Statec

Schlussverkauf sorgt für Rückgang beim Index

Die Inflationsrate soll 2018 bei 1,6 Prozent liegen.
Die Inflationsrate soll 2018 bei 1,6 Prozent liegen.
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(M.G.) - Die Inflationsrate liegt bei 1,7 Prozent, verkündete das Luxemburger Statistikamt am Freitag. Der Verbraucherpreisindex ist nach Berechnungen des Statec um 0,6 Prozent zurückgegangen im Vergleich zum Vormonat. Dieser Rückgang erklärt sich, wie jedes Jahr, mit den reduzierten Verkaufspreisen während des Winterschlussverkaufes.

Die Preise von Erdölerzeugnissen steigen dagegen weiter. Der Index für Erdölprodukte ist im Vergleich zum Dezember 2016 um 3,4 Prozent gestiegen. Bemerkenswert ist die Teuerung des Heizöls um ganze 44,1 Prozent seit Januar 2016.

Bereinigt man die Inflationsrate von den Faktoren des Schlussverkaufes und der Erdölprodukte, stieg der Preisindex aller anderen Produkte um 0,3 Prozent.

Die Prognose des Statec für 2017 ist eine durchschnittliche Inflationsrate von 1,8 Prozent. 2016 stieg die Inflation um lediglich 0,3 Prozent. Verantwortlich für eine deutlich höhere Rate für 2017 könnten laut Statec die gestiegenen Erdölpreise sein. Das sei seit fünf Jahren nicht mehr in dem Maße vorgekommen.

Die Inflation soll 2018 etwas sinken, auf 1,6 Prozent. Würde sich diese Prognose bestätigen, wäre die nächste automatische Anpassung der Löhne 2018 fällig.