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Staat bürgt weiterhin für Unternehmenskredite
Wirtschaft 21.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Staat bürgt weiterhin für Unternehmenskredite

Finanzminister Pierre Gramegna konnte das Pandemie-Kreditprogramm mit den Luxemburger Banken verlängern.

Staat bürgt weiterhin für Unternehmenskredite

Finanzminister Pierre Gramegna konnte das Pandemie-Kreditprogramm mit den Luxemburger Banken verlängern.
Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 21.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Staat bürgt weiterhin für Unternehmenskredite

In der Corona-Krise garantiert der Staat weiterhin Kredite an Luxemburger Unternehmen bis zu einer Höhe von 2,5 Milliarden Euro.

In der Corona-Krise garantiert der Staat weiterhin Kredite an Luxemburger Unternehmen bis zu einer Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Demnach können Firmen bei ihrer Bank Darlehen von bis zu 25 Prozent ihres Umsatzes beantragen; der Staat bürgt für bis zu 85 Prozent des Betrages.

Diese Regelung, die zunächst im April 2020 beschlossen worden war, wurde nun bis Ende Juni des kommenden Jahres verlängert. Das verkündete das Finanzministerium am Montag in einer Pressemitteilung. Demnach habe das Ministerium eine entsprechende Übereinkunft mit der Vertretern des Bankenverbande ABBL und der Banken BCEE, BIL, BGL BNP Paribas, Banque de Luxembourg, Raiffeisen, ING, Bank of China und Banque BCP geeinigt. Förderfähig seien Kredite, die von Banken an Großunternehmen, KMU und Selbstständige, einschließlich junger innovativer Unternehmen, schreibt das Ministerium.


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Bis zum 11. Dezember gewährten Banken nach Auskunft des Finanzministeriums Kredite in Höhe von rund 170 Millionen Euro an über 300 Unternehmen im Rahmen des Programms. „In dieser Krise sind die Banken Teil der Lösung. In den letzten Monaten haben unter anderem die von den Banken gewährten Moratorien für frischen Wind in den Unternehmen gesorgt. Zusätzlich zu den anderen Hilfen und Maßnahmen der Regierung haben die staatlich garantierten COVID-19-Kredite die nötige Liquidität für die Finanzierung des Aufschwungs bereitgestellt. Da die Moratorien am 31. Dezember 2020 auslaufen, wird die Verlängerung der Darlehensregelung einen reibungslosen Übergang gewährleisten und dazu beitragen, die für den Bau der Zukunft erforderlichen Investitionen zu mobilisieren“, kommentierte Finanzminister Pierre Gramegna.  

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