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Swift als Waffe
Wirtschaft 5 Min. 12.01.2019
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Swift als Waffe

Der Datenübermittler Swift wurde in Europa gegründet, wo sich auch der Unternehmenssitz befindet – iranische Banken monieren, dass der Dienstleister dennoch US-Recht dem europäischen Recht überordnet.

Swift als Waffe

Der Datenübermittler Swift wurde in Europa gegründet, wo sich auch der Unternehmenssitz befindet – iranische Banken monieren, dass der Dienstleister dennoch US-Recht dem europäischen Recht überordnet.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 5 Min. 12.01.2019
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Swift als Waffe

Marco MENG
Marco MENG
Gedroht wurde schon manches Mal damit – jetzt sind tatsächlich Banken vom Datennetz Swift ausgeschlossen worden – und damit vom internationalen Finanzmarkt. Der in Belgien ansässige Datenübermittler der globalen Finanzbranche wird zum Spielball der Politik.

Dreh- und Angelpunkt des internationalen Zahlungsverkehrs ist Swift. Die „Society for Worldwide Interbank Financial Telekcommunication“ ist ein von Banken gegründetes Privatunternehmen, das zwar in einem Vorort von Brüssel seinen Sitz hat – aber von den USA gerne dazu benutzt wird, eigene Interessen durchzusetzen.

Nach der Annexion der Krim erwägten die USA, Russland als Antwort darauf vom internationalen Zahlungssystem Swift auszuschließen ...

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