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Ryanair zeigt Interesse an Luxemburg
Wirtschaft 04.12.2013 Aus unserem online-Archiv

Ryanair zeigt Interesse an Luxemburg

Ryanair zeigt Interesse an Luxemburg

Wirtschaft 04.12.2013 Aus unserem online-Archiv

Ryanair zeigt Interesse an Luxemburg

Ein externer Berater hat im Auftrag von Ryanair bei Luxairport Informationen über Flughafengebühren eingeholt. Macht die Billigflug-Airline den Sprung nach Findel?

(TL/TJ) - Ein externer Berater hat im Auftrag von Ryanair bei Luxairport Informationen über Flughafengebühren eingeholt. Macht die Billigflug-Airline den Sprung nach Findel?

"Dies ist die gängige Praxis", so die geschäftsführende Generaldirektorin des Flughafens, Claudine Leinenweber. In der Tat habe in der vergangenen Wochen ein externes Beratungsunternehmen im Auftrag von Ryanair Informationen über die Höhe der Flughafengebühren eingeholt. "Mehr war da nicht. Laut EU-Recht kann jedwede Airline jeden europäischen Flughafen anfliegen, solange sie die dort gültigen Tarife und Bedingungen akzeptiert", so Leinenweber weiter.

Die bisherigen Gespräche sind die Basis einer möglichen Kooperation. Es bleiben noch andere Punkte zu klären, wie etwa Handlingkosten, die Positionierung der Flugzeuge auf dem Vorfeld, Reinigungskosten, etc.

"No Comment"

Der Sprecher von Ryanair, Robin Kealy hatte am Dienstag betont, man "wolle die Gerüchte und Spekulationen nicht kommentieren".

Ryanair hatte vorige Woche mit der Ankündigung, künftig zehn Verbindungen ab Brüssel-Zaventem aufmachen zu wollen, Beobachter des Fluggeschäfts überrascht. Das würde für Brussels Airport pro Jahr anderthalb Millionen zusätzliche Fluggäste bedeuten. Das beunruhigt nicht nur die Brüsseler Konkurrenten, sondern auch Regionalflughäfen wie etwa Charleroi.

Unter dem Strich würde die Verlagerung der Aktivitäten einem Kurswechsel von Ryanair gleichkommen. Dennoch wollen die Iren die Tickets ihre Tickets für die Hälfte der etablierten Konkurrenten anbieten.

Der Flughafen Luxemburg feierte am Dienstag seinen zweimillionsten Passagier für das laufende Jahr, hätte aber Kapazitäten für 3,6 Millionen Reisende.


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