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Tesla mit weiterem Rekordquartal
Wirtschaft 21.10.2021
Elektromobilität

Tesla mit weiterem Rekordquartal

Im dritten Quartal brachte Tesla 241.391 Fahrzeuge an die Kundschaft.
Elektromobilität

Tesla mit weiterem Rekordquartal

Im dritten Quartal brachte Tesla 241.391 Fahrzeuge an die Kundschaft.
Foto: AFP
Wirtschaft 21.10.2021
Elektromobilität

Tesla mit weiterem Rekordquartal

Elon Musk meldet das dritte Quartal in Folge Bestzahlen. Der Bau der Fabrik bei Berlin liegt im Plan.

(dpa) - Trotz der globalen Chipkrise und Lieferproblemen hat der US-Elektroautobauer Tesla im dritten Quartal so viel verdient wie noch nie zuvor in einem Vierteljahr. In den drei Monaten bis Ende September stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 389 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd. Euro), wie der Konzern von Starunternehmer Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz wuchs um 57 Prozent auf den Rekordwert von 13,8 Milliarden Dollar.

Der Bau von Teslas europäischer Autofabrik in Grünheide bei Berlin geht dem Unternehmen nach wie geplant voran. „Wir rechnen damit, die abschließenden Genehmigungen vor dem Ende dieses Jahres zu erhalten“, hieß es im Quartalsbericht. 


ARCHIV - 08.08.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen. Beim anstehenden Autogipfel soll es mal wieder um den Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos gehen. Die Kunden greifen dank Prämie und Steuervorteilen aber schon jetzt zu. Doch das könnte ein Strohfeuer sein. (zu dpa «Hohe Subventionen machen E-Autos plötzlich zu Rennern») Foto: Martin Gerten/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ladesäulen – ein verworrenes Netz
Um das Stromtanken einfacher zu machen, setzen die Autohersteller auf verschiedene Modelle.

Eigentlich wollte Tesla schon im Juli mit der Produktion in Brandenburg beginnen, doch bürokratische Unstimmigkeiten verzögerten den Zeitplan. Tesla geht aber weiter davon aus, dass vor Jahresende die ersten Model Y vom Band rollen.

„Insgesamt bin ich sehr stolz darauf, was das Team erreicht hat“, sagte Tesla-Vorstand Zach Kirkhorn bei einer Telefonkonferenz nach Vorlage des Geschäftsberichts. Sowohl in Grünheide als auch im texanischen Austin, wo ein weiteres Tesla-Werk im Bau ist, nähere man sich dem Produktionsstart. Allerdings warnte der Topmanager, dass noch große Herausforderungen bevorstünden und die Massenfertigung stark von der derzeit schwierigen Versorgung mit Bauteilen abhängen.

Die Quartalszahlen des E-Auto-Pioniers übertrafen die Erwartungen der meisten Analysten deutlich. Anleger reagierten dennoch verhalten, die Aktie geriet nachbörslich sogar leicht ins Minus. Obwohl die Autobranche insgesamt seit Monaten schon unter dem Halbleiter-Mangel, Container-Knappheit sowie Staus an Seehäfen und anderen Engpässen in den Lieferketten ächzt, steckte Tesla die Belastungen bislang relativ gut weg. Im dritten Quartal brachte das Unternehmen 241.391 Fahrzeuge an seine Kundschaft, rund 73 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.


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