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Streit um gefeuerte Bankangestellte: Schlichtung bei Hapoalim eingeleitet
Wirtschaft 31.01.2018

Streit um gefeuerte Bankangestellte: Schlichtung bei Hapoalim eingeleitet

Die Bank befindet sich in der Rue de la Chapelle in Luxemburg.

Streit um gefeuerte Bankangestellte: Schlichtung bei Hapoalim eingeleitet

Die Bank befindet sich in der Rue de la Chapelle in Luxemburg.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 31.01.2018

Streit um gefeuerte Bankangestellte: Schlichtung bei Hapoalim eingeleitet

Seit November sind bei der Bank Hapoalim etwa 30 Mitarbeiter von einem Sozialplan betroffen. Die Bankengewerkschaft kritisiert das Vorgehen des Finanzinstituts und hat ein Schlichtungsverfahren beantragt.

(miz) - Im November 2017 wurde für 30 Mitarbeiter der Hapoalim-Bank ein Sozialplan ausgearbeitet. Nicht nur haben die Arbeitnehmer ihre Stelle verloren, die Bankengewerkschaft Aleba kritisiert auch den Umgang der Bank mit den Betroffenen. Die Verantwortlichen der Bank würden sich gegen jeglichen Kompromiss wehren, so die Gewerkschaft in einem Schreiben.

"Hapoalim weigert sich, die gefeuerten Mitarbeiter innerhalb der Kündigungsfrist freizustellen. Das ist den teils älteren Mitarbeitern gegenüber inkorrekt. Sie arbeiten seit vielen Jahren für die Bank und ihnen wird durch diese Blockade ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt nur zusätzlich erschwert", so Alessandra Giuliano von Aleba.

Man habe einen Schlichter eingeschaltet und ein erstes Gespräch wird am 1. Februar stattfinden. Man hoffe auf diesem Weg, die Verantwortlichen der Bank "zur Vernunft zu bringen".

Die Gewerkschaft hat außerdem zu einer Protestaktion am 5. Februar vor der Hapoalim Bank aufgerufen. Nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern für alle, die sie unterstützten wollen.


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