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"Space Resources": Schneider in Beratergremium aufgenommen
Wirtschaft 10.08.2020 Aus unserem online-Archiv

"Space Resources": Schneider in Beratergremium aufgenommen

Étienne Schneider bei einer Veranstaltung Anfang 2020.

"Space Resources": Schneider in Beratergremium aufgenommen

Étienne Schneider bei einer Veranstaltung Anfang 2020.
Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 10.08.2020 Aus unserem online-Archiv

"Space Resources": Schneider in Beratergremium aufgenommen

Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Étienne Schneider wird Teil des Beratergremiums, das er 2017 selbst gegründet hat.

(SC) - Das Beratergremium, das 2017 im Rahmen der Initiative „Space Resources“ gegründet wurde, bekommt ein neues Mitglied: Wie aus einer Regierungsmitteilung hervorgeht, wurde der frühere Wirtschaftsminister und Initiator Étienne Schneider (LSAP) in den Beratungsausschuss gewählt. Seine Funktion wird er auf freiwilliger Basis - also unentgeltlich - ausüben.

Die Mandate der restlichen sieben Mitglieder, überwiegend internationale Experten auf dem Gebiet der Weltraumforschung, wurden für weitere zwei Jahre verlängert. Neben Schneider ist auch der frühere CSV-Verteidigungsminister Jean-Louis Schiltz ein Mitglied.

Dem Ausschuss kommt die Aufgabe zu, die Regierung zu den Themen der Erforschung und der Ressourcennutzung im Weltall zu beraten. Durch das Projekt „Space Resources“ soll Luxemburg zu einem internationalen Player in Sachen Space Mining werden. Es wird von der Luxembourgh Space Agency geleitet.


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Der frühere Verteidigungsminister wehrt sich am Montag in der parlamentarischen Budgetkontrollkommission gegen den Vorwurf, die Chamber über die Höhe der Kosten des Observationssatelliten LUXEOSys belogen zu haben.

Schneider musste sich zuletzt vor der parlamentarischen Budgetkontrollkommission verteidigen, nachdem ihm vorgeworfen wurde, die Chamber über die astronomischen Kosten des Observationssatelliten LUXEOSys im Dunkeln gelassen zu haben. Die Rechnung für die Satelliten betrug anstatt der ursprünglich angesetzten 170 Millionen Euro letztendlich rund 350 Millionen Euro. Neben seiner neuen Tätigkeit als Beratungsmitglied von „Space Resources“ sitzt Schneider außerdem Verwaltungsrat des Stahlkonzerns ArcelorMittal.

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