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Umfrage zur Krisenbewältigung: Luxemburg zeigt sich optimistisch
Wirtschaft 14.05.2020

Umfrage zur Krisenbewältigung: Luxemburg zeigt sich optimistisch

In Krisenzeiten wird der Gurt enger geschnallt: 61 Prozent der Befragten sagten aus, derzeit sparsamer als sonst zu leben.

Umfrage zur Krisenbewältigung: Luxemburg zeigt sich optimistisch

In Krisenzeiten wird der Gurt enger geschnallt: 61 Prozent der Befragten sagten aus, derzeit sparsamer als sonst zu leben.
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 14.05.2020

Umfrage zur Krisenbewältigung: Luxemburg zeigt sich optimistisch

500 Einwohner wurden unter anderem dazu befragt, wie sie die Krisenbewältigung in Luxemburg einschätzen, wie sich ihr Umgang mit dem Geld verändert hat und wie viel Ersparnisse sie zur Seite gelegt haben.

(SC) - Am Mittwoch veröffentlichte die ING die Ergebnisse einer Umfrage, die die TNS ILRES im Auftrag der Bank durchgeführt hat. Dabei wurden vom 27. April bis zum 4. Mai insgesamt 500 volljährige Personen unter anderem die Frage gestellt, wie zuversichtlich sie seien, dass Luxemburg die Corona-Krise meistern werde. Sie wurden auch zu Veränderungen in ihrem Umgang mit Geld befragt.

Die Ergebnisse auf die Frage "Wie zuversichtlich sind Sie, dass Luxemburg die Corona-Krise gut meistern wird?“ fielen relativ klar aus: drei von vier Einwohner zeigten sich zuversichtlich, dass man die Krise navigieren werde. Nur acht Prozent sagten sich wenig oder gar nicht zuversichtlich, während 52 Prozent die Frage mit "ziemlich zuversichtlich" beantworteten. 23 Prozent der Befragten waren sogar "sehr zuversichtlich".

Bei einer genaueren Analyse der Daten stellte sich heraus, dass junge Leute am optimistischsten sind: 80 Prozent von ihnen zeigten sich zuversichtlich, im Vergleich zu nur 72 Prozent der 35-54-Jährigen. Männer blickten generell positiver in die Zukunft. 78 Prozent von ihnen zeigten sich zuversichtlich, bei den Frauen waren es bloß 73 Prozent.


TOPSHOT - An employee wearing a protective mask against the spread of the novel coronavirus, COVID-19, works along the assembly line that produces both the electric vehicle Renault Zoe and the hybrid vehicle Nissan Micra, at Flins-sur-Seine, the largest Renault production site in France on May 6, 2020. - To reopen following the March 17th lockdown across France, the factory has had to enforce all the safety measure required to reduce any spread of COVID-19 at the assembly plant, with workers having to wear protective masks and gloves and diving the assembly line into individual parts to spot any person-to-person contamination. (Photo by Martin BUREAU / AFP)
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Trotz des allgemeinen Optimismus - die meisten Menschen treffen derzeit trotzdem einige Vorkehrungen, um sich finanziell abzusichern. 61 Prozent der Befragten sagten aus, derzeit sparsamer als sonst zu leben. 56 Prozent der Teilnehmer erklärten, zukünftig mehr Geld für Notfälle auf die Seite legen zu wollen. Ganze 32 Prozent der Befragten berichteten von negativen Auswirkungen der Krise auf ihre Finanzen, während 17 Prozent sogar bereits jetzt auf ihren Notgroschen zurückgreifen müssen.

Der Großteil der Befragten (86 Prozent), gab an, Ersparnisse auf der Seite zu haben. Bei 20 Prozent machte die Summe des Ersparten sogar mehr als das zwölffache ihres Nettomonatseinkommens aus. Auf der anderen Seite gaben rund 13 Prozent an, ihr Erspartes mache weniger als ein Nettomonatseinkommen aus. Laut Ingrid Ballesca, Lead Market Analyst der ING, lautet die Faustregel für das Sparkonto: Immer mindestens das zwei- bis dreifache des Monatseinkommens zur Seite haben.

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