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Studie: Arbeitskosten: Luxemburg auf Rang vier
Wirtschaft 04.05.2015

Studie: Arbeitskosten: Luxemburg auf Rang vier

Arbeitgeber in der luxemburgischen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2014 durchschnittlich 35,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Luxemburg liegt somit im EU-weiten Vergleich auf Rang vier. Dänemark hat mit 42 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 3,80 Euro die niedrigsten. 

(ndp).- Laut einer Studie des deutschen Statistischen Bundesamtes (Destatis), bezahlten Arbeitgeber in der luxemburgischen Privatwirtschaft im Jahr 2014 durchschnittlich 35,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Damit lag das Arbeitskostenniveau in Luxemburg innerhalb der Europäischen Union auf Rang vier. Dänemark hat mit 42,00 die höchsten Kosten, gefolgt von Belgien (41,10) und Schweden (40,20).

Luxemburg liegt mit 35,70 Euro auf Platz vier.
Luxemburg liegt mit 35,70 Euro auf Platz vier.
Marc Wilwert

Der Durchschnitt in der 28 Mitgliedsstaaten zählenden Europäischen Union liegt bei 24,40 Euro. Deutschland liegt mit 31,80 Euro auf Rang acht. "Gemessen am EU-Durchschnitt zahlten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 30 Prozent mehr für eine Stunde Arbeit", heisst es in einer Pressemitteilung. Frankreich liegt mit 35,20 Euro auf Platz fünf.

16 Euro Lohnnebenkosten

Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Im Jahr 2014 zahlten die Arbeitgeber in Luxemburg in der Privatwirtschaft auf 100 Euro Bruttoverdienst zusätzlich 16 Euro Lohnnebenkosten. Damit waren die Lohnnebenkosten in Luxemburg unter dem EU-Durchschnitt von 31 Euro.

Auf 100 Euro Lohn wurden in Frankreich (47 Euro), Schweden (46 Euro) und Belgien (44 Euro) die höchsten Lohnnebenkosten gezahlt, in Malta (9 Euro) die niedrigsten. "Hauptbestandteil der Lohnnebenkosten sind die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, also vor allem die gesetzlichen Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen, die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung sowie die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfall", erklärt das Statistische Bundesamt.



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