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Steueramnestie: Wenn die Bank nach Geheimnissen fragt
Wirtschaft 5 Min. 03.12.2017
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Steueramnestie: Wenn die Bank nach Geheimnissen fragt

Im Finanzministerium rechnet man mit 40 Millionen Euro von reuigen Steuersündern.

Steueramnestie: Wenn die Bank nach Geheimnissen fragt

Im Finanzministerium rechnet man mit 40 Millionen Euro von reuigen Steuersündern.
Foto: LW-Archiv
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Steueramnestie: Wenn die Bank nach Geheimnissen fragt

Laurent SCHMIT
Laurent SCHMIT
Seit Anfang des Jahres ist die schwere Steuerhinterziehung eine Straftat und fällt damit unter die Geldwäschebestimmungen. Für die Banken bedeutet das, dass sie im Zweifel genau nachfragen müssen.

Von Laurent Schmit

„Der Steuerzahler hat nur einen Schuss und der muss sitzen“, sagt Laurent Engel, Partner bei KPMG Luxemburg. Reuigen Steuerzahlern läuft die Zeit davon: Sie haben noch knapp vier Wochen, um sich bei der Steuerverwaltung selbst anzuzeigen. Die Steueramnestie wurde Ende 2015 eingeführt und läuft seit Anfang 2016.

Der Finanzminister bevorzugt von „Regularisierung“, statt von Amnestie zu sprechen ...

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