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(dpa) - Nach dem Absturz einer Boeing-Maschine in Äthiopien ist der Aktienkurs des US-Flugzeugbauers am Montag zum Handelsstart um bis zu knapp 13,5 Prozent gesunken. Das bedeutete laut der Nachrichtenagentur Bloomberg den größten Tagesverlust im Handelsverlauf seit den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001. Zuletzt notierten die Papiere noch mehr als acht Prozent im Minus bei 388,06 US-Dollar und lagen damit abgeschlagen am Ende des US-Leitindex Dow Jones Industrial. Das Unglück war der zweite Absturz einer Boeing 737 Max 8 binnen Monaten.

Nach dem Absturz mit 157 Todesopfern muss Boeings modernisierter Mittelstreckenjet in den ersten Ländern auf dem Boden bleiben. China und Äthiopiens nationale Fluggesellschaft sprachen ein Startverbot für alle baugleichen Maschinen aus. Bereits im Oktober 2018 war eine 737 Max 8 der Fluglinie Lion Air in Indonesien abgestürzt, was 189 Menschen das Leben gekostet hatte.

Auch die zweite abgestürzte Maschine sei erst kurze Zeit im Flugbetrieb gewesen, was er als Alarmsignal sehe, schrieb Analyst Robert Czerwensky von der DZ Bank. Er erwartet, dass nun weitere Länder Start- und Landeverbote für die 737 Max 8 verhängen werden.


Gestern

(dpa) – Bei einer Hausdurchsuchung im mutmaßlich rechtsextremen Milieu im belgischen Antwerpen ist ein Mensch gestorben. Während der Hausdurchsuchung auf illegale Waffen im Stadtteil Merksem habe es am Mittwochmorgen einen Schusswechsel zwischen der Polizei und einem Verdächtigen gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Antwerpen mit. Dabei sei ein Bewohner gestorben.

Insgesamt wurden zehn Hausdurchsuchungen durchgeführt, wie die Bundesstaatsanwaltschaft später bestätigte. Sechs Personen seien festgenommen worden. Es seien mehr als hundert Waffen sowie Munition, Nacht- und Wärmesichtgeräte und andere Ausrüstung gefunden worden, hieß es.

Demnach besteht der Verdacht, dass die betroffene Personengruppe eine Art bewaffneten Widerstand gegen die Regierung geplant hatte, ohne ein bestimmtes Angriffsziel oder Datum festgelegt zu haben. Nach Angaben der Antwerpener Staatsanwaltschaft richteten sich die Ermittlungen gegen Menschen, die der Nähe zu gewalttätigen Rechtsextremen verdächtigt werden.

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Kurzmeldungen Lokales 28.09.2022

(lm) – Fahrer, die 95er-Benzin tanken, müssen ab Donnerstag ein bisschen weniger tief in die Tasche greifen. Der Liter Kraftstoff vergünstigt sich ab Mitternacht um 2,6 Cent auf 1,622 Euro.

Die Preise für Super Plus (1,874 Euro) und Diesel (1,763 Euro) bleiben derweil unverändert.


Kurzmeldungen Politik 28.09.2022

(lm) - Wie die Santé mitteilt, ist in den vergangenen 24 Stunden ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Großherzogtum auf 1.129.

In demselben Zeitraum haben sich 1.728 Menschen auf den Erreger testen lassen. Bei 435 Personen fiel der Test positiv aus. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 25,20 Prozent. Der R-Wert liegt aktuell bei 1,36.

In den Krankenhäusern des Landes wird mit zwölf Corona-Patienten eine Person mehr stationär behandelt. Einer der Patienten ist auf intensivmedizinische Versorgung angewiesen.

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(dpa) – Bei einer Hausdurchsuchung im mutmaßlich rechtsextremen Milieu im belgischen Antwerpen ist ein Mensch gestorben. Während der Hausdurchsuchung auf illegale Waffen im Stadtteil Merksen habe es am Mittwochmorgen einen Schusswechsel zwischen der Polizei und einem Verdächtigen gegeben, teilte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft mit. Dabei sei ein Bewohner gestorben.

Insgesamt wurden zehn Hausdurchsuchungen durchgeführt. Der Einsatz richtete sich demnach gegen mehrere Menschen, die der Nähe zu gewalttätigen Rechtsextremen verdächtigt werden. Nach Informationen des belgischen Fernsehsenders RTBF wird die Gruppe auch verdächtigt, einen Terroranschlag geplant zu haben.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Politik 27.09.2022

(lm) - In den vergangenen 24 Stunden wurden 481 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Insgesamt 1.673 Tests wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 28,77 Prozent. Der R-Wert wird aktuell mit 1,13 angegeben.

Zudem hat das Großherzogtum einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Erkrankung zu beklagen. Damit steigt die Zahl der Sterbefälle auf 1.128.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit elf Corona-Patienten stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

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Kurzmeldungen Lokales 27.09.2022

(TJ) - Kurz vor Mitternacht beobachteten Polizeibeamte am Montagabend eine Drogenübergabe am Bahnhof Luxemburg. Die Polizisten stellten den Käufer und den Verkäufer. Beim Kunden fanden sie eine Kokainkugel, die sichergestellt wurde. 

Der Verkäufer musste die Beamten ins Krankenhaus begleiten, da der Verdacht bestand, dass er Kugeln mit Rauschgift verschluckt hatte. Die Untersuchung brachte mehrere Kokainkugeln zum Vorschein, sodass der Mann festgenommen und am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde.

Trickdieb 

In der Alzettestraße in Esch/Alzette machte sich ein Ganove um 16.15 Uhr an einen Mann heran. Er fasste ihn beim Handgelenk und tat so, als ob er ihn zum Tanz auffordere. Dabei nutzte er das Ablenkungsmoment, um dem Opfer ein goldenes Armband zu stehlen. Anschließend ging er flüchtig und konnte auch von einem Zeugen nicht verfolgt werden. Das Opfer stand unter Schock.

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