Sozialplan unterzeichnet: 50 Mitarbeiter bei John Zink werden entlassen
(M.G.) - Es hatte sich bereits angekündigt und nun ist es beschlossene Sache: Der Sozialplan für 50 Mitarbeiter der Firma John Zink steht.
Die betroffenen Mitarbeiter werden entweder in Frührente geschickt oder finanziell entschädigt.
In einer Pressemitteilung beschreibt der OGBL das Verhalten der örtlichen Geschäftsleitung als unanständig. Das Unternehmen habe sich geweigert einen Plan zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung auszuhandeln und habe eine äußerst zweifelhafte Einstellung zum Modell des Sozialdialogs, wie er in Luxemburg geführt wird.
Das metallverarbeitende Unternehmen John Zink International hatte Ende März angekündigt 54 Beschäftigte entlassen zu wollen. Die Gewerkschaften überraschte diese Entwicklung sehr, schließlich hatte das Unternehmen zuvor keinerlei Sozialmaßnahmen wie Kurzarbeit oder Frührente beantragt.
In der Industriezone Riedgen in Düdelingen fertigt John Zink International Anlagen wie etwa Brenner für Erdölraffinerien sowie Gasrückgewinnungsanlagen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen hierzulande insgesamt 319 Mitarbeiter.