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Ransomware Angriffe: Luxemburger Firmen sollen Lösegeld zahlen
Wirtschaft 04.12.2015

Ransomware Angriffe: Luxemburger Firmen sollen Lösegeld zahlen

Das Computer Incident Response Center Luxembourg hat eine Liste mit Krisenmaßnahmen veröffentlicht, die Unternehmen ergreifen sollten, wenn ihre Systeme von einem Ransomware-Schädling befallen sind.

Ransomware Angriffe: Luxemburger Firmen sollen Lösegeld zahlen

Das Computer Incident Response Center Luxembourg hat eine Liste mit Krisenmaßnahmen veröffentlicht, die Unternehmen ergreifen sollten, wenn ihre Systeme von einem Ransomware-Schädling befallen sind.
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Wirtschaft 04.12.2015

Ransomware Angriffe: Luxemburger Firmen sollen Lösegeld zahlen

Das Computer Incident Response Center Luxembourg (Circl) warnt vor einer Ransomware-Kampagne, die in den vergangenen Wochen offenbar bereits luxemburgische Unternehmen heimsuchte.

(aa) - Das Computer Incident Response Center Luxembourg (Circl) warnt vor einer Ransomware-Kampagne, die in den vergangenen Wochen offenbar bereits luxemburgische Unternehmen heimsuchte. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um eine Art „virtuelle Geiselnahme“. Allerdings werden keine Personen gekidnappt, sondern Daten.

Schadprogramme, die sogenannte Ransomware, dringen in Computersysteme ein, verschlüsseln die darauf befindlichen Daten und verhindern so den Zugriff darauf. Die Daten sind dann praktisch in der Gewalt der Täter. Für die Entschlüsselung wird in der Regel ein Lösegeld gefordert.

Reihe von Firmen wurde bereits attackiert

„Wir konnten beobachten, dass diese Angriffe sehr erfolgreich durchgeführt wurden und dass in Luxemburg eine Reihe Firmen auf diese Weise attackiert wurden. In Unternehmensnetzwerken werden Dateiserver ausgiebig genutzt. Das ist ein idealer Weg und eine ideale Plattform für Angreifer“, so Alexandre Dulaunoy vom Circl.

Das Computer Incident Response Center Luxembourg hat eine Liste mit Krisenmaßnahmen veröffentlich, die Unternehmen ergreifen sollten, wenn ihre Systeme von einem Ransomware-Schädling befallen sind.

Liste mit Gegen- und Präventivmaßnahmen

„Zunächst einmal sollten die Opfer den Angreifer niemals kontaktieren und auch nicht das Lösegeld zahlen. In technischer Hinsicht sollten die befallenen Systeme sofort vom Netzwerk getrennt werden“, so Sascha Rommelfangen vom Circl.

Wer noch nicht befallen ist, kann laut Circl, gewisse Vorkehrungen für den Fall der Fälle treffen. Dazu gehören regelmäßige Datensicherungen. „Wenn sie trotz eines solchen Angriffs noch an ihre Daten kommen, haben sie den Angreifer mit dieser Maßnahme bereits ausgehebelt. Allerdings müssen die Sicherheitskopien offline erstellt werden und vom Netzwerk getrennt bleiben“, so Alexandre Dulaunoy.

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