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Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise
Wirtschaft 2 Min. 28.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Aufrüstung in Europa

Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise

Die europäischen Länder haben in den letzten Tagen zum Teil drastische Erhöhungen ihrer Rüstungsausgaben angekündigt.
Aufrüstung in Europa

Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise

Die europäischen Länder haben in den letzten Tagen zum Teil drastische Erhöhungen ihrer Rüstungsausgaben angekündigt.
Foto: Harald Tittel/dpa
Wirtschaft 2 Min. 28.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Aufrüstung in Europa

Rüstungsindustrie wird zum Gewinner der Ukraine-Krise

Europa rüstet auf. Die Aktien einiger Rüstungskonzerne schießen durch die Decke.

(Bloomberg) - Die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, nach jahrelanger Zurückhaltung die Militärausgaben massiv zu erhöhen, wird das Wachstum der europäischen Verteidigungsindustrie nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine weiter ankurbeln. Aktien deutscher Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall AG und Hensoldt AG schossen am Montag zur Eröffnung in die Höhe. 

Deutschland wird 100 Milliarden Euro in ein Sondervermögen zur Modernisierung der Bundeswehr einstellen, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag in einer Rede vor dem Bundestag. Ab 2024 werde Deutschland jährlich mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben. Damit würden NATO-Verpflichtungen eingehalten, die von unterschiedlichen Bundesregierungen immer wieder verfehlt wurden.

Kurssprung bei den Rüstungsfirmen

Der Schritt gibt den Rüstungsunternehmen der Region Auftrieb, die bereits letzte Woche nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts einen Kurssprung verzeichneten, der Besorgnis über eine mögliche Ausweitung der russischen Offensive auf andere Länder schürte. Knappe Militärbudgets haben den Verteidigungssektor jahrelang belastet, bis die Aufträge im Zuge der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 erheblich zunahmen.

Rheinmetall waren am Montag in Frankfurt stark gesucht und stiegen um nie dagewesene 49 Prozent auf einen Rekordwert von 160 Euro. Die Airbus-Elektronik-Ausgründung Hensoldt legte sogar 89 Prozent zu auf bis zu 28 Euro.


IPO,François Bausch invite à la présentation du projet d’acquisition des nouveaux véhicules de l’armée. Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Kompletterneuerung des Fuhrparks der Armee steht an
Die bisher eingesetzten Dingos und Hummer werden komplett ersetzt. Die Neuanschaffung der Spähfahrzeuge soll 367 Millionen Euro kosten.

Deutschland hat über Jahre hinweg Forderungen nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben zurückgewiesen, was dazu geführt hat, dass die Streitkräfte auf breiter Front mit der Aufrechterhaltung von Schlüsselkompetenzen zu kämpfen haben. Bedeutende Teile der Verteidigungsausrüstung, darunter Kampfflugzeuge, Panzer und U-Boote, sind aufgrund von Reparaturen und Problemen bei der Ersatzteilbeschaffung nicht einsatzfähig.

Einem Bericht des Magazins Der Spiegel zufolge hat Deutschland die Zahl seiner Kampfpanzer seit 1989 von rund 5.000 auf 300 und die Zahl seiner Kampfflugzeuge von mehr als 700 auf 230 reduziert. Heeresinspekteur Alfons Mais schrieb in der vergangenen Woche auf Linkedin, das Heer stehe „mehr oder weniger blank da.”

Europäische Kooperation

Die Rüstungsunternehmen könnten auch von einer möglichen Änderung der deutschen Exportbestimmungen profitieren. Am Samstag stimmte Deutschland zusammen mit anderen Ländern der Lieferung von Rüstungsgütern in die Ukraine zu und brach damit mit der traditionellen Regel, keine deutschen Waffen in Konfliktgebiete zu liefern.


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Weltweite Rüstungsausgaben steigen weiter
Die 25 größten Waffenhändler steigerten ihren Umsatz nach einem Bericht von Friedensforschern vergangenes Jahr um 8,5 Prozent.

Am Sonntag drängte Scholz auf europäische Zusammenarbeit, um die Fähigkeit Europas zu stärken, sich gegen Risiken wie Cyberangriffe zu verteidigen und technologisch wettbewerbsfähig zu bleiben. Es sei ihm wichtig, „dass wir die nächste Generation von Kampfflugzeugen und Panzern gemeinsam mit europäischen Partnern – und insbesondere Frankreich – hier in Europa bauen”, so Scholz. „Diese Projekte haben oberste Priorität für uns.”

Die Verträge für das so genannte Eurodrone-Projekt, eine Kooperation zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, seien in der vergangenen Woche unterzeichnet worden, sagte er.


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