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Ryanair legt trotz sinkender Ticketpreise zu
Wirtschaft 30.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Billigflieger

Ryanair legt trotz sinkender Ticketpreise zu

Im abgelaufenen Jahr fiel der durchschnittliche Ticketpreis um 13 Prozent auf 41 Euro.
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Ryanair legt trotz sinkender Ticketpreise zu

Im abgelaufenen Jahr fiel der durchschnittliche Ticketpreis um 13 Prozent auf 41 Euro.
REUTERS
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Ryanair legt trotz sinkender Ticketpreise zu

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
Für die zwölf Monate bis Ende März stand unter dem Strich ein Gewinn von gut 1,3 Milliarden Euro. Nicht weniger als 120 Millionen Fluggäste flogen 2016 mit der irischen Airline.

(dpa) - Europas größter Billigflieger Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des harten Preiskampfes zwischen den Airlines weiter zugelegt. Für die zwölf Monate bis Ende März stand unter dem Strich ein Gewinn von gut 1,3 Milliarden Euro, wie die Iren am Dienstag in Dublin mitteilten.

Das sind zwar fast 16 Prozent weniger als im Vorjahr, als der Verkauf der Beteiligung an der Fluglinie Aer Lingus das Ergebnis nach oben getrieben hatte. Rechnet man diesen Effekt heraus, wäre der Gewinn um sechs Prozent gestiegen.

Der Preiskampf bei den Tickets und das schwache britische Pfund gingen aber auch an Ryanair nicht spurlos vorüber. Im abgelaufenen Jahr fiel der durchschnittliche Ticketpreis um 13 Prozent auf 41 Euro.

Der Umsatz legte daher nur um zwei Prozent auf 6,6 Milliarden Euro zu, obwohl die Zahl der Fluggäste um 13 Prozent auf 120 Millionen stieg. Für das neue Geschäftsjahr peilt Ryanair-Chef Michael O'Leary einen Gewinn von 1,40 bis 1,45 Milliarden Euro an. Bei den Tickets erwartet er einen weiteren Preisrückgang um fünf bis sieben Prozent. Die Zahl der Passagiere soll auf 130 Millionen steigen.


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