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Tesla eröffnet nach Berlin gleich die nächste „Gigafactory“
Wirtschaft 2 Min. 07.04.2022
„Cyber Rodeo“ in Texas

Tesla eröffnet nach Berlin gleich die nächste „Gigafactory“

Die neue „Gigafactory“ in Austin, Texas ist mit 1,5 Kilometern fast doppelt so lang wie das Werk im deutschen Grünheide.
„Cyber Rodeo“ in Texas

Tesla eröffnet nach Berlin gleich die nächste „Gigafactory“

Die neue „Gigafactory“ in Austin, Texas ist mit 1,5 Kilometern fast doppelt so lang wie das Werk im deutschen Grünheide.
AFP
Wirtschaft 2 Min. 07.04.2022
„Cyber Rodeo“ in Texas

Tesla eröffnet nach Berlin gleich die nächste „Gigafactory“

Dustin MERTES
Dustin MERTES
Nach Berlin lädt Elon Musk am heutigen Donnerstag zum „Cyber Rodeo“ nach Texas, wo die nächste Tesla-Fabrik eröffnet wird.

Rund zwei Wochen nachdem Tesla-Chef Elon Musk die erste „Gigafactory“ in Europa im deutschen Grünheide nahe Berlin eröffnet hat, steht am heutigen Donnerstag die nächste Eröffnungsfeier in Austin, Texas an, wo in den vergangenen zwei Jahren die fünfte „Gigafactory“ des Elektroauto-Bauers entstanden ist. Zuvor war bereits die Tesla-Zentrale von Kalifornien nach Texas umgezogen. Das neue Fabrik-Gebäude ist mit rund 1,5 Kilometern Länge fast doppelt so lang wie in Grünheide, die Gesamtfläche beläuft sich auf 810 Hektar. Im deutschen Werk sind es etwas mehr als 300.


Insgesamt 15.000 Gäste werden zum „Cyber Rodeo“ erwartet, wie Bloomberg berichtet. Der Event-Name spielt auf den umstrittenen Tesla Cybertruck an, der in Zukunft in der neuen Fabrik vom Band laufen soll. Beginnen will die US-Marke in Texas aber mit der Produktion der Volumenmodelle Modelle 3 und Y, auch aufgrund von Problemen in den Lieferketten. Das futuristische Pickup und der E-Lastwagen Semi sollen erst später folgen.

Am „Cyber Rodeo“  wird aber vermutlich bereits das gesamte Tesla-Lineup teilnehmen, wie erste Leaks mit Bildern abgedeckter Prototypen auf Twitter vermuten lassen. Um 4 Uhr deutscher Zeit will Elon Musk die neue Fabrik offiziell mit einer Rede eröffnen, vermutet wird auch die Vorstellung eines günstigeren Model Y mit geringerer Reichweite, wie das Handelsblatt berichtet. 20.000 Menschen sollen in der vollen Ausbaustufe in Austin beschäftigt sein, alle 45 Sekunden soll ein neuer Tesla vom Band laufen.

 

Ähnlich wie in Grünheide hagelt es auch in den USA Kritik von den Umweltschützern, die insbesondere die Wasserversorgung der energieintensiven neuen Produktionsstätte kritisch sehen. „Wir befinden uns in einem trockenen Gebiet. Der Klimawandel wird hier voll durchschlagen. Und jetzt verschärft der Bau der Tesla-Fabrik das Problem noch weiter“, wird Paul DiFiore von der Umweltorganisation Poder im Handelsblatt zitiert. Im Gegensatz zu Grünheide verschweigt der US-Autobauer den voraussichtlichen Wasserverbrauch der neuen „Gigafactory“.


26.01.2022 Elektromobilität , Elektrofahrzeug Elektro - Automobil  , auto , Strom , Ladestation , Elektroauto , Elektro - Mobilität , Foto : Marc Wilwert / Luxemburger Wort
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Am Freitag geht es für Musk gleich weiter. Seine Weltraum-Firma SpaceX plant den Start der ersten komplett privaten Mission zur ISS an Bord der Crew Dragon-Kapsel für Freitagmorgen im Auftrag des Unternehmens Axiom Space. Neben dem erfahrenen Kommandanten und ehemaligen NASA-Astronauten Michael López-Alegría werden drei private Investoren mit zur Internationalen Raumstation fliegen und dort acht Tage verbringen.


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