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Protestaktion bei Saint-Paul
Wirtschaft 08.10.2020

Protestaktion bei Saint-Paul

"Piquet de Protestation" vor dem Eingang des Verlagshauses.

Protestaktion bei Saint-Paul

"Piquet de Protestation" vor dem Eingang des Verlagshauses.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 08.10.2020

Protestaktion bei Saint-Paul

Pierre LEYERS
Pierre LEYERS
Ein Sozialplan, bei dem 74 der über 330 Arbeitsplätze wegfallen könnten, sorgt derzeit im Medienunternehmen Saint-Paul Luxembourg S.A. für Unruhe.

Vor dem Sitz des Verlags Saint-Paul Luxembourg S.A., zu dem die Tageszeitung „Luxemburger Wort“ sowie auch wort.lu neben anderen Publikationen gehören, kam es am Donnerstag zu einer von der Gewerkschaft LCGB organisierten Protestaktion. Am 17. September hatte das Medienhaus einen Sozialplan angekündigt, der seither für hohe Wellen sorgt. 80 der insgesamt 336 Stellen im Unternehmen sollen wegfallen. In der Zwischenzeit wurde die Zahl der betroffenen Mitarbeiter auf 74 reduziert. 

Guy Pelletier, Präsident der Personaldelegation von Saint-Paul-Luxembourg S.A.
Guy Pelletier, Präsident der Personaldelegation von Saint-Paul-Luxembourg S.A.
Foto: Anouk Antony

Nach den gesetzlich vorgesehen 15 Tagen für die Verhandlungen konnten Direktion und Arbeitnehmervertreter keine Einigung finden, sondern werfen sich gegenseitig eine Blockadehaltung vor. 

Saint-Paul Luxembourg S.A. ist seit April ein Teil des belgischen Konzerns Mediahuis, der unter anderem „De Standaard“ herausgibt.  

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