Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Razzien bei Audi
Wirtschaft 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Diesel-Skandal

Razzien bei Audi

Die Ermittlungen im Dieselskandal sind offenbar noch nicht abgeschlossen.
Diesel-Skandal

Razzien bei Audi

Die Ermittlungen im Dieselskandal sind offenbar noch nicht abgeschlossen.
REUTERS
Wirtschaft 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Diesel-Skandal

Razzien bei Audi

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Medienberichten zufolge werden seit Mittwochmorgen umfangreiche Razzien beim bayerischen Automobilhersteller durchgeführt. Neben Büroräumen würden auch Privatwohnungen durchsucht.

(TJ/dpa) - Die Ermittlungen im Audi-Dieselskandal sind scheinbar noch nicht abgeschlossen. Wie mehrere Medien am Mittwoch berichten, werden seit Mittwochmorgen Büros in der Firmenzentrale in Ingolstadt durchsucht.

Neben Ingolstadt sind auch Standorte in Niedersachsen betroffen. Zudem seien die rund 80 Staatsanwälte und Polizisten auch in Privatwohnungen aktiv.

Audi hatte in den USA Dieselautos mit einer dort illegalen Software verkauft, die niedrigere Abgaswerte angibt. Schon unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die bayerische Justiz ein Prüfverfahren eingeleitet. Der Verdacht lautet auf unlauteren Wettbewerb und Betrug. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft München II war am Vormittag nicht erreichbar.

Der Diesel-Skandal hatte das Ergebnis der VW-Tochter im vergangenen Jahr mit 1,8 Milliarden Euro belastet. Stadler sagte: „Als Konsequenz aus der Diesel-Affäre stellen wir bei Audi alles auf den Prüfstand.“ Die Aufarbeitung sei „noch lange nicht abgeschlossen“. Aber sein Unternehmen tue alles, „dass so etwas wie die Diesel-Affäre bei uns nie wieder passiert“.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Leserwahl „Auto vum Joer 2017“
Am Donnerstagbend fand mit der „Gala de l'Automobile“ der Höhepunkt der 24. Ausgabe der „Auto vum Joer“-Wahl im Centre culturel Tramsschapp im Limpertsberg statt. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten.
Auto vum Joer 2017. Photo Guy Wolff
Wie das "Luxemburger Wort" bereits am vergangenen Freitag berichtete, erhebt die Regierung Klage in Zusammenhang mit dem sogenannten Dieselgate. Am Montagmittag erläuterte Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch die Hintergründe.
Wie das "Luxemburger Wort" am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr, wird die Regierung Klage gegen den VW-Konzern erheben, nachdem Vorwürfe gegen Luxemburg laut geworden waren, weil die hiesige SNCH Abgassysteme von Audi abgenommen hatte.
Der grüne Europaabgeordnete zieht eine ernüchternde Bilanz des Abgasskandals, der deutlich über VW hinausgeht. In den Innenstädten bestehe deshalb ein akutes Gesundheitsrisiko. Er rät zum Umstieg auf Elektroautos.
Claude Turmes kritisiert die EU-Mitgliedsstaaten, die die Autoindustrie trotz deren Fehlverhaltens weiter schützen würden.
Bei der Kernmarke VW-Pkw nahmen die Auslieferungen um 2,8 Prozent auf knapp 6 Millionen Wagen zu, wie Volkswagen bereits am Sonntag auf der Automesse in Detroit bekanntgegeben hatte.
Volkswagen kämpft wegen des Dieselskandals zwar mit einem Imageproblem - wirkliche Sorgen braucht man sich dennoch nicht zu machen.
Mitten im Branchenumbruch sendet Audi-Chef Stadler beruhigende Signale an seine Beschäftigten. Die vereinbarte Job-Garantie gilt aber erst einmal nur für die nächsten vier Jahre. Was kommt danach?
A worker walks among Audi A1 cars in the parking of the Audi powerplant in Brussels, Belgium September 28, 2015. Volkswagen, facing a scandal for the falsification of U.S. emissions tests has said 11 million cars worldwide had defeat devices installed, including 2.1 million of Audi of models A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3 and Q5.  REUTERS/Yves Herman