkaufschef Robert Van de Weg zu Haftstrafen von 13 Monaten verurteilte.

Es war ein düsteres Jahr für die Cargolux, das bitterste der Firmengeschichte. Schon kurz vor dem Jahreswechsel kam es ganz dick für die Direktion der Luxemburger Frachtfluggesellschaft, als ein US-Gericht den langjährigen Firmenchef Ulrich Ogiermann und den Verkaufschef Robert Van de Weg zu Haftstrafen von 13 Monaten verurteilte.

Unerfreulich ging es weiter: Die Cargolux musste von hohen Verlusten berichten, die auf hohe Treibstoffpreise, aber auch auf geringer ausgelastete Flugzeuge zurückzuführen sind. Im Sommer treten die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Luxemburger Altaktionären und dem neuen Aktionär Qatar Airways immer deutlicher zutage. Nach nur anderthalb Jahren als Generaldirektor tritt Frank Reimen von der Unternehmensspitze ab.

Ende September erreichen die Streitigkeiten über den zukünftigen Kurs einen Höhepunkt. Akbar Al Baker, Chef von Qatar Airways, bezeichnet das Geschäftsmodell von Cargolux als "provinziell" und verlangt durchgreifende Änderungen. Anschließend kursiert das Gerücht, Cargolux wolle die Flugzeugwartung in ein anderes Land auslagern. Wenige Tage später kündigt das Unternehmen den Kollektivvertrag mit den Beschäftigten.

Im November kommt es dann zum Eklat: Katar steigt aus der Beteiligung an Cargolux aus – dem Vernehmen nach, weil Richard Forson, ein Vertrauter von Al Baker, nicht als Generaldirektor durchzusetzen war.