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Ryanair muss Millionen an Frankreich zurückzahlen

(dpa) - Die Billigairline Ryanair muss dem französischen Staat nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter 8,5 Millionen Euro wegen rechtswidriger Beihilfen zurückzahlen. Verträge zwischen der Vereinigung für Tourismus- und Wirtschaftsförderung (APFTE) und der Fluggesellschaft zur Förderung des Flughafens Montpellier hätten gegen EU-Recht verstoßen, teilte die EU-Kommission am Freitag mit.

Die Zahlungen der französischen Behörden an Ryanair hätten der irischen Fluggesellschaft einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Zugleich hätten sie anderen Regionalflughäfen geschadet. Dies sei ein Verstoß gegen die EU-Beihilfevorschriften.

Die EU-Kommission hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr wegen der Beschwerde eines Ryanair-Konkurrenten eingeleitet. Hintergrund ist eine Abmachung zwischen Ryanair und der APFTE, wonach die irische Airline 8,5 Millionen Euro erhielt. Im Gegenzug warb Ryanair auf seiner Homepage für Montpellier und die Umgebung als Reiseziel.

Konkret kritisiert die EU-Kommission nun unter anderem, dass die Zahlungen nicht dem tatsächlichen Werbebedarf der APFTE entsprachen, sondern lediglich dazu dienten, Ryanair am Flughafen zu halten. Zudem seien die Vereinbarungen nur mit Ryanair und einer Tochtergesellschaft geschlossen worden, nicht aber mit anderen Airlines. Ryanair fliegt Montpellier seit April 2019 nicht mehr an.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:02

Medernach: Zwei Verletzte nach Kollision

Am Samstagabend gegen 22.30 Uhr kam es in der Rue de Diekirch in Medernach zu einer Kollision mit zwei Fahrzeugen, wie das Corps Grand-Ducal Incendie & Secours (CGDIS) mitteilt. Bei dem Zusammenprall wurden zwei Personen verletzt. Vor Ort waren die Einsatzzentren aus Ermsdorf, Medernach und Fels, der Krankenwagen aus Diekirch, der SAMU sowie die Polizei.

Ein weiterer Unfall mit zwei Autos ereignete sich in der Nacht zum Sonntag gegen 4 Uhr auf der A13 zwischen Sanem und Schengen. Am Unfallort waren die Einsatzzentren aus Kaerjeng und Sanem-Differdingen, ein Krankenwagen sowie die Polizei.

Gestern

Neun Tote bei Hotelbrand in Ukraine

(dpa) – Ein Brand in einem Billighotel in der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer hat neun Menschen das Leben gekostet. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Mehr als 100 Gäste der Unterkunft in einem früheren Straßenbahndepot konnten sich in Sicherheit bringen. Das Feuer war aus zunächst unbekannter Ursache in der Nacht zum Samstag ausgebrochen. Ermittelt wird wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften. 

Kurzmeldungen Lokales 17.08.2019

Zwei Zusammenstöße, drei Verletzte

(MeM) - Die Polizei meldete am Samstagnachmittag zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt drei Verletzten. Auf der A3 Richtung Luxemburg kollidierten kurz nach 15 Uhr zwei Fahrzeuge. Es gab zwei Verletzte. Die Ambulanz aus Bettemburg rückte an.  

Kurz vor 17 Uhr ereignete sich dann auf der N11 von Junglinster Richtung Gonderingen ein weiterer Unfall: Hier waren ein Personenfahrzeug und ein Anhänger involviert. Es gab einen Verletzten. Die Ambulanz aus Junglinster war vor Ort.

Kurzmeldungen Lokales 17.08.2019

Schlägerei mit zehn Personen

Einiges zu tun hatte die Polizei in der Nacht zum Sonntag in der hauptstädtischen Rue du Fort Neipper. Gegen 2.44 Uhr war es dort zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zehn Personen gekommen. Nachdem diese mit den Fäusten sowie mit Glasflaschen aufeinander losgegangen waren, wurde eine Person durch eine Glasflasche im Gesicht verletzt und musste im Krankenhaus ärztlich versorgt werden.

Als die Polizei dort antraf, traf sie nur noch einen der Streithähne an. Der Mann wurde zur Überprüfung zum Polizeibüro gebracht.

Als er das Kommissariat  kurze Zeit später verlassen durfte, griff er einen der Polizeibeamten an und trat ihn mit den Füßen ins Schienbein. Daraufhin wurde Protokoll wegen Rebellion erstellt.

 

Vorgestern

Rotterdam: Toter und Verletzte bei Bootsunglück

Bei einem Bootsunglück in Rotterdam ist am Freitag ein Mensch ums Leben gekommen. Nach dem Zusammenstoß eines Schnellboots und einer Schaluppe auf der Neuen Maas seien zwölf Menschen aus dem Fluss gerettet worden, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Einer von ihnen starb, neun wurden vorsorglich zu Untersuchungen in Krankenhäuser gebracht. Wassertaxis und andere Boote hatten die Unfallopfer aufgenommen. 

Die beiden am Unfall beteiligten Bootslenker wurden vorläufig festgenommen. Die örtliche Sicherheitsbehörde leitete eine Ermittlung ein. Der Schiffsverkehr auf dem betroffenen Abschnitt des Flusses war mehrere Stunden stillgelegt.

Kurzmeldungen Lokales 16.08.2019

Unbekannte brechen in Häuser ein

(m.r.) - Das Verbrechen kennt keinen Feiertag: Und so sind am Donnerstag, an Mariä Himmelfahrt, hierzulande mehrere Einbrüche begangen worden. In Sassenheim, Harlingen und Grevels sind Unbekannte in Einfamilienhäuser eingebrochen. Die Polizei ermittelt.

Kurzmeldungen Lokales 16.08.2019

Polizisten erwischen betrunkenen Autofahrer

(m.r.) - In der Nacht zum Freitag fiel Polizisten gegen 2 Uhr in Bettemburg ein verdächtiges Fahrzeug auf. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Zudem konnte er keine gültigen Fahrzeugpapiere vorzeigen. Das Auto wurde aus dem Verkehr gezogen, der Führerschein des Fahrers eingezogen. Ihm drohen nun juristische Konsequenzen. Eine Strafanzeige wurde erstellt.


Kurzmeldungen Lokales 16.08.2019

Auto kollidiert mit Baum - drei Personen werden verletzt

(m.r.) - Am Freitag ist in der Route de Trèves in Luxemburg-Stadt aus bislang unbekannter Ursache ein Auto gegen 14 Uhr mit einem Baum kollidiert. Drei Insassen wurden bei dem Zwischenfall verletzt - einer von ihnen schwer.