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Raiffeisen-Kunden werden zu Anlegern
Wirtschaft 2 Min. 07.04.2022
Aktien

Raiffeisen-Kunden werden zu Anlegern

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Raiffeisen-Kunden werden zu Anlegern

Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 2 Min. 07.04.2022
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Raiffeisen-Kunden werden zu Anlegern

2021 war ein Rekordjahr für den Geschäftsbereich Wertpapiere.

(mab) – Das Nettoergebnis der Banque Raiffeisen verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 5,1 Prozent. Der Nettogewinn beträgt 19,8 Millionen Euro, was einem Anstieg um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das erklärte die Bank Donnerstag in einer Pressemitteilung. Damit verlangsamt sich das Wachstum etwas. 2020 verzeichnete das Geldhaus ein Nettoergebnis nach Steuern von 18,8 Millionen Euro, eine Steigerung von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 


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Am 31. Dezember lag die Bilanzsumme von Banque Raiffeisen mit 10.156 Millionen Euro um 5,4 Prozent höher als zum Ende des Vorjahres. Die Einlagen sind um sechs Prozent auf 505 Millionen gestiegen. Davon entfielen 284 Millionen Euro auf Spareinlagen von Privathaushalten, 266 Millionen Euro auf große institutionelle Einleger. Der Anteil des Eigenkapitals der Bank erhöhte sich um 4,5 Prozent. 

Die Immobilie finanzieren

Das Kreditgeschäft mit Kunden stieg innerhalb des letzten Jahres um 4,3 Prozent beziehungsweise um 308 Millionen Euro. Die Kunden nutzten das Geld in erster Linie für die eigene Immobilie. Die Finanzierung des Zugangs zu Wohneigentum, das Hauptgeschäft der Bank, wuchs um 6,2 Prozent. Diesem starken Anstieg steht jedoch eine Verlangsamung der gewerblichen Investitionen gegenüber. Die Bank betrachtet dies als eine Folge der Krise und der Rohstoffknappheit. 

Rekordjahr für den Geschäftsbereich Anlagen  

Die positive Börsenentwicklung, ein von Niedrigzinsen geprägtes Umfeld sowie der Erfolg des Angebots an ESG-Produkten und -Dienstleistungen bewirkten, dass Banque Raiffeisen gestern ein Rekordjahr für den Geschäftsbereich Anlagen vermelden konnte. Die Geldanlagen verzeichneten ein Wachstum von 8,5 Prozent beziehungsweise 209 Millionen Euro. Bei der Vermögensverwaltung ist ein außergewöhnlicher Anstieg von 72,9 Prozent zu verzeichnen; das Wertpapiervermögen stieg um 28,2 Prozent, die Erträge aus Kapitalanlagen um 36,2 Prozent und die Zahl der Verträge mit Anlagen um 26,6 Prozent. 


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Im Jahr 2021 verzeichnete Banque Raiffeisen aufgrund des Volumenwachstums einen Anstieg des Nettozinsergebnisses um 3,3 Prozent. Infolge des Rekordjahres im Bereich der Wertpapiere stiegen die Nettoprovisionen gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 um 13,8 Prozent. 

Die Betriebskosten erhöhten sich um 6,8 Prozent. Dieser beachtliche Anstieg erklärt sich zum einen durch die vorübergehenden Einsparungen im Jahr 2020 und zum anderen durch höhere Investitionen in digitale Tools und IT-Sicherheit. 

Ende 2021 stellte Banque Raiffeisen ihren Kunden noch 34 Zweigstellen zur Verfügung. Einige Filialen schloss die Bank, konzentriert sich aber nach eigenen Angaben auch darauf, andere Agenturen (Niederanven, Redingen, Weiswampach) zu modernisieren sowie neue Verkaufsstellen (Bascharage, Differdingen und Esch-Belval) zu errichten. Diese sollen 2022 und 2023 eröffnet werden.

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