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Post kämpft mit steigender Zahl von Onlinebestellungen
Wirtschaft 26.03.2020

Post kämpft mit steigender Zahl von Onlinebestellungen

Das Paketgeschäft läuft derzeit auf Hochtouren.

Post kämpft mit steigender Zahl von Onlinebestellungen

Das Paketgeschäft läuft derzeit auf Hochtouren.
Foto: LW-Archiv
Wirtschaft 26.03.2020

Post kämpft mit steigender Zahl von Onlinebestellungen

Mara BILO
Mara BILO
125.000 Pakete pro Woche: Die Post liefert derzeit so viel Pakete wie in der Weihnachtszeit, wie die Firma am Donnerstag mitteilt.

Statt ausgehen ist jetzt Zeit zu Hause angesagt: Das führt viele Menschen dazu, von der Couch aus Einkäufe im Internet zu erledigen. Das sieht man an der Zahl der Pakete, die derzeit geliefert werden. Die Post meldet am Donnerstag einen starken Anstieg des Paketaufkommens.

 "Die aktuelle Situation ist mit rund 125.000 Paketen pro Woche mit der Weihnachtszeit vergleichbar", heißt es in einer Mitteilung der Firma. In den vergangenen zwei Wochen wurden im Vergleich zum Vorjahr 22 Prozent mehr Pakete geliefert. Für die kommende Woche wird ein Plus von 28 Prozent erwartet. 

PackUp-Service nimmt zu

Die Lagerdauer von Paketen in den Postämtern ist von 14 auf 30 Tage erhöht worden, wie die Post weiter erklärt. Pakete für Unternehmen, Betriebe und Restaurants, die derzeit geschlossen sind, bleiben auf Lager und werden nach Betriebsaufnahme wieder geliefert.


18.03.2020, Hamburg: Ein Kunde mit dünnen Schutzhandschuhen steht mit seinem Einkaufskorb vor einem kleinen Gemüse- und Lebensmittelladen. Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Geschäfte auf Behördliche Anweisung für die nächsten Wochen schliessen. Ausgenommen sind Verkaufsstellen für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Ähnliches. Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
corona.letzshop.lu geht an den Start
Die neu geschaffene Online-Verkaufsplattform richtet sich an jene Luxemburger, die ihre Einkäufe nicht mehr selbst machen können. Gebeten wird darum, „vernünftig einzukaufen“, wie es offiziell heißt.

Zudem gilt zu beachten, dass der sogenannte PackUp-Import-Service – der den Empfang von Paketen auch in Frankreich und Deutschland ermöglicht – nur noch für Deutschland angeboten wird. Angesichts der aktuellen Situation "nehmen die Online-Anmeldungen für den PackUp-Service weiter zu", so die Post.

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