Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Spotify erreicht Marke von 140 Millionen Nutzern
Wirtschaft 15.06.2017 Aus unserem online-Archiv
Streamingdienste

Spotify erreicht Marke von 140 Millionen Nutzern

Streamingdienste

Spotify erreicht Marke von 140 Millionen Nutzern

Foto: Shutterstock
Wirtschaft 15.06.2017 Aus unserem online-Archiv
Streamingdienste

Spotify erreicht Marke von 140 Millionen Nutzern

Andreas ADAM
Andreas ADAM
Der Musikstreaming-Dienst Spotify bleibt mit Abstand an der Spitze des schnell wachsenden Geschäfts. Die schwedische Firma knackte die Marke von 140 Millionen aktiven Nutzern pro Monat.

(dpa) - Der Musikstreaming-Dienst Spotify bleibt mit Abstand an der Spitze des schnell wachsenden Geschäfts. Die schwedische Firma knackte die Marke von 140 Millionen aktiven Nutzern pro Monat. Wie viele davon zahlende Abo-Kunden sind, teilte Spotify am Donnerstag nicht mit.

Zuletzt war im März die Zahl von 50 Millionen Abo-Kunden genannt worden. Apple Music als Nummer zwei im Markt kam zuletzt auf 27 Millionen zahlende Nutzer - und hat im Gegensatz zu Spotify keine werbefinanzierte Gratis-Version.

Die Gesamtzahl der Nutzer hatte Spotify zuletzt vor einem Jahr mit 100 Millionen angegeben. Der Musikindustrie waren die kostenlosen Versionen der Musikdienste, bei denen man weniger Möglichkeiten bei der Songauswahl hat und sich gelegentlich Werbung anhören muss, lange ein Dorn im Auge.

Spotify argumentierte stets, sie seien ein wichtiges Instrument, um Nutzer für die meist rund zehn Euro oder Dollar im Monat teuren Abos zu gewinnen. Nach Angaben von Donnerstag seien zudem die Werbeeinnahmen im vergangenen Jahr um die Hälfte gestiegen.

Zuletzt gewährte der Dienst nach langem Widerstand Musikern die Möglichkeit, frische Alben anfangs nur für zahlende Kunden verfügbar zu machen. Zuvor hatte Spotify darauf bestanden, dass die Songauswahl in der Gratis- und der Bezahlversion identisch sein müsse.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Streaming wird schnell zur bevorzugten Art, Musik zu hören. Und Marktführer Spotify kann dabei mit seinem Wachstum die Konkurrenz deutlich auf Abstand halten.
Streaminganbieter gehören zu den Wachstumsbranchen, auch in der Musikindustrie
Boykott gegen Streaming-Dienste
Neil Young sorgt für neues Aufsehen mit einem Boykott von Streaming-Diensten. Auch wenn er dabei selbst seinen eigenen digitalen Musikservice in den Vordergrund rücken will.
Neil Young (hier bei einem Konzert 2010) gibt den Boykottierer.
Zum neuen Dienstangebot aus Cupertino gehört ein Streaming-Dienst, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, sowie ein kostenloses Internet-Radio.
Apple will mit seinem Musikdienst neue Akzente setzen.