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Statec: 12 Prozent der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte
Wirtschaft 26.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Statec: 12 Prozent der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte

Bio stagniert: Seit 2011 liegt der Anteil der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte bei zwischen 10 und 14 Prozent.

Statec: 12 Prozent der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte

Bio stagniert: Seit 2011 liegt der Anteil der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte bei zwischen 10 und 14 Prozent.
Foto: Pexels
Wirtschaft 26.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Statec: 12 Prozent der Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Im Bioregal ist kein Boom zu beobachten - seit 2011 variiert der Anteil der Lebensmittelausgaben für Bioprodukte zwischen 10 und 14 Prozent.

(SC) - Wie aus einer Studie der nationalen Statistikbehörde Statec am Mittwoch hervorgeht, bleibt der Anteil der in Luxemburg Bio-Produkte über die Jahre mehr oder weniger konstant. Auch seien die Bio-Einkäufe relativ gleichmäßig auf die verschiedenen Altersgruppen aufgeteilt. Eine stärkere Abweichung sei jedoch abhängig von dem Einkommen der jeweiligen Haushalte auszumachen: Während Haushalte mit einem Einkommen von weniger als 2.500 Euro pro Monat im Schnitt rund 7 Prozent ihrer Lebensmittelausgaben für Bio-Produkte tätigen, sind es bei Mehrverdiensten mit über als 6.500 Euro pro Monat bereits 21 Prozent.

Am häufigsten greifen Konsumenten laut Statec bei Babynahrung (38 Prozent), Honig (22 Prozent), Eiern (20 Prozent), Mehl- und Müsliprodukten (15 Prozent), Milch (12 Prozent) und bei Früchten und Gemüse (10 Prozent) ins Bio-Regal.


Die Immobilienpreise in Luxemburg sind Ende 2019 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen.
Immobilienpreise um elf Prozent gestiegen
Zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019 sind die Wohnungspreise in Luxemburg um elf Prozent gestiegen. Diese Zahlen hat der Statec am Mittwoch veröffentlicht.

Im Jahr 1977 gaben Haushalte um Schnitt noch rund 29 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus - heute sind es pro Haushalt nur noch rund 8 Prozent. Dafür lagen die durchschnittlichen Monatsausgaben für Wohnkosten 1977 auch nur bei 19 Prozent. Heute geben Haushalte für das Dach über ihrem Kopf ganze 37 Prozent ihres Einkommens aus. Alleinstehende geben prozentual gesehen zwar weniger für Lebensmittel aus, dafür zahlen sie höhere Wohnkosten: 42 Prozent des Einkommens um Vergleich zu 34 Prozent für Paare mit Kindern.

Der Anteil der Ausgaben, die für die Gesundheit ausgegeben werden, hat sich seit 1977 mehr als verdoppelt: von 1,2 Prozent auf 2,8 Prozent im Jahr 2017. Dabei handelt es sich ausschließlich um Ausgaben, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse zurückerstattet werden.

Rund 10 Prozent der Verbraucherausgaben werden im Ausland getätigt: Im Jahr 2017 shoppten Luxemburger im Ausland vor allem gerne nach Klamotten und Schuhen (30 Prozent), sowie nach Möbeln und Haushaltsgegenständen (18 Prozent). 

Seit dem Jahr 2012 steigen Verbraucherausgaben jährlich im Schnitt rund 1,4 Prozent an - ein merklicher Rückgang im Vergleich zu den Jahrzehnten zwischen 1960 und 2000, als dieser Wert noch zwischen 2 und 4 Prozent lag. Im Zuge der Finanzkrise waren sie bis 2012 jährlich sogar rückläufig.  

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