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SES steigert Nettogewinn um 69 Prozent
Wirtschaft 24.02.2022
Verringerter Schuldenstand

SES steigert Nettogewinn um 69 Prozent

Für die  C-Band-Initiative in den USA plant SES 2022 zahlreiche Satellitenstarts.
Verringerter Schuldenstand

SES steigert Nettogewinn um 69 Prozent

Für die C-Band-Initiative in den USA plant SES 2022 zahlreiche Satellitenstarts.
Foto: Arianespace
Wirtschaft 24.02.2022
Verringerter Schuldenstand

SES steigert Nettogewinn um 69 Prozent

Thomas KLEIN
Thomas KLEIN
Der Umsatz von SES geht im Vergleich zum Vorjahr zurück. Geringere Schulden und Kosten sorgen dennoch für ein gutes Ergebnis.

„2021 war ein starkes Jahr für SES mit einer Umsatzentwicklung und einem bereinigten EBITDA entsprechend unseren Zielen“, lässt sich SES-Chef Steve Collar in einer am Donnerstag veröffentlichen Pressemitteilung zum Jahresergebnis des Satellitenbetreibers zitieren. Dabei verringerte sich der Umsatz von 1,876 Milliarden Euro 2020 auf 1,782 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Auch der Gewinn vor Steuern, Schulden und Abschreibungen ging um 5,2 Prozent auf 1,091 Milliarden Euro zurück. Beim Nettogewinn konnte das Unternehmen hingegen von 191 Millionen 2020 auf 323 Millionen Euro 2021 zulegen - eine Steigerung von 69 Prozent.

Schuldenstand sinkt

Der Hauptgrund dafür seien deutlich gesunkene Betriebskosten in allen Bereichen sowie geringere Aufwendungen für den Schuldendienst, teilt das Unternehmen mit. So sei die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Betriebsergebnis auf dem niedrigsten Stand seit sechs Jahren, sagt Collar. Entsprechend soll auch eine um 25 Prozent höhere Dividende ausgezahlt werden.

Auch für das laufende Jahr sei man auf gutem Weg, betont das Unternehmen. Über 85 Prozent der Umsatzprognose für 2022 seien bereits unter Vertrag. Für dieses Jahr soll der Umsatz zwischen 1,75 Milliarden und 1,81 Milliarden Euro liegen, bei einem erwarteten Gewinn vor Steuern und Schuldendienst von knapp über einer Milliarde Euro.

Entscheidend zum Ergebnis im vergangenen Jahr beigetragen habe auch die C-Band-Initiative in den USA. Man liege dort vor dem Zeitplan und habe vor Steuern 977 Millionen US-Dollar aus beschleunigten Spektrum-Verlagerungen generiert, sagt Collar. Für dieses Projekt sind 2022 weitere Satellitenstarts geplant, in der zweiten Jahreshälfte 2023 hoffe man auf weitere Zahlungen in Höhe von drei Milliarden US-Dollar.


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