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Trump droht EU erneut mit höheren Zöllen auf Autos
Wirtschaft 11.03.2018

Trump droht EU erneut mit höheren Zöllen auf Autos

US-Präsident Trump legt im Streit um Zölle nach.

Trump droht EU erneut mit höheren Zöllen auf Autos

US-Präsident Trump legt im Streit um Zölle nach.
Foto: AFP
Wirtschaft 11.03.2018

Trump droht EU erneut mit höheren Zöllen auf Autos

US-Präsident Donald Trump hat den Europäern erneut mit höheren Zöllen auf Autoimporte gedroht - und diesmal nicht nur im Fall von Vergeltungsmaßnahmen für die von ihm verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat den Europäern erneut mit höheren Zöllen auf Autoimporte gedroht - und diesmal nicht nur im Fall von Vergeltungsmaßnahmen für die von ihm verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium. „Die Europäische Union, wunderbare Länder, die die USA beim Handel sehr schlecht behandeln, beschwert sich über die Zölle auf Stahl und Aluminium“, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. „Wenn sie ihre schrecklichen Barrieren und Zölle auf eingeführte US-Produkte fallenlassen, werden wir umgekehrt unsere aufgeben. Großes Defizit. Wenn nicht, erheben wir Zölle auf Autos etc. FAIR!“

Auf einer Kundgebung vor Anhängern am Samstagabend (Ortszeit) in Pennsylvania legte Trump noch nach. Autos seien wirklich das große Problem, sagte der Republikaner mit Blick auf die EU und drohte: „Wir werden Mercedes Benz mit Zöllen belegen, wir werden BMW mit Zöllen belegen.“

Derzeit entfallen auf jedes Auto aus US-Produktion, das in Europa fahren soll, zehn Prozent Zoll. In die Gegenrichtung sind es nur 2,5 Prozent.

Trump äußerte sich nach einem Treffen zwischen EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer am Samstag in Brüssel. Die EU drängt darauf, dass sie - wie Kanada und Mexiko - von den Strafzöllen auf Stahl (25 Prozent) und Aluminium (10 Prozent) ausgenommen wird, die Trump in der vergangenen Woche verkündet hat.

Die Europäer betonen, dass die EU ebenfalls ein enger Verbündeter der EU sei und keine Gefahr für die Sicherheit darstelle, mit der Trump die Zölle offiziell begründet hat. Eine Lösung wurde bei dem Treffen indes nicht gefunden, wie Malmström mitteilte. Demnach soll die Diskussion in dieser Woche fortgesetzt werden.


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PORTAGE, IN - MARCH 15: An 8-inch thick slab is heated before being rolled into a 1/8 to 3/4-inch thick coil of steel at the NLMK Indiana steel mill on March 15, 2018 in Portage, Indiana. The mill, which is projected to produce up to 1 million tons of steel from recycled scrap in 2018, is considered a "mini mill" by U.S standards. NLMK Indiana is a subsidiary of NLMK, one of Russia's largest steel manufacturers, responsible for nearly a quarter of Russias steel production and producing nearly a quarter of the worlds slab steel. Steel producers in the U.S. and worldwide are preparing for the impact of the recently-proposed tariffs by the Trump administration of 25 percent on imported steel.   Scott Olson/Getty Images/AFP
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