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Renault prüft Fusion mit Fiat Chrysler
Wirtschaft 04.06.2019

Renault prüft Fusion mit Fiat Chrysler

Zusammen kämen die Hersteller auf 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr.

Renault prüft Fusion mit Fiat Chrysler

Zusammen kämen die Hersteller auf 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr.
AFP
Wirtschaft 04.06.2019

Renault prüft Fusion mit Fiat Chrysler

Die Möglichkeit werde weiterhin „mit Interesse“ geprüft, erklärte der französische Hersteller am Dienstag in Boulogne-Billancourt bei Paris.

(dpa) - Der Renault-Verwaltungsrat hat angekündigt, Gespräche über eine mögliche Fusion mit Fiat Chrysler (FCA) fortzusetzen. Dazu werde sich der Verwaltungsrat auch gegen Ende des Tages am Mittwoch treffen. Es wurde erwartet, dass bald eine Entscheidung über die Aufnahme förmlicher Fusionsgespräche gefällt wird.


(FILES) This file photo taken on October 27, 2017 shows the all-new 2018 Ford Expedition SUV as it goes through the assembly line at the Ford Kentucky Truck Plant in Louisville, Kentucky. F
Ford posted a surprise increase in December auto sales, while General Motors and Fiat Chrysler saw declines, the companies reported on January 3, 2018. The results -- better than anticipated for Ford and GM and about as expectated for FCA -- caps a year in which US auto sales declined from 2016 records but were still expected above 17 million, a solid level.Ford sold 242,049 vehicles last month, up 0.9 percent from December 2016, as the number two US automaker credited continued strength in the F-Series pickups and other large vehicles, which increasingly are the backbone of the US car industry. / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / BILL PUGLIANO
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Fiat Chrysler hatte in der vergangenen Woche sein Ansinnen mitgeteilt, mit Renault zu fusionieren und zum weltweit drittgrößten Autohersteller aufzusteigen. Der neue Gigant würde die Marktführer Volkswagen und Toyota herausfordern.

Renault hatte bereits unmittelbar nach Veröffentlichung der Offerte des italienisch-amerikanischen Konzerns mit Interesse reagiert. Auch der französische Staat, der 15 Prozent an Renault hält, reagierte positiv.


TOPSHOT - This screen grab from handout video released on April 9, 2019 by representatives of former Nissan chief Carlos Ghosn shows Ghosn speaking in a video message recorded before his rearrest earlier this month in Tokyo. - Japanese prosecutors rearrested Ghosn on April 4, who was out on bail, over an additional allegation that he transferred Nissan money to a dealership in Oman but siphoned off millions for personal expenses -- including the purchase of a luxury yacht. (Photo by Handout / Representatives for Carlos Ghosn / AFP) / -----EDITORS NOTE --- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Representatives for Carlos Ghosn" - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
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Fiat Chrysler hatte vorgeschlagen, dass beide Unternehmensgruppen - also Renault und FCA - je die Hälfte an der neuen Gesellschaft halten. Durch die Fusion erhoffen sich die Konzerne jährliche Einsparungen von fünf Milliarden Euro. Zusammen würden sie auf 8,7 Millionen Fahrzeuge im Jahr kommen.


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