Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Takeaway und Just Eat machen Fusionsdeal perfekt
Wirtschaft 05.08.2019

Takeaway und Just Eat machen Fusionsdeal perfekt

Takeaway und Just Eat machen Fusionsdeal perfekt

Foto: AFP/Ben Stansall
Wirtschaft 05.08.2019

Takeaway und Just Eat machen Fusionsdeal perfekt

Die beiden Essensbestelldienste bringen ihre Verschmelzung unter Dach und Fach.

(dpa/jt) - Die Essens-Lieferdienste Takeaway.com und Just Eat sind sich bei den Details für ihre geplante Fusion einig. Der neue Konzern soll nach dem Zusammenschluss Just Eat Takeaway.com heißen. Der Deal soll dem neuen Unternehmen zunächst eine jährliche Kostenersparnis in Höhe von zehn Millionen Euro einbringen, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Bis zum vierten Jahr nach Vollzug des Deals sollen sich die Einsparungen verdoppeln.

Zudem bestätigten die beiden Unternehmen den bereits bekannten Kaufpreis, der bisher noch nicht in Form einer verbindlichen Offerte vorgelegen hatte. Demnach sollen die Just-Eat-Aktionäre für jeden ihrer Anteilscheine 0,09744 Aktien der niederländischen Firma Takeaway.com erhalten. Dies entspricht den Angaben zufolge einem Preis von 731 Pence für jede Just-Eat-Aktie und einem Aufschlag von rund 15 Prozent auf den Schlusskurs von Just Eat am 26. Juli.

Ein Milliardengeschäft

Insgesamt erhalten die Anteilseigner von Just Eat damit eine Beteiligung von etwa 52,2 Prozent an dem fusionierten Unternehmen. Die Aktionäre von Takeaway.com blieben knapp in der Minderheit. Die Aktionäre beider Gesellschaften müssen dem Geschäft noch zustimmen.

Die Niederländer betreiben in Deutschland das Portal Lieferando.de. Der Lieferdienst hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero (Lieferheld, Pizza.de und Foodora) für knapp eine Milliarde Euro zu übernehmen. Auch in Luxemburg ist Takeaway.com aktiv.  

Das britische Unternehmen Just Eat war im Großherzogtum bislang nicht als Essensbestellportal präsent. Allerdings hat die Beteiligungsgesellschaft Just-eat.lu Sarl hier ihren Sitz.

Takeaway mit mehr als 2.600 Mitarbeitern verbindet über die Plattform Verbraucher mit nach eigenen Angaben fast 44.000 Restaurants. Takeaway.com ist mit einer Marktkapitalisierung von 5,1 Milliarden Euro etwas größer als Just Eat mit umgerechnet knapp 4,8 Milliarden Euro.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Vapiano tief in den roten Zahlen
Die deutsche Restaurantkette muss Verluste in Höhe von 101 Millionen Euro verkraften. Erst für 2021 wird wieder ein Gewinn angepeilt.
ARCHIV - 30.04.2019, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Schriftzug des Unternehmen hängt am Hauptsitz des Systemgastronomie-Betreibers Vapiano. Die angeschlagene Kölner Restaurantkette Vapiano will am 18.06.2019 den Jahresabschluss vorlegen. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ausgebrannte Influencer
Der Rückzug der populären Fitness-Influencerin Sophia Thiel aus den sozialen Medien hat Schlagzeilen gemacht - und wirft Fragen auf über den Druck in einer nur vermeintlich leichtfüßigen Branche.
ARCHIV - 31.08.2017, Berlin: Die Fitness-Influencerin Sophia Thiel, aufgenommen am Rande der Vorstellung der sixx-Sendung «Fitness Diaries ». (zu dpa-Korr «Ich bin auch nur ein Mensch» - Ausgebrannte Influencer») Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Amazon testet Lieferroboter
Amazon testet kleine Lieferroboter, die auf dem Gehweg fahren. Sie sehen aus wie eine große Kühlbox auf sechs Rädern.
This December 15, 2018, image courtesy of Amazon, shows the company's new delivery system robot "Scout." - Amazon on January 23, 2019, began putting cooler-sized robots to work delivering packages to customers in a neighborhood outside Seattle. Electric-powered, wheeled delivery vehicles named "Scout" were created by Amazon and guide themselves along sidewalks at a walking pace, according to Sean Scott, the vice president heading the project. (Photo by HO / Amazon / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Amazon" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
HelloFresh: Kochen leicht gemacht
In vielen Luxemburger Briefkästen finden sich bunte Flyer von „HelloFresh“. Angeboten werden Boxen mit ausgewählten Lebensmitteln zum Selbstkochen. Die Unternehmensidee ist, den Alltag der Kunden leichter werden zu lassen. Ein Blick hinter die Kulissen.