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SES trotzt schwierigem Marktumfeld
Wirtschaft 26.07.2019 Aus unserem online-Archiv

SES trotzt schwierigem Marktumfeld

Der Satellitenbetreiber SES stellt sich neu auf.

SES trotzt schwierigem Marktumfeld

Der Satellitenbetreiber SES stellt sich neu auf.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 26.07.2019 Aus unserem online-Archiv

SES trotzt schwierigem Marktumfeld

Gewinn und Umsatz des Satellitenbetreibers gehen im ersten Halbjahr 2019 zurück - Netzwerksparte nimmt langsam Fahrt auf.

(MeM) - Der Satellitenbetreiber SES sieht sich auf dem Weg, seine für dieses Jahr gesteckten Ziele zu erreichen. Das gab das Unternehmen am Freitag mit der Vorlage seiner Halbjahreszahlen bekannt. Der Geschäftsbereich „Networks” legte um 10,6 Prozent zu. Der klassische Geschäftsbereich „Video“ allerdings gab um 8,2 Prozent nach.

Insgesamt erwirtschaftete SES damit im ersten Semester des laufenden Jahres einen Umsatz von 961,4 Millionen Euro, zwei Prozent weniger als im 1. Halbjahr des Vorjahres, und ein Bruttoergebnis (EBITDA) von 584,5 Millionen Euro, 5,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2018.

Seit Anfang 2018 Chef von SES: Steve Collar
Seit Anfang 2018 Chef von SES: Steve Collar
Foto: Lex Kleren

Der operative Gewinn sank sogar um 22,1 Prozent auf 216,2 Millionen Euro. Die Aktionäre müssen sich mit 25,7 Prozent weniger als nach den ersten sechs Monaten des Vorjahres zufriedengeben: Der an sie auszuschüttende Gewinn summiert sich auf 169,2 Millionen Euro.

Steve Collar, Präsident und CEO von SES, kommentierte das Ergebnis mit den Worten: „Wir hatten ein solides erstes Halbjahr mit Finanzergebnissen, die sich mit unseren Erwartungen decken.” Er verwies dabei auf das Umsatzwachstum im Netzwerk-Geschäft und sprach von „wichtigen Fortschritten bei der Neugestaltung von SES“. Unterstützt werde das Netzwerk-Segment von den zusätzlichen O3b-Satelliten, die kürzlich in Betrieb genommen wurden.

SES hat Aufträge über 6,4 Milliarden Euro in der Pipeline. Für das laufende Jahr geht der Satellitenbetreiber von einem EBITDA-Vorsteuergewinn von 1,22 bis 1,27 Milliarden Euro aus.


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