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Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair senkt erneut Prognose

(dpa) - Der Billigflieger Ryanair hat wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche erneut seine Prognose gesenkt. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2018/19 werde jetzt zwischen 1 und 1,1 Milliarden Euro erwartet, teilte der Lufthansa-Konkurrent am Freitag in Dublin mit. Damit fällt der Gewinnrückgang im laufenden Jahr noch höher aus als zuletzt befürchtet. Der Konzern hatte die Gewinnprognose erst im Oktober wegen der Streiks und des teuren Kerosins auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro gesenkt. Die aktuelle Kürzung begründete der Billigflieger mit einem stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang der Ticketpreise im Winter.

Gestern

Kurzmeldungen Politik 05.08.2020

Luxemburg sagt Beirut Unterstützung zu

Nach der verheerenden Explosion in Beirut hat Luxemburg der libanesischen Hauptstadt Unterstützung zugesichert.

„In dieser Zeit des großen Leids sind unsere Gedanken bei den Menschen in Beirut, bei den vielen Opfern, den Tausenden von Verletzten, ihren Familien und Angehörigen“, schrieb Premierminister Xavier Bettel auf Twitter. Zusammen mit dem Außenministerium und dem Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit arbeite man daran, Beirut so schnell wie möglich zu helfen.

Der großherzogliche Hof verfasste ein Kondolenzschreiben an den libanesischen Präsidenten Michel Aoun. „Es handelt sich um ein Unglück, das uns alle betrifft“, so Großherzog Henri in der Mitteilung. "Gemeinsam mit dem luxemburgischen Volk bringen wir Ihnen und dem libanesischen Volk insgesamt unser tiefes Mitgefühl zum Ausdruck. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den von dieser Tragödie betroffenen Familien."


"Isaias": Hunderttausende in New York weiter ohne Strom

(dpa) - Auch einen Tag nach dem Tropensturm „Isaias“ sind laut Energieversorger Con Edison in der Region New York weiter fast 180.000 Kunden ohne Strom gewesen. Laut „Outage Map“, einer Online-Karte mit gemeldeten Ausfällen, waren am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vor allem Zehntausende Menschen im Stadtteil Queens und in der Bronx sowie in Vororten New Yorks im Norden betroffen. Im zentralen Stadtteil Manhattan waren nur wenige Dutzend Kunden ohne Strom, dort sind die allermeisten Stromleitungen unterirdisch verlegt.

Die „New York Times“ berichtete am Mittwoch, dass in den Bundesstaaten der Region sogar 2,5 Millionen Menschen von Stromausfällen durch den Sturm betroffen gewesen seien und dass diese zum Teil laut einem Sprecher noch Tage auf Strom warten müssten.

„Isaias“ war besonders am Dienstag über den Nordosten der USA hinweggezogen. US-Medien hatten von mindestens zwei Toten in North Carolina und einem Toten in New York berichtet. Vielerorts war der Sturm der gravierendste seit Hurrikan „Sandy“ 2012, allerdings verlief er glimpflicher als von den Behörden befürchtet.

Hackerangriff auf Firma Victor Buck Services

Der Spezialist für Dokumentverwaltung, Viktor Buck Services SA, ist Opfer einer Hackerattacke geworden. Unbekannte hätten sich in der Nacht von 2. auf den 3. August gezielt Zugriff auf das Computersystem verschafft, teilte das Unternehmen mit Sitz in Capellen am Mittwoch mit.

Intern wurde ein Krisenstab aktiviert. Es sei „alles in die Wege geleitet worden, um die Sicherheit der Kundendaten zu gewährleisten“, hieß es weiter. Man analysiere gerade, wie der Hackerangriff vonstatten ging und wie man solche Vorfälle künftig vermeiden könnte. Kunden seien über den Hackerangriff informiert worden, auch die Polizei sowie die Finanzaufsicht CSSF seien darüber in Kenntnis gesetzt geworden. 

„Sobald das Risiko eingedämmt ist, werden die Aktivitäten von VBS wieder wie gewöhnlich laufen“, erklärt Vorstandschefin Edith Magyarics. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass Daten abhanden gekommen sein. 

ARCHIV - 23.07.2019, Berlin: Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Deutschland, steht neben dem Gemälde des französischen Malers Nicolas Rousseau. Das Landschaftsbild aus dem 19. Jahrhundert wurde am Mittwoch in der französischen Botschaft in Berlin an Vertreter des Weltzentrums für Frieden in Verdun übergeben. Dort werde es «als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft ausgestellt, während gleichzeitig Nachforschungen laufen, um die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen», hieß es in einer Mitteilung.(zu dpa «Von Wehrmachtssoldat mitgenommen - Gemälde zurück nach Frankreich ») Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Kurzmeldungen Kultur 05.08.2020

Kunstraub: Gemälde kommt zurück nach Frankreich

(dpa) - Ein von einem Wehrmachtssoldaten im Zweiten Weltkrieg aus der Normandie nach Berlin mitgenommenes Gemälde ist auf den Rückweg nach Frankreich gebracht. Das Landschaftsbild des französischen Malers Nicolas Rousseau aus dem 19. Jahrhundert wurde am Mittwoch in der französischen Botschaft in Berlin an Vertreter des Weltzentrums für Frieden in Verdun übergeben. Dort werde es „als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft ausgestellt, während gleichzeitig Nachforschungen laufen, um die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen“, hieß es in einer Mitteilung.

Der inzwischen gestorbene Sohn des Soldaten, Peter Forner, hatte das Gemälde aus Privatbesitz im vergangenen Jahr an die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ausgehändigt. Forners Vater Alfred hatte das Bild von einem Ort im Nordwesten Frankreichs nach dessen Angaben einem Befehl folgend mitgenommen. In Berlin sollte er es abliefern, fand an der Anschrift aber nur eine Ruine vor. Nach Rückkehr nach Frankreich kam Forner im Krieg ums Leben. Seitdem blieb das Bild in privater Hand in Berlin. Der Sohn sagte vor einem Jahr, er habe es auch als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und Aussöhnung zurückgeben wollen.

Die Wahl von Verdun, im Ersten Weltkrieg Ort einer der blutigsten Schlachten zwischen Deutschland und Frankreich, verdeutliche den von Forner gewünschten Weg der Aussöhnung, hieß es. Im dortigen Weltzentrum werde das Gemälde ausgestellt, um für „Raub und Plünderung von Kulturgütern sowie für die Provenienzforschung bei Kunstwerken zu sensibilisieren“.

Das etwa 40 mal 60 Zentimeter große Gemälde, dessen Wert auf bis zu 3000 Euro geschätzt wurde, zeigt eine von zwei Baumgruppen gerahmte Landschaft, die ein schmales Gewässer durchzieht. Rousseau wird als Künstler der Schule von Barbizon zugerechnet, einer Gruppe französischer Landschaftsmaler, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts wirkte. Benannt ist die Gruppe nach einer Künstlerkolonie in der Gemeinde Barbizon am Wald von Fontainebleau südöstlich von Paris.

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2020

Mit quietschenden Reifen in den Kreisverkehr

(dho) - In der Nacht zum Mittwoch wurde gegen 4.20 Uhr eine Polizeistreife auf ein Fahrzeug aufmerksam, das mit hoher Geschwindigkeit und quietschenden Reifen in den Kreisverkehr zwischen Windhof und Steinfort einfuhr. 

Der Fahrer konnte gestoppt werden und wurde kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand und seit Ende Juli gegen ihn ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen worden war. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt. 

Fahrzeug in Schlangenlinien gesteuert

Gegen 22 Uhr waren die Beamten am Dienstag auf der A13 auf ein Fahrzeug aufmerksam geworden, das in Schlangenlinien in Richtung der Escher A4 gesteuert wurde. 

Da der Fahrer Richtung Esch-Zentrum von der Autobahn abgefahren war, konnte die Polizei das Auto in der Rue de Luxembourg stoppen. Es stellte sich heraus, dass dieser den zulässigen Alkoholhöchstwert überschritten hatte. Ein provisorisches Fahrverbot wurde gegen ihn verhängt und sein Führerschein eingezogen. 


"Plan de maintien dans l'Emploi" bei SES unterzeichnet

(TJ) - Beim Satellitenbetreiber SES kommt es nicht zu einem Sozialplan mit kollektiven Entlassungen. In mehrwöchigen Verhandlungen haben die Gewerkschaften OGBL und LCGB einen so genannten „Plan de maintien dans l'Emploi“ unterzeichnet. Dieser sieht Vorruhestandsregelungen und Umschulungen zur internen Versetzung von Mitarbeitern auf freie Posten vor. Damit kann die Umsetzung eines Sozialplans, wie er Ende Mai angekündigt worden war, abgewendet werden.

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2020

Verletzte bei Unfällen in Diekirch und Marnach

Gegen 7.30 Uhr stürzte am Mittwochmorgen ein Motorradfahrer in der Route d'Ettelbruck in Diekirch. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Sanitäter aus Diekirch und Ettelbrück sowie die Feuerwehr aus Diekirch waren im Einsatz.

Drei Menschen wurden gegen 8.45 Uhr bei der Kollision zweier Autos in der Schwaarzenhiwwelstroos in Marnach verletzt. In diesem Fall wurden Rettungswagen aus Hosingen und Ettelbrück sowie die Feuerwehr aus Clerf abbestellt.

In beiden Fällen nahm die Polizei das Geschehen zu Protokoll.

Rekordjagd treibt Goldpreis deutlich über 2000 Dollar

 (dpa) - Die Rekordjagd beim Goldpreis geht auch oberhalb der Marke von 2000 US-Dollar ungebremst weiter. In der Nacht zum Mittwoch erreichte der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) an der Börse in London einen neuen Höchstkurs bei 2031,14 Dollar, nachdem die Notierung erst am Dienstagabend die Marke von 2000 Dollar geknackt hatte. Seit Beginn des Jahres hat das gelbe Edelmetall damit etwa 33 Prozent an Wert gewonnen. Auch in Euro gerechnet erreichte der Preis für eine Feinunze in der vergangenen Nacht einen neuen Rekordwert bei 1720,04 Euro.

Stärkster Preistreiber beim Gold bleibt die Corona-Krise. Aus Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie versuchen immer mehr Investoren, ihr Vermögen durch verstärkte Goldkäufe abzusichern. 

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2020

Unbekannte sprengen Geldautomaten in der Eifel und fliehen

 (dpa/lrs) - Unbekannte haben einen Geldautomaten in dem Eifeldorf Landscheid gesprengt. Das teilte die Polizei mit. Ein Anwohner alarmierte die Beamten am Mittwochmorgen, nachdem er einen lauten Knall aus einem Gebäude gehört hatte. Der Zeuge tippte auf eine Geldautomatensprengung in den Räumen einer Bank, die Polizei fand seinen Eindruck bestätigt. 

Der Geldautomat war in der Geschäftsstelle einer Bank untergebracht. An dem Gebäude entstand durch die Sprengung Sachschaden in zunächst unbekannter Höhe. Der oder die Täter entkamen unerkannt. Weitere Details waren zunächst unklar.  

Kurzmeldungen Lokales 05.08.2020

Zwei Verletzte bei Ernzen

(TJ) - Am Dienstagabend kam es kurz vor 21 Uhr zwischen Koedingen und Ernzen zu einem Unfall mit zwei Verletzten. Aus nicht überlieferter Ursache hatte ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren, der in der Folge von der Straße abkam und auf dem Dach liegend zum Stehen kam. Bei dem Zwischenfall wurden zwei Insassen verwundet. Sie mussten von Sekuristen aus Junglinster und Lintgen geborgen und ins Krankenhaus gefahren werden , Die Feuerwehren aus Fels und Fischbach leiteten die Aufräumarbeiten und sicherten die Unfallstelle ab.

Vorgestern

Goldpreis steigt erstmals über 2.000 US-Dollar

(dpa) - Der Goldpreis ist am Dienstag erstmals über 2.000 US-Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) erreichte mit 2.000,58 Dollar einen Rekordwert. Der Preis konnte sich aber zunächst nicht ganz auf diesem Niveau halten und lag am frühen Abend bei 1.997 Dollar. Im Mittagshandel hatte die Feinunze noch rund 25 Dollar weniger gekostet. Vor der Zuspitzung der Corona-Krise im März hatte der Preis noch unter 1.500 Dollar notiert.

Händler verwiesen auf wachsenden Spekulationen, dass sich die US-Regierung und der Kongress auf ein neues Konjunkturpaket einigen könnten. Dies würde für noch mehr Liquidität an den Märkten sorgen und so auch die Nachfrage nach Gold antreiben.

„Die Motivation, Liquidität in Gold zu schieben, bleibt für Anleger hoch. Unterstützung hierfür kommt weiter aus dem Umfeld mit niedrigen oder negativen Zinsen“, kommentierte Hans-Günter Ritter, Leiter Edelmetallhandel bei Heraeus. Er verwies zudem auf die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Bereits am 27. Juli hatte der Goldpreis seinen alten Höchststand von 1.921 Dollar übersprungen. Erreicht wurde er im Spätsommer 2011, als an den Finanzmärkten die Euro-Krise tobte. Jetzt sorgt die Corona-Krise, die die ganze Welt betrifft und die Wirtschaft schwer belastet, für Verunsicherung. Zuletzt nahm die Zahl der Neuinfektionen weiter zu und der weitere Verlauf der Krise ist höchst unsicher.

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Fahrer raste mit Tempo 150 durch 50er-Zone

(dho) - Ein Autofahrer war in der Nacht auf Dienstag gegen 5 Uhr auf der Route d'Arlon in Luxemburg mit 105 km/h statt der dort erlaubten 50 unterwegs. Jedoch fuhr er geradewegs in eine Polizeikontrolle. Gegen ihn wurde umgehend ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen und sein Führerschein wurde eingezogen. 

Gegen die Straßenverkehrsordnung hatte am Montag eine weitere Person gegen 21.40 Uhr verstoßen. Die Polizei war auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, da es auf der A6 in Richtung Belgien in Schlangenlinien gesteuert wurde und das Licht nicht eingeschaltet war. Das Auto wurde gestoppt und die Fahrerin musste einen Alkoholtest durchführen. Dieser war positiv und der Abend endete mit einem sofortigen Fahrverbot. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Ladendieb konnte gestellt werden

(dho) - In einer Einkaufsgalerie konnte am Montagnachmittag ein Ladendieb gestellt werden. Er hatte versucht mit gestohlenen Kleidungsstücken das Geschäft zu verlassen. 

Der Mann konnte keine Ausweispapiere vorzeigen und gab gegenüber der Polizei einen falschen Namen an. Bei der Überprüfung konnte jedoch die wirkliche Identität des Mannes ermittelt werden und es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein europäischer Haftbefehl vorliegt. 

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Verhaftung des Mannes an. Er wurde am Dienstagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

Zwei Personen flüchten nach Einbruch in Fahrzeug

(dho) - In der Nacht auf Dienstag wurden gegen 3 Uhr zwei Personen beobachtet, welche in Esch/Alzette Am Bourgrund in Fahrzeuge einbrachen. Als die Täter von Einwohnern bemerkt wurden, flüchteten sie in ein angrenzendes Waldstück und ließen ihren Wagen zurück. 

Die Beamten der Polizei konnten die Männer auch nach einer Fahndung nicht mehr auffinden. Es stellte sich heraus, dass sie in fünf Fahrzeuge eingebrochen waren und eine Werkzeugkiste sowie einige Gegenstände von geringem Wert entwendet hatten. Die Klagen der Geschädigten wurden aufgenommen. Außerdem wurde festgestellt, dass das zurückgelassene Fahrzeug als gestohlen gemeldet worden war. Aus diesem Grund wurde es auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 04.08.2020

30 Kontrollen für Einhaltung der Covid-Regelungen

(dho) - Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass auch weiterhin Kontrollen im Rahmen der Einhaltung der Covid-19-Regelungen durchgeführt werden.

In der vergangenen Woche (27. Juli bis 3. August) wurden landesweit etwa 30 Kontrollen zu diesem Zweck durchgeführt. Dabei wurden nur vereinzelt Verstösse in Restaurants, Cafés oder Bars festgestellt, da sich nicht an die obligatorische Sperrstunde gehalten wurde oder da die Kunden die Covid-Vorschriften missachteten. 

Die zuständigen Autoritäten wurden über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Im Schreiben weist die Polizei dann auch darauf hin, "dass die Ausbreitung des Virus nur dann eingedämmt werden kann, wenn jeder Einzelne sich verantwortungsvoll und solidarisch verhält".      

Flughafenshuttle: Flibco weitet Netzwerk aus

(SC) - Der Busdienst Flibco weitet sein Flughafenshutte-Netzwerk um 12 europäische Flughäfen aus. Demnächst fährt der Shuttledienst auch die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Beauvais an. In London wurden die Flughäfen Stansted und Heathrow mit aufgenommen, in Rom die Flughäfen Ciampino und Fiumicino. Die weiteren neuen Destinationen sind Bergamo (Orio Al Serio), Wien, Bologna, Budapest, Manchester und Bukarest (Henri Coandă).

Kurzmeldungen Panorama 04.08.2020

München: Mit Skelett von Ehemann im Gepäck gestoppt

(dpa) - Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die deutsche Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Für tot gehalten: Mann versteckte sich in Wald in England

(dpa) - Jahrelang wurde der Mann aus Litauen für tot gehalten, jetzt ist er lebend in einem Waldversteck in Großbritannien entdeckt worden. Nach Angaben der britischen Polizei wurde der Vermisste nahe des Städtchens Wisbech nördlich von Cambridge im Gestrüpp gefunden.
Der Mann hatte vor seinem Verschwinden vor knapp fünf Jahren in der Umgebung in der Landwirtschaft geholfen. Die Polizei geht davon aus, dass der damals 35-Jährige ausgebeutet wurde und daher weglief. Der Mann steht nun unter Polizeischutz; die Ermittlungen laufen.
Der Litauer habe sich versteckt und lange Zeit mit niemandem gesprochen, berichtete Rob Hall von der zuständigen Polizeibehörde. Der Mann habe jahrelang unter „extrem schwierigen Bedingungen“ gelebt.
Der Vermisste soll zuletzt am 26. September 2015 in Begleitung einer kleinen Gruppe von Männern aus Litauen gesehen worden sein. „Seitdem war er verschwunden“, berichtete Hall.

Kurzmeldungen Kultur 04.08.2020

Schauspieler Reni Santoni gestorben

 (dpa) - Fernsehzuschauer kennen ihn von Gastauftritten in Dutzenden US-Serien: Der Schauspieler Reni Santoni ist tot. Er starb bereits am Samstag im Alter von 81 Jahren, wie seine Freundin Tracy Newman den Magazinen „People“ und „The Hollywood Reporter“ sagte.

Die bekanntesten Rollen von Santoni waren der Pizzabäcker Poppie aus der Sitcom „Seinfeld“ (1994-1998) und der Polizist Chico Gonzalez an der Seite von Clint Eastwood in dem Spielfilm „Dirty Harry“ (1971). Beim Thriller mokiert sich Rauhbein Harry Callahan (Eastwood), dass ihm der „Junge von College“ (Santoni) zugeteilt wurde, nachdem zwei andere Partner entweder in der Klinik oder auf dem Friedhof landeten.

Santoni war in Nebenrollen überaus präsent. Gastauftritte hatte er unter anderem in den Serien „Grey's Anatomy: Die jungen Ärzte“, „Walker, Texas Ranger“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Miami Vice“, „Detektiv Rockford“ und „Lou Grant“. Auch in der Detektivkomödie „Tote tragen keine Karos“ (1982) und dem Actionfilm „Die City-Cobra“ (1986) wirkte er mit. Der gebürtige New Yorker starb eines natürlichen Todes, nachdem er mehrere Monate in einem Hospiz in Los Angeles in Pflege gewesen war, sagte seine Freundin den Blättern.    

BP senkt erstmals seit Jahren Quartalsdividende

 (dpa) -  BP zahlt seinen Aktionären jetzt für das zweite Quartal nur noch 5,25 US-Cent pro Aktie, im Vorquartal waren das noch 10,5 Cent, wie der Konzern am Dienstag in London mitteilte. Unterm Strich hat der Konzern im zweiten Quartal einen Verlust von 6,68 Milliarden Dollar eingefahren, nach einem Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Analysten hatten allerdings ein noch schlechteres Ergebnis erwartet.  

Kurzmeldungen Panorama 04.08.2020

Sri Lanka: Katze schmuggelt Drogen, entwischt aus Gefängnis

(dpa) - Eine Katze ist auf Sri Lanka dabei ertappt worden, wie sie mit einem verdächtigen Päckchen in ein Gefängnis lief. Das Päckchen sei an ihrem Hals festgebunden gewesen und habe Heroin, SIM-Karten und einen Memory-Chip für Handys enthalten, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Mitarbeiter des Gefängnisses in der Hauptstadt Colombo hätten die Katze am vergangenen Wochenende entdeckt und sie anschließend in einen Raum gesperrt - aber von dort sei sie entwischt. Zurzeit versuchten Ermittler herauszufinden, ob das Tier schon früher Drogen und andere Dinge geschmuggelt hatte. Sie sichteten Aufnahmen von Überwachungskameras und befragten Gefangene.

Vor dem Schmuggelversuch der Katze hatte Präsident Gotabaya Rajapaksa Gefängnisse in seinem Land noch angewiesen, Sicherheitsvorschriften zu verschärfen. Denn immer wieder gab es Berichte, wonach Gefangene aus dem Gefängnis heraus weiter kriminelle Taten mit hereingeschmuggelten Mobiltelefonen organisierten. Am Sonntag wurden beispielsweise drei Gefängnismitarbeiter festgenommen, da sie Gefangenen unter anderem Handys zur Verfügung gestellt hatten, hieß es von der Polizei.