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RTL Group : Verkauf von RTL City verzögert
Wirtschaft 2 Min. 30.08.2017

RTL Group : Verkauf von RTL City verzögert

RTL City sollte ursprünglich im Laufe des Jahres 2017 verkauft und zurück geleased werden.

RTL Group : Verkauf von RTL City verzögert

RTL City sollte ursprünglich im Laufe des Jahres 2017 verkauft und zurück geleased werden.
Foto: Lex Kleren/LW-Archiv
Wirtschaft 2 Min. 30.08.2017

RTL Group : Verkauf von RTL City verzögert

Michel THIEL
Michel THIEL
Vor dem Hintergrund eines positiven Geschäftsumfelds im ersten Halbjahr hat die Mediengruppe beschlossen, seinen neuen Bürokomplex in Kirchberg nicht wie zunächst geplant zu verkaufen und zurück zu leasen.

(mth) - RTL hat am Mittwoch seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2017 präsentiert. Der Umsatz der Mediengruppe stieg um 8,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 7,4 Prozent zurück.

Vor dem Hintergrund der guten Finanzlage beschloss die Geschäftsführung, die Sale-and-Leaseback-Transaktion für den neuen Gebäudekomplex  in Luxemburg-Kirchberg (RTL City) momentan nicht weiter zu verfolgen. Der Abschluss der Transaktion war ursprünglich im Laufe des Jahres 2017 erwartet worden. Das Management ist eigenen Aussagen zufolge der Überzeugung, den Wert der Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt besser realisieren zu können.

Der Umsatz der RTL Group stieg im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent auf 2,978 Millionen, angetrieben vor allem durch ein schnell wachsendes Digitalgeschäft sowie gute Resultate auf Seiten von RTL Deutschland, M6 und FreemantleMedia.

Fast die Hälfte der Erlöse aus den ersten sechs Monaten stammten aus der TV-Werbung (48,7 Prozent). 17,5 Prozent gingen auf die Inhalteproduktion zurück und  13,1 Prozent aufs Digitalgeschäft. Die Radiowerbung machte rund 4 Prozent der Erlöse aus.

Lokale Inhalte zahlen sich aus

"In den vergangenen fünf Jahren haben wir unseren Umsatz diversifiziert. Dazu haben wir in das dynamisch wachsende Onlinevideo- und Werbetechnologie-Geschäft investiert, die Produktion hochwertiger Serien vorangetrieben und Plattformerlöse unserer Sender entwickelt", erklärt CEO Guillaume de Posch. Der Fokus auf lokale Inhalte zahle sich spürbar aus, was die Resultate von RTL Deutschland beweisen.

"Darüber hinaus sind wir erfreut über die kreative Leistung und finanzielle Performance von FremantleMedia, mit dem Erfolg der US-Serie American Gods, der Neuauflage von American Idol sowie der Beteiligung an neuen Drama-Serien, wie Hard Sun und The Rain. Des Weiteren seien neue Staffeln von American Gods, The Young Pope und Deutschland 86 geplant.

Die RTL Group erwartet zudem, dass der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin moderat wachsen wird (+2,5 Prozent bis +5,0 Prozent), hauptsächlich getrieben durch das Digitalgeschäft und die Mediengruppe RTL Deutschland.



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