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Schneider: Google wird nicht begünstigt
Wirtschaft 09.10.2017 Aus unserem online-Archiv

Schneider: Google wird nicht begünstigt

Das Projekt Google könnte sich bei der Industriezone „Kléngbousbierg“ in Bissen konkretisieren.

Schneider: Google wird nicht begünstigt

Das Projekt Google könnte sich bei der Industriezone „Kléngbousbierg“ in Bissen konkretisieren.
Quelle: geoportail / Computergrafik: LW
Wirtschaft 09.10.2017 Aus unserem online-Archiv

Schneider: Google wird nicht begünstigt

Google müsse alle Regeln beachten, sollte das Projekt in Bissen Realität werden, antwortete Wirtschaftsminister Schneider auf Fragen der CSV und ADR. Doch ansonsten gab sich der Minister zugeknöpft.

(mbb) - Wirtschaftsminister Etienne Schneider betont, dass „alle gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen erfüllt werden“, sollte sich das Projekt Google in Bissen konkretisieren.

Das antwortete der Minister auf parlamentarische Fragen der CSV und ADR. „Die Regierung behandelt alle Unternehmen gleich, die in Luxemburg investieren wollen.“ In seiner Antwort gab der Wirtschaftsminister keine weiteren Details über die laufenden Entwicklungen des größten Investitionsprojektes in der Luxemburger Geschichte.

Anfang des Sommers hatte sich Etienne Schneider mehrmals zu den Verhandlungen mit dem US-Onlineriesen geäußert. Schneider sprach damals von einem Ultimatum, das Google bezüglich des Grundstückes gestellt habe. Vor einem Monat bestätigte schließlich Wirtschaftsminister Etienne Schneider, dass ein Grundstück bei der Industriezone „Kléngbousbierg“ in Bissen dem US-Unternehmen zur Verfügung stehe. Ob Google dieses Angebot annehmen wird, steht noch nicht fest.


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