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Statec: BIP bricht 2020 um rund sechs Prozent ein
Wirtschaft 11.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Statec: BIP bricht 2020 um rund sechs Prozent ein

Das Baugewerbe kam in Luxemburg für rund zwei Monate komplett zum erliegen.

Statec: BIP bricht 2020 um rund sechs Prozent ein

Das Baugewerbe kam in Luxemburg für rund zwei Monate komplett zum erliegen.
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 11.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Statec: BIP bricht 2020 um rund sechs Prozent ein

Einen beispiellosen Einbruch des BIP von rund sechs Prozent sagt das Statistikbüro Statec für 2020 voraus. 2021 soll es wieder bergauf gehen - vorausgesetzt es wird keine zweite Corona-Welle geben.

(SC) - Die Maßnahmen, die seit März gegen die Eindämmung von Covid-19 eingesetzt wurden, haben nicht zu einer Ausbremsung des Virus geführt - auch die luxemburgische Wirtschaft hat stark darunter gelitten. 


Serge Allegrezza bei der Vorstellung der Prognose.
Luxemburgs Wirtschaft schrumpft um sechs Prozent
Das Statistikamt Statec hält nach dem Corona-bedingten Rekordeinbruch der luxemburgischen Wirtschaft eine kräftige Erholung für möglich.

Wie die nationale Statistikbehörde Statec am Donnerstag mitteilte, sind vor allem das Baugewerbe, die Gastronomie und der Handel von den Rückgängen betroffen. Rund ein Viertel der Wirtschaft kam in dieser Zeit in Luxemburg zum kompletten Stillstand.


Viele Mitarbeiter haben sich mit der Situation im Homeoffice gut arrangiert, wie Zahlen des Statistikamtes Statec zeigen.
Der Wunsch nach mehr Homeoffice
An der Heimarbeit wollen viele Unternehmen auch nach der Corona-Krise festhalten.

Die Statistikbehörde erwartet für das Jahr 2020 einen Rückgang des BIP von rund sechs Prozent. 2021 soll es dann allerdings wieder bergauf gehen: Die Statec sagt eine Erholung von rund sieben Prozent voraus. Dies werde allerdings nur eintreten, wenn es nicht zu einer zweiten Erkrankungswelle kommt und sich das Großherzogtum auf eine stetige Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten verlassen kann.

Trotzdem wird der BIP wohl auch im Bestcase-Szenario Ende 2021 noch rund drei Prozent unter dem Wert liegen, der vor der Krise erwartet worden war.

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