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US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Wirtschaft 08.11.2018 Aus unserem online-Archiv

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Die US-Notenbank befindet sich in Washington, D.C.

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Die US-Notenbank befindet sich in Washington, D.C.
Foto: AFP
Wirtschaft 08.11.2018 Aus unserem online-Archiv

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Die US-Währungshüter legen bei ihrer Anpassung der Leitzinsen eine Pause ein. Was Ökonomen nicht überrascht. Der nächste Zinsschritt wird erst im Dezember erwartet. Präsident Trump versucht zu bremsen.

(dpa) - Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins bei der Sitzung ihres Offenmarktausschusses am Donnerstag unangetastet gelassen. Die sogenannte Federal Funds Rate, der Zinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig über Nacht Geld leihen, bleibt demnach weiterhin in einem Korridor zwischen 2,0 und 2,25 Prozent, wie die Notenbank nach der Sitzung in Washington mitteilte.


ARCHIV - 22.01.2008, USA, Washington: Das Gebäude der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Eine erneute Erhöhung der US-Leitzinsen ist an den Finanzmärkten fest eingeplant, doch Anleger warten mit Spannung auf Hinweise der Notenbank Fed zur weiteren Geldpolitik. Foto: Matthew Cavanaugh/EPA FILE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
US-Notenbank strafft Geldpolitik wie erwartet weiter
Es ist die achte US-Zinserhöhung seit Ende 2015 und alles andere als überraschend. Denn die US-Wirtschaft brummt. Die Notenbank will eine Überhitzung verhindern und auch künftig geldpolitisch dagegen steuern.

Die Federal Reserve hat nach Ende der Finanzkrise im Jahr 2015 damit begonnen, die Phase des ultrabilligen Geldes zu beenden und den Leitzins von praktisch Null graduell zu erhöhen. Im Jahr 2018 hatte es bereits drei Zinsschritte der Fed gegeben, jeweils um moderate 0,25 Prozentpunkte. Experten erwarten einen vierten Schritt im Dezember - entsprechende Signale sandte die Notenbank auch am Donnerstag aus.

Die US-Regierung um Präsident Donald Trump hatte die Notenbank und ihren Chef Jerome Powell zuletzt kritisiert. Trump sähe lieber ein langsameres Vorgehen, um das Wirtschaftswachstum maximal zu unterstützen. Experten befürchten jedoch bei einem zu vorsichtigen Kurs der Fed ein Überhitzen der US-Wirtschaft - mit entsprechend negativen Folgen.


ARCHIV - 26.04.2018, Hessen, Frankfurt am Main: Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht bei der EZB-Pressekonferenz.   (zu dpa «EZB-Ratssitzung mit Zinsentscheidung» vom 26.07.2018) Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
EZB bleibt auf Kurs und lässt sich Zeit bei Zinswende
Die Europäische Zentralbank peilt weiter ein schrittweises Ende der Geldschwemme an. Sparer müssen sich allerdings noch einige Zeit gedulden.

Laut Marktbeobachtern in den USA häuften sich Anzeichen an den Märkten, dass das durch die Steuerreform Donald Trumps entfachte konjunkturelle Strohfeuer früher als erwartet abbrennen könnte. Vor einem Ende dieser Effekte hatte zuletzt auch bereits der Internationale Währungsfonds (IWF) gewarnt. Hinzu komme Unsicherheit wegen der Handelspolitik Trumps.


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