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Probleme beim Check-in von British Airways

(dpa) - Wegen Problemen beim Einchecken an mindestens drei britischen Flughäfen müssen sich Tausende Passagiere von British-Airways-Flügen in Geduld üben. Betroffen waren die Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick und der London City Airport. Das genaue Ausmaß der Probleme mitten in den Sommerferien sei noch unklar, sagte eine Airline-Sprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

British Airlines warnte vor kurzfristigen Stornierungen und Verspätungen an den Londoner Flughäfen. Kurzstreckenflüge von den betroffenen Airports könnten auf einen anderen Tag umgebucht werden. Eine Reihe von Flügen wird den Angaben zufolge weiter durchgeführt.

British Airways betonte, dass es sich nicht um einen weltweiten Ausfall der Computersysteme handele. Die Airline arbeite jetzt mit manuellen Sicherungssystemen, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen empfahl seinen Kunden, auf der Website von British Airways nach den neuesten Fluginformationen zu suchen und mehr Zeit am Airport einzuplanen.


Heute

EU und USA sprechen über Neuordnung der Datenübermittlung

(dpa) - Die US-Regierung und die EU-Kommission haben Gespräche über eine Neuregelung für die Datenübermittlung über den Atlantik begonnen, nachdem das bisherige „Privacy Shield“ für ungültig erklärt worden war. Man wolle die Aussichten für einen verbesserten „Privacy-Shield“-Rahmen ausloten, der mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vereinbar wäre, teilten der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross und EU-Justizkommissar Didier Reynders am Montag mit. Details dazu, wie neue Absprachen zum Datenschutz aussehen könnten, gab es zunächst nicht.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Juli den bisherigen Datenschutzschild für ungültig erklärt, da mit Blick auf Zugriffsmöglichkeiten der US-Behörden die Anforderungen nicht gewährleistet seien. Zudem sei der Rechtsschutz für Betroffene unzureichend.

Notlösung

Das „Privacy Shield“ war 2016 binnen weniger Monate ausgearbeitet worden, nachdem der EuGH die Vorgänger-Regelung „Safe Harbor“ mit ähnlicher Begründung kippte. In beiden Fällen waren Beschwerden des österreichischen Juristen und Datenschutzaktivisten Max Schrems der Auslöser.

Zur gängigsten Grundlage für die Übermittlung von Daten aus der EU in Drittstaaten, waren zuletzt allerdings die sogenannten Standardvertragsklauseln geworden, die der EuGH im Juli grundsätzlich für rechtens erklärte. Allerdings haben Betroffene auch hier die Möglichkeit, die Rechtmäßigkeit im konkreten Fall durch die zuständigen Datenschutzbehörden überprüfen zu lassen.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:54

Hecke gerät in Brand

Am Montag musste der nationale Rettungsdienst zwei kleinere Einsätze bewältigen. 

  • Gegen 14.10 Uhr geriet eine Hecke in der Rue du Herrenberg in Diekirch in Flammen. Die Einsatzkräfte aus Diekirch und Ingeldorf waren vor Ort im Einsatz. 
  • Gegen 15.15 Uhr mussten die Einsatzkräfte  in die Avenue Salentiny in Ettelbrück ausrücken. Sie waren wegen eines Rauchgeruchs in einem Haus alarmiert worden. Löscharbeiten waren aber nicht notwendig. 
Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:13

A1/A64: Vier Kilometer Stau in Richtung Trier

Nach einem Unfall zwischen der Sauertalbrücke und der Raststelle Markusberg (D) staut sich der Verkehr auf der Autobahn ab der einstigen Zollstation Wasserbillig in Richtung Trier. Nach ersten Informationen ist eine Fahrspur durch die Unfallfahrzeuge blockiert.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:07

Ozonkonzentration: Maximal 90 km/h auf den Autobahnen

Wegen der hitzebedingt ansteigenden Ozonkonzentrationen ist die Maximalgeschwindigkeit auf dem luxemburger Autobahnnetz derzeit auf 90 Stundenkilometer herabgesetzt. 

Die CITA-Tafeln zeigen diese an, Übertretungen können geahndet werden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:53

Alkoholisierte Fahrerin fährt in Graben

(P.S.) Am Sonntagabend kam es gegen 21 Uhr in der Nähe von Lultzhausen zu einem Verkehrsunfall. Eine Frau hatte auf der N27 die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war in den Straßengraben gefahren.

Die Autofahrerin blieb unverletzt, war jedoch beim Eintreffen der Polizei leicht verwirrt. Der anschließende Alkoholtest verlief positiv. Zudem wurde die Frau handgreiflich gegenüber den Polizeibeamten. 

Die Unfallverursacherin musste ihren Führerschein abgeben und erhielt ein provisorisches Fahrverbot.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:53

Betrunkener Mann verstößt gegen Covid-Auflagen

Bereits am Freitag mussten Polizisten einen Mann in einer Ausnüchterungszelle unterbringen. Er war Teil einer größeren Gruppe, die sich in der Rue du Fossé in Luxemburg-Stadt aufhielt. Viele waren sichtlich angetrunken, hielten sich nicht an die geltenden Abstandsregeln und trugen auch keinen Mundschutz.

Die Beamten forderten die Personen daraufhin auf, den Hygienevorschriften Folge zu leisten. Eine von ihnen konnte dies allerdings nicht, da sie keine Maske hatte - die Beamten wollten ihm deshalb eine gebührenpflichtige Verwarnung ausstellen.

Dies wollte der Mann allerdings nicht akzeptieren, auch mehrere seiner Begleiter verhielten sich daraufhin auffällig und die Beamten mussten Verstärkung anfordern. Daraufhin beruhigte sich die Situation wieder. 

Jener Mann allerdings, der keine Maske vorweisen konnte, wurde aufgrund seines stark alkoholisierten Zustandes und seines aufbrausenden Verhaltens in eine Ausnüchterungszelle gebracht. Dabei wehrte er sich heftig und musste von den Beamten überwältigt werden.   Während einer Sicherheitsdurchsuchung stellten die Polizisten indes eine geringe Menge an Cannabis sicher.  

Kurzmeldungen International Heute um 15:01

Flugzeugabschuss: Schadenersatzzahlung abgelehnt

(dpa) – Nach dem Abschuss einer ukrainische Passagiermaschine mit 176 Toten hat der Chef der iranischen Versicherungsorganisation eine Schadenersatzzahlung abgelehnt. „Diese Maschine ist von ukrainischen und europäischen Firmen versichert und daher müssen die auch die Schadenersatzzahlung übernehmen“, sagte Gholam-Resa Soleimani am Montag. Iranische Versicherungsfirmen hätten mit der Sache nichts zu tun, so Soleimani nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Die ukrainische Boeing-Maschine war am 8. Januar irrtümlich kurz nach dem Start in Teheran von der iranischen Luftabwehr abgeschossen worden. Alle 176 Menschen an Bord wurden getötet. Die iranische Führung gab den Abschuss erst mit Verzögerung zu, was zu wütenden Protesten im Land führte. Unter den toten Passagieren waren Kanadier, Ukrainer, Afghanen, Briten, Schweden und Iraner mit Aufenthaltsrecht in Schweden. Die iranische Luftfahrtbehörde hat Mitte Juli in ihrem Abschlussbericht von einem „menschlichen Fehler“ gesprochen. 

Das iranische Außenministerium hatte sich letzten Monat grundsätzlich zu einer Schadenersatzzahlung an die Ukraine bereiterklärt. Das Ministerium räumte jedoch ein, dass es diverse technische und juristische Aspekte in dem Fall gebe, die noch untersucht und besprochen werden müssten. Die Flugschreiber hatte der Iran Frankreich zum Auslesen übergeben und die französische Luftsicherheitsbehörde BEA habe im Juli mit der Auswertung begonnen.

Kurzmeldungen International Heute um 14:46

Human Rights Watch: Staaten wollen Regeln für Killer-Roboter

(dpa) - Eine wachsende Zahl von Staaten spricht sich für eine Regulierung von sich selbst steuernden Waffensystemen aus. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die am Montag veröffentlicht wurde. Anlass war ein nun verschobenes Treffen von Abrüstungsexperten in Genf, die einen möglichen Vertrag zu den auch als Killer-Roboter bezeichneten autonomen Waffen ausloten. Human Rights Watch führt eine Kampagne für das Verbot von Waffen, die Ziele ohne menschliches Zutun auswählen und angreifen können.

Der Bericht listet rund 100 Staaten auf, deren Vertreter sich in den vergangenen sieben Jahren zu Killer-Robotern geäußert haben. So haben sich einerseits etwa 30 Länder für ein klares Verbot von Waffen ohne menschliche Steuerung ausgesprochen. Vor allem Staaten, die in die Entwicklung autonomer Waffen investieren - darunter die USA, Russland, Südkorea, Israel und Australien - sind dagegen.

Zahlreiche andere Staaten haben sich besorgt über die Risiken autonomer Waffen ausgesprochen, viele von ihnen befürworten zumindest ein Regelwerk. 

Kurzmeldungen International Heute um 14:38

Libanon: Auch Finanzminister gibt Amt auf

(dpa) - Nach der verheerenden Explosion in Beirut und gewaltsamen Protesten geht die Rücktrittswelle in der libanesischen Regierung weiter. Mit Finanzminister Ghasi Wasni legte seit dem Wochenende das vierte Mitglied des Kabinetts sein Amt nieder, wie regierungsnahe Kreise am Montag bestätigten. Damit wächst der Druck auf die Regierung von Ministerpräsident Hassan Diab, geschlossen aufzugeben.

Zuvor waren bereits am Sonntag Informationsministerin Manal Abdel Samad und Umweltminister Damianos Kattar sowie am Montag Justizministerin Marie-Claude Nadschm zurückgetreten. Sollten drei weitere Minister aufgeben, wäre die Regierung aufgelöst. Diab wollte dem Kabinett in einer Sitzung am Montag eine vorgezogene Neuwahl vorschlagen, um einen Weg aus der politischen Krise zu bahnen.

Viele Libanesen machen die Regierung für die Explosion im Beiruter Hafen mit mindestens 160 Toten und mehr als 6.000 Verletzten verantwortlich. Am Wochenende schlugen Demonstrationen im Zentrum der Stadt gegen die politische Elite in Chaos und Gewalt um.

Kurzmeldungen International Heute um 13:16

Sean Connery zum besten Bond-Darsteller gewählt

(dpa) - Der schottische Schauspieler Sean Connery (89) ist von britischen Lesern der Film- und Fernsehzeitschrift „Radio Times“ zum besten James-Bond-Darsteller aller Zeiten gewählt worden. An der Umfrage, die wie ein Turnier mit mehreren Runden konzipiert war, hatten 14.000 Menschen teilgenommen. Am Montag wurde das Ergebnis bekannt gegeben.

In der ersten Runde setzte sich Connery („Goldfinger“) knapp gegen den Engländer und aktuellen 007 Daniel Craig („Skyfall“) durch. Lässig hingegen schaffte es der gebürtige Ire Pierce Brosnan („GoldenEye“) in die zweite Runde gegen den Australier George Lazenby („Im Geheimdienst Ihrer Majestät“). Der 2017 verstorbene Engländer Roger Moore („Octopussy“), der die Rolle siebenmal gespielt hatte, flog überraschend gegen den in Wales geborenen Timothy Dalton („Der Hauch des Todes“) raus.

Im Finale setzte sich Connery dann mit 44 Prozent der Stimmen gegen Dalton (32 Prozent) und Brosnan (23 Prozent) durch. Der Chefredakteur der „Radio Times“ sagte zu dem Ergebnis: „Connery hat es wieder einmal bewiesen, er ist der Bond mit dem Midas-Touch.“ Eine Anspielung auf eine Zeile aus dem Titelsong des Bond-Films „Goldfinger“. Der legendäre König Midas soll alles zu Gold gemacht haben, was er berührte.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 12:21

Schottland: Mann findet Schatz mit Metall-Detektor

(dpa) - Ein Schatzsucher hat in Schottland mit Hilfe eines Metall-Detektors Gegenstände aus der Bronzezeit entdeckt, darunter ein Schwert und Pferdegeschirr. Experten stuften die etwa 3.000 Jahre alten Fundstücke als „national bedeutsam“ ein. Sie lagen etwa einen halben Meter tief im Boden nahe der Kleinstadt Peebles.

„Von Anfang an habe ich gedacht, das könnte etwas Spektakuläres sein“, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Montag den 44-jährigen Mariusz Stepien. Er hatte Ende Juni gemeinsam mit Freunden ein Feld untersucht und war auf den kostbaren Fund gestoßen, den Archäologen dann eingehend untersuchten. Sie entdeckten auch Schnallen, Ringe, Wagenräder und andere Gegenstände.

Der Schatz wurde - in einem riesigen Block Erde - in ein Museum nach Edinburgh gebracht. „Das war eine großartige Gelegenheit für uns, nicht nur Bronze-Artefakte zu bergen, sondern auch organisches Material“, sagte ein Experte des Museums. Der Entdecker habe die Bedeutung des Fundes schnell erkannt und sehr gut reagiert. Britischen Medien zufolge machten Schatzsucher in den vergangenen Monaten vermehrt Funde, weil viele in der Corona-Krise mehr Zeit hätten.

Auch Kinder seien zunehmend von dem Hobby begeistert. Ein Zehnjähriger aus Nordirland, der einen Metall-Detektor zum Geburtstag bekam, entdeckte laut einem BBC-Bericht vom Sonntag gleich am ersten Tag ein Schwert nahe seines Elternhauses. Das Fundstück des Glückspilzes soll etwa 300 Jahre alt sein.

Kurzmeldungen International Heute um 12:18

Vier Männer vor holländischer Küste ertrunken

(dpa) - An der holländischen Nordseeküste sind am Sonntag vier Männer ertrunken. Sie waren am Sonntag aus der See gerettet worden und trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben, wie die Rettungskräfte am Montag in Den Haag mitteilten. Bei tropischen Temperaturen herrschte eine gefährliche Strömung und viel Wind. Die Kombination habe für eine „sehr verräterische See“ gesorgt, heißt es in der Bilanz der Rettungsbrigade. Die gefährliche Strömung und Landwind halten an. Badegäste sollten nur bis zu den Knien ins Wasser gehen.

Am Strand von Den Haag waren zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahren ums Leben gekommen. Zwei andere Männer, deren Alter mit etwa 50 und Ende 20 angegeben worden war, ertranken in Wijk aan Zee beziehungsweise Zandvoort.

Nach der Bilanz der Rettungsbrigade mussten am Sonntag rund 270 Personen aus dem Wasser gerettet werden, nachdem sie in Not geraten waren. Bei 59 musste Erste Hilfe geleistet werden. Entlang der Küste von Nordholland bis südlich von Den Haag war ein Schwimmverbot verhängt worden. Trotz des Windes waren nach Angaben der Rettungsbrigade Badegäste mit Luftmatratzen oder anderen aufblasbaren Objekten ins Wasser gegangen. Zahlreiche Badegäste hätten auch Warnungen und Schwimmverbote ignoriert. Durch die übervollen Strände war der Einsatz der Rettungskräfte behindert worden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:09

Polizei zieht betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr

Gegen vier Autofahrer hat die Polizei am Sonntag Strafanzeige gestattet, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatten. So verursachte einer der Fahrer am Nachmittag in Remich einen Unfall. Nicht nur war sein Alkoholtest positiv, gegen ihn bestand bereits ein Fahrverbot. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet und sein Wagen beschlagnahmt.

Ein weiterer Fahrer wurde gegen 22 Uhr in Ingeldorf von Polizisten kontrolliert. Er wies einen zu hohen Alkoholspiegel auf. Auch gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Wie die Polizei weiter meldet, wurden zwischen 23 Uhr und Mitternacht zwei weitere Führerscheine infolge positiver Alkoholtests eingezogen. 

Kurzmeldungen International Heute um 08:46

Panama: Flut reißt Haus mit sich, elfköpfige Familie tot

(dpa) - Elf Mitglieder einer Familie sind bei einer Überschwemmung in Panama ums Leben gekommen. Die Fluten des nach starkem Regen übergetretenen Flusses Bejuco rissen am Sonntag ihr Haus im karibischen Küstenort Calovébora mit sich, wie die Zivilschutzbehörde des mittelamerikanischen Landes mitteilte. 

Unter den Opfern waren demnach neun Minderjährige. Es werde nach weiteren Betroffenen gesucht - zunächst war von 13 Vermissten, die im Schlaf von den Fluten überrascht worden seien, die Rede gewesen. Staatspräsident Laurentino Cortizo drückte auf Twitter sein Beileid aus.

Kurzmeldungen International Heute um 08:45

Schießerei bei Straßenfest in Washington: Ein Toter

(dpa) - Bei einem Straßenfest in der US-Hauptstadt Washington ist es zu einer Schießerei gekommen, bei der ein 17-Jähriger getötet und 20 weitere Personen verletzt wurden. Eine Polizistin, die zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst war, wurde lebensgefährlich verletzt, wie Polizeichef Peter Newsham am Sonntag vor Journalisten erklärte. Es habe nach bisherigen Erkenntnissen drei Schützen gegeben. Örtliche Medien berichteten, dass auch aus einer halbautomatischen Waffe gefeuert worden sei.

Es blieb zunächst unklar, was genau bei dem Straßenfest in einem Wohngebiet im Südosten der Stadt passiert war und wieso am Sonntagmorgen Schüsse gefallen waren. Bürgermeisterin Muriel Bowser sagte vor Journalisten, es habe bei dem Event offenbar Hunderte Teilnehmer gegeben, was einen Verstoß gegen die Corona-Auflagen der Stadt darstelle. Zudem sei das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten, fügte Bowser hinzu.

Der „Washington Post“ zufolge gab es in der Hauptstadt in diesem Jahr bereits mindestens 115 Fälle von Mord oder Totschlag. Ende Juli hatte ein Zwischenfall für Aufsehen gesorgt, bei dem im Nordosten der Stadt neun Menschen am helllichten Tag an einer belebten Straße angeschossen worden waren. Eine Person erlag ihren Wunden.

Gestern

Griechenland: Mindestens sechs Tote bei Überschwemmungen

(dpa) - Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am frühen Sonntagmorgen mindestens sechs Menschen in Griechenland das Leben gekostet. Die Opfer sind nach Angaben des Zivilschutzes ein Kleinkind und fünf Erwachsene. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau wurde gesund gefunden, teilte der Zivilschutz mit.

Hunderte Einwohner seien wegen der Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen, um sich zu retten, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT). Die Lage sei „dramatisch“, so der Bürgermeister des am schwersten getroffenen Gebiets Messapia auf der Insel Euböa, Giorgos Psathas.

In dieser Region verbringen Tausende Athener den Sommerurlaub in ihren Ferienhäusern. „Zahlreiche Straßen sind weggespült worden. Sogar mit Traktoren kann man nicht vorankommen“, sagte ein Einwohner der Ortschaft Vasiliko dem griechischen Nachrichtensender Skai. Mehrere Autos seien vom reißenden Wasser ins Meer gespült worden. Hubschrauber und Rettungsmannschaften seien eingesetzt worden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, teilten die Behörden mit

Sechs französische Touristen in Niger getötet

(dpa) - Im westafrikanischen Niger sind nach Behördenangaben sechs Franzosen und zwei Nigrer getötet worden. Schwer bewaffnete Menschen auf Motorrädern hätten die acht in der Region Tillabéri im Westen des Landes angegriffen, sagte am Sonntag der Gouverneur Ibrahim Katiela. Bei den Franzosen handelte es sich demnach um Mitarbeiter von ACTED, einer französischen Hilfsorganisation, die allerdings touristisch unterwegs waren. Die zwei Nigrer seien der Fahrer und ein Führer der Franzosen gewesen.

Die Sahelregion - ein Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - gilt als sehr unsicher, da dort etliche Terrorgruppen aktiv sind. Einige von ihnen haben dem Terrornetzwerk Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen. Immer wieder kommt es auch in Niger zu Anschlägen mit etlichen Toten, vor allem im Westen des Landes.

80-Jähriger in Saarlouis auf E-Scouter lebensgefährlich verletzt

(dpa/lrs) - Ein 80 Jahre alter Mann ist bei der Fahrt auf einem Elektroroller im Saarland gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war am späten Freitagabend auf dem Gehweg in Saarlouis-Lisdorf unterwegs, als er nach Polizeiangaben vom Sonntag ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Er trug auf der Fahrt mit dem E-Sooter keinen Helm.

Nach erster Versorgung durch einen Notarzt wurde er mit Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Lagerfeuer im Wald entzündet - Polizei erstellt Protokoll

(TJ) - Die Polizei musste am Sonntagmorgen vier Jugendliche protokollieren, die unerlaubterweise in Lorentzweiler, am Ort Fautelfiels campiert und ein Lagerfeuer entzündet hatten. Sie gaben an, das Feuer über Nacht gelöscht zu haben, scheinbar hatte es sich von selbst wieder entzündet.

Wegen der Trockenheit ist die Gefahr von Waldbränden derzeit hoch. Ohnehin ist das Entfachen von Feuer im Freien nicht erlaubt.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Hohe Ozonkonzentrationen bis Dienstag möglich

Wegen der hohen Temperaturen ist ein Anstieg der Ozonkonzentration über den Wert von 180 Mikrogramm je Kubikmeter möglich. In Beckerich, Beidweiler und Esch/Alzette wurden am Sonntag bereits zwischen 155 und 157 Mikrogramm gemessen. Wegen der sommerlichen Witterung und den schwachen Luftbewegungen könnten diese bis Dienstag weiter ansteigen, meldet die Umweltverwaltung.

Kurzmeldungen Panorama 09.08.2020

Spürbare Erdbeben in Tirol

Zwei Erdbeben haben in der Nacht zum Sonntag Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol erschüttert. Die Beben mit einer Stärke von 4,1 und 3,5 ereigneten sich nahe Landeck und waren in einem Umkreis von bis zu 50 Kilometern zu spüren, wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Von Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Das erste Beben mit der Stärke von 4,1 ereignete sich am Samstagabend um 21.44 Uhr zehn Kilometer unter der Erde, das zweite und etwas leichtere folgte am Sonntagmorgen um 2.50 Uhr in sieben Kilometern Tiefe.

Beben dieser Stärke sind deutlich spürbar. Der Sender ORF berichtete von erschrockenen Reaktionen von Einwohnern des betroffenen Gebiets: Eine Frau habe etwa berichtet, dass viele Nachbarn ins Freie gerannt seien. Ein Bewohner eines anderen Ortes habe an eine Explosion gedacht und die Feuerwehr gerufen.    

Frankreich richtet Luftbrücke für den Libanon ein

(dpa) - Frankreich hat nach eigenen Angaben eine Luftbrücke eingerichtet, um Katastrophenhelfer und Hilfsgüter in den krisenerschütterten Libanon zu bringen. Es werden auch zwei Schiffe, darunter ein Kriegsschiff, vom Mittelmeerhafen Toulon aus in Bewegung gesetzt, die unter anderem Nahrungsmittel transportieren, wie das französische Außenministerium am Sonntag in Paris mitteilte. Es sprach von einer „außergewöhnlichen Mobilisierung“.

Eine gigantische Explosion im Hafen von Beirut hatte am Dienstag mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt. Die internationale Gemeinschaft berät am Sonntag in einer Videokonferenz über Soforthilfe für das Krisenland - geleitet wird das Treffen von UN-Generalsekretär António Guterres und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Frankreich ist die frühere Mandatsmacht für den Libanon, beide Länder sind noch eng miteinander verbunden.     

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Waldbrände in Lorentzweiler und Senningerberg

(TJ) - Nach der langanhaltenden Trockenperiode ist die Gefahr von Vegetationsbränden erfahrungsgemäß hoch. Das bekamen auch die Brandspezialisten des CGDIS am Sonntag zu spüren, mussten sie doch gleich zweimal Feuer in Waldgebieten löschen.

Der erste Brand war um 9 Uhr entlang des CR122 zwischen Lorentzweiler und Blaschette ausgebrochen. Die Wehren aus Lorentzweiler und Lintgen nahmen sich der Sache an.

Einen zweiten Waldbrand gab es um 10.30 Uhr in Senningerberg an der Rue de Grünewald. In diesem Fall mussten die Brandbekämpfer aus Niederanven in den Einsatz, die Kollegen aus Lintgen kamen ihnen zu Hilfe.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2020

Verletzte in Kirchberg und bei Doncols

(TJ) - Gegen 19.20 Uhr stießen in der Rue des Maraichers in Kirchberg ein Bus und ein Auto zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Sanitäter aus Mamer und die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt wurden zum Unfallort bestellt.

Gegen 21.15 Uhr verlor zwischen Doncols und Winseler ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das sich in der Folge überschlug. Auch bei diesem Unfall wurde eine Person verwundet, so dass er mit einem Rettungswagen aus Wiltz ins Krankenhaus gefahren werden musste. Die Feuerwehren aus Wiltz und Winseler waren ebenfalls im Einsatz.

Gegen 19.30 Uhr mussten die Feuerwehren aus der Hauptstadt und aus Niederanven in die Rue Raspert nach Dommeldingen eilen. Dort standen ein Gartenschuppen und Sträucher in Flammen. In diesem Fall blieb es bei Materialschaden.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 08.08.2020

„Friends“-Sendung wegen Corona verschoben

(dpa) – Ein im Februar angekündigtes „Special“, bei dem die Schauspieler der Kultserie „Friends“ nach 15 Jahren wieder aufeinandertreffen sollten, ist wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben worden. „Das ist sehr traurig“, erklärte „Friends“-Star Jennifer Aniston (51) am Freitag (Ortszeit) im Interview mit dem Filmportal „Deadline.com“. Unter diesen Umständen sei es für alle einfach zu riskant vor einem Publikum aufzutreten, betonte die Schauspielerin.

Aniston vertröstete die Fans auf einen späteren Termin. Durch den Aufschub hätten sie nun mehr Zeit, die Show „noch aufregender und lustiger“ zu machen. Die Neuauflage sollte ursprünglich im Mai beim Streamingdienst HBO Max zu sehen sein.

Nach Ankündigung der Produktionsfirma WarnerMedia im Februar soll Aniston bei dem „Special“ mit ihren Kollegen Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer ohne festes Drehbuch spielen. Die Fortsetzung soll in demselben Studio wie das Original gedreht werden, auf der Stage 24 in der kalifornischen Stadt Burbank.

Acht Tote bei Selbstmordattentat in Somalia

(dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter habe sich an einem Militärposten mit einem Auto in die Luft gesprengt und vier Soldaten mit in den Tod gerissen, teilte die Armee mit. Zudem wurden nach Angaben der Polizei drei Zivilisten getötet. Fünf Soldaten wurden verletzt. Über den Dächern der Stadt stand schwarzer Rauch. Anwohner berichteten von zerbrochenen Fensterscheiben in der Nähe des Tatorts.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab beanspruchte den Anschlag für sich. Die islamistischen Fundamentalisten kämpfen in dem armen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft und kontrollieren weite Teile im Süden und Zentrum des Landes. Die Regierung wird im Kampf gegen Al-Shabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt, und einer Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

Rund 49.000 Menschen von Überschwemmungen in Äthiopien betroffen

(dpa) - In Äthiopien sind nach Behördenangaben von den Überschwemmungen der vergangenen Tage rund 49.000 Menschen betroffen. Fast 20.000 davon hätten ihr Zuhause verlassen müssen, sagte eine Vertreterin der örtlichen Regierung dem staatlichen Sender Fana am Samstag. Angaben zu Todesopfern machte sie nicht. In der Region Afar im Nordosten des Landes hatte es zuletzt schwer geregnet, dadurch trat ein Fluss über die Ufer.

Kurzmeldungen Sport 08.08.2020

Hamilton Schnellster im Formel-1-Abschlusstraining

(dpa) - Lewis Hamilton hat das Abschlusstraining zum zweiten Formel-1-Rennen in Silverstone bestimmt. Der Mercedes-Pilot verwies mit seiner schnellsten Runde in 1:26,621 Minuten seinen Teamkollegen Valtteri Bottas (+0,163 Sekunden) auf den zweiten Platz. Dritter auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in England wurde vor der Qualifikation am Samstagnachmittag McLaren-Fahrer Lando Norris. Direkt dahinter landete Nico Hülkenberg bei seinem zweiten Aufhilfseinsatz für Racing Point. Sebastian Vettel (+1,190 Sekunden) kam nach einem Motorenschaden an seinem Ferrari tags zuvor erneut nur abgeschlagen als 13. ins Ziel.

In der WM-Wertung liegt Hamilton (88 Punkte) vor Bottas (58). Die Formel 1 erinnert an diesem Wochenende an ihren ersten Grand Prix in Silverstone vor 70 Jahren.   

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Einbrüche in Howald und Niederkorn

(TJ) - Zweimal verschafften sich Langfinger am Freitag illegal Zutritt in Wohnhäuser. An der Route de Thionville wurde am Freitag gegen 21 Uhr in eine Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Die Langfinger hatten das Schloss der Eingangstür aufgebrochen und konnten mit Schmuck entkommen.

Gegen 20 Uhr waren Diebe in der Rue J.B. Scharlé in Niederkorn über die Veranda eines Hauses an ein Fenster im hinteren Teil des Hauses gelangt und hatten dieses aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Schränke, ehe sie das Weite suchten.

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Polizeikontrollen am Stausee

Das Gebiet um den Obersauer-Stausee ist bei den sommerlichen Temperaturen ein beliebtes Ausflugsziel. Die Polizei nimmt dies zum Anlass, auch mal im großen Stil nach dem Rechten zu sehen. So auch am Freitag, als mehrere Dienststellen Kontrollen durchführten.

Drogenspürhunde konnten neun Personen erschnüffeln, die illegale Substanzen mit sich führten, in drei Fällen wurde gegen die Trinkwasserschutzverordnung verstoßen.

90 Fahrer kassierten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie ihre Wagen regelwidrig abgestellt hatten. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die in Insenborn und Lultzhausen zur Verfügung stehenden Parkplätze.

London fordert härtere Gangart im Umgang mit Migranten ein

Die britische Regierung hat Frankreich zu einer härteren Gangart gegenüber Migranten aufgefordert, die mit kleinen Booten den Ärmelkanal überqueren. Frankreich müsse die Menschen vor seiner Küste abfangen und zurückbringen, forderte der zuständige britische Staatssekretär Chris Philp am Samstag in einem Gastbeitrag im „Daily Telegraph“.

„Die Franzosen müssen sicherstellen, dass Migranten, die bei dem Versuch erwischt werden Großbritannien per Boot zu erreichen, das nicht wiederholen können“, so Philp weiter. Er schlug vor, die Einwanderer nach dem Versuch einer illegalen Einreise per Fingerabdruck zu registrieren und forderte „echte Konsequenzen“ wie Abschiebung oder Haft. Seine Forderungen will er in der kommenden Woche bei seinem Amtskollegen in Paris vorbringen.     

Mindestens 20 Tote nach Erdrutsch in Südindien

(dpa) – Bei einem Erdrutsch im Süden Indiens sind nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 würden noch vermisst, teilte ein Regierungsvertreter im Distrikt Idukki im Bundesstaat Kerala am Samstag mit. Zwölf Menschen seien bisher aus den Trümmern einer Siedlung von Arbeitern einer Teeplantage lebend geborgen worden. Die Suche nach weiteren Verschütteten dauerte am Samstag an.

Heftiger Monsunregen hatte am Freitag den Erdrutsch ausgelöst, als die meisten Teepflücker noch schliefen. Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährliche Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.      

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Mann durch Stichwaffe schwer verletzt

(dho) - Ein Schwer- und ein Leichtverletzter - das ist die Bilanz einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in der Rue des Sports in Wiltz. 

Zwischen den beiden Männern, die sich kannten, kam es zu Handgreiflichkeiten, wobei einer eine Stichwaffe benutzte

Die Staatsanwaltschaft Diekirch ordnete die Festnahme des Angreifers an und befasste die Spurensicherung der Kriminalpolizei mit der Tatortuntersuchung.