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 (dpa) - Der Volkswagen-Konzern will über die Zukunft der Luxusmarke Bugatti bis Ende Juni entscheiden. Das kündigte VW-Konzernvorstand und Porsche-Chef Oliver Blume am Montag in Weissach bei Stuttgart an. Im ersten Halbjahr solle eine Entscheidung fallen. Dabei liege man voll im Zeitplan.

In der vergangenen Woche hatte das „Manager Magazin“ berichtet, dass Porsche gemeinsam mit Rimac in Kürze auch Bugatti übernehmen solle. Porsche wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Volkswagen-Konzern will die vom früheren Patriarchen Ferdinand Piëch aufgebaute Luxusmarke schon länger abgeben.

Porsche hält eine Beteiligung an dem kroatischen Autobauer Rimac. Porsche-Chef Blume ist im Volkswagenkonzern für die Markengruppe „Sport & Luxury“ zuständig. Über die Zukunft von Luxusmarken wie Lamborghini, Bugatti und Bentley oder dem Motorradhersteller Ducati im VW-Konzern gibt es immer wieder Spekulationen. Zum Konzern gehören Skoda und Seat ebenso wie Porsche und die Lastwagenbauer MAN und Scania. Diese hat VW inzwischen in der Nutzfahrzeugholding Traton zusammengefasst.    

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(dpa) - Nach der Vergewaltigung und Tötung eines 13-jährigen Mädchens in Wien ist ein vierter Verdächtiger in London festgenommen worden. Österreichs Innenminister Karl Nehammer sprach am Donnerstag von einem „ganz großen Erfolg“, nachdem Zielfahnder den geflüchteten 22-jährigen Afghanen aufgespürt hatten. Drei weitere junge afghanische Männer sind bereits in Österreich in Untersuchungshaft.

Das Mädchen war am 26. Juni neben einer Straße an einen Baum gelehnt tot aufgefunden worden. Ein Polizeihund verfolgte Spuren zu einer nahe gelegenen Wohnung, in dem einer der Verdächtigen wohnte. Nach den bisherigen Ermittlungen soll das Mädchen zwei der jungen Männer beim Ausgehen getroffen haben und dann zu der Wohnung mitgefahren sein. Laut Polizei wurde sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt.

Kurzmeldungen Lokales 29.07.2021

(jwi) - Am Donnerstag gab es für den nationalen Rettungsdienst CGDIS zwei Einsätze. 

In einer Wohnung in Bartringen in der Rue Pletzer brannte um 10.44 Uhr ein Sofa. Die Teams aus Bartringen, Mamer und Luxemburg-Stadt waren vor Ort. Niemand wurde verletzt. 

Auf dem CR328 kam es gegen 12.20 Uhr bei Eschweiler zu einem Unfall. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Baum. Eine Person kam dabei zu Schaden.

Weitere Lokalnachrichten finden Sie in unserer Rubrik „Lokales“.

(dpa) – Nach dem Tod eines Touristen in dem russischen Naturpark „Jegarki“ in Sibirien haben Jäger einen Bären erlegt. Das Raubtier sei erschossen worden, teilten die Behörden in Krasnojarsk der Staatsagentur Tass zufolge am Donnerstag mit. Demnach wurde dem Bären Gewebe entnommen, um das Biomaterial genetisch mit den Verletzungsspuren des am Dienstag getöteten Mannes abzugleichen.

In einer Mitteilung der Ermittler hieß es, die Leiche des Mannes sei am Donnerstag in einem Massiv des für seine Seen, Berge und Wälder bekannten Parks geborgen worden. Es war bereits der zweite Todesfall dort in diesem Sommer. Im Juni starb ein 16-jähriger Jugendlicher bei einem Bärenangriff. Das Tier war erschossen worden.

Zu dem neuen tödlichen Angriff war es am Dienstag gekommen, als eine Gruppe von vier Touristen nach einer Übernachtung im Wald die Zelte zusammenräumte. Dabei soll ein 42-Jähriger aus der Gruppe von einem Bären angegriffen und tödlich verletzt worden sein. Die übrigen drei Touristen konnten fliehen und sich in Sicherheit bringen.

Sogar Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin in der Hauptstadt Moskau schaltete sich ein. Er forderte eine Aufklärung des Falls und eine Untersuchung, ob genug für die Sicherheit der Menschen getan werde. Die Touristen stammten aus Moskau.

Der Park verschärfte derweil die Sicherheitsvorkehrungen und setzte nach eigenen Angaben zusätzliche Ranger ein. „Sie werden an den einschlägigen Wanderrouten patrouillieren, um die Sicherheit und einen bequemen Aufenthalt der Touristen zu gewährleisten“, sagte der Leiter der Direktion des Parks, Igor Grjasin.

(dpa) - Nach tödlichen Schüssen in einem Kino im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 20-jährigen Mann, in dessen Wohnung eine Waffe gefunden worden sei, teilte die Polizei in der Stadt Corona am Mittwoch (Ortszeit) mit. 

Die Beamten ermittelten unter anderem wegen Mordes, nachdem am Montag in einem Kino in dem Ort eine 18-Jährige erschossen und ein 19-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden waren, wie es hieß. Neben der Schusswaffe fanden die Ermittler während einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Verdächtigen weitere Hinweise. Die beiden Kinogäste besuchten den Angaben zufolge gemeinsam eine Vorstellung des Horror-Films „The Forever Purge“. Die Frau starb noch am Tatort, der Mann kam ins Krankenhaus. Die Polizei sprach von einem „abscheulichen Verbrechen“. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass Kino-Mitarbeiter die jungen Leute nach Ende der Filmvorführung gefunden hätten, die von weniger als zehn Menschen besucht worden sei.

Ob sich die Tat während oder nach Ende des Films ereignete, war zunächst nicht bekannt. Auch das Motiv war Polizeiangaben zufolge zunächst unklar. Der Angriff schien nicht provoziert worden zu sein, sagten die Beamten. Zeugenaussagen hätten die Ermittler auf die Spur des mutmaßlichen Täters geführt.

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Kurzmeldungen Lokales 29.07.2021

(SC) - Wie die Gemeinde auf Facebook mitteilt hat der Gemeinderat am Donnerstagmorgen einstimmig eine Resolution angenommen, nach der die Gemeinde Mertert fortan als sogenannte LGBTIQ-Freiheitszone gilt. Das Kürzel „LGBTQI“ steht für Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex.

Leider würden die Rechte von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen nicht überall in Europa gleichermaßen anerkannt, so die Gemeinde in dem Beitrag. Bereits zur luxemburgischen „Pride Week“, in der alljährlich die Errungenschaften und Rechte der LGBTQI-Gemeinschaft gefeiert und gefordert werden, hatte die Gemeinde vor dem Rathaus eine Regenbogenflagge gehisst.

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Foto: Gemeinde Mertert-Wasserbillig via Facebook

Kurzmeldungen Lokales 29.07.2021

(SC) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erwischten Beamte insgesamt fünf Fahrer, die zu viel getrunken hatten und sich trotzdem noch hinters Steuer gesetzt hatten.

In Ulfingen kam einer Polizeistreife auf einer Sicherheitsfahrt gegen 2.30 Uhr ein Auto entgegen, dessen Fahrerin immer wieder auf die Gegenfahrbahn steuerte. In Wilwerdingen stoppten die Beamten die Fahrerin schließlich. Ein Alkoholtest lieferte ein positives Ergebnis - ihr wurde der Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen.

Eine weitere alkoholisierte Fahrerin machte gegen 1.40 Uhr die Place d'Argent in Luxemburg-Eich unsicher. Ein Zeuge meldete der Polizei in Limpertsberg, dass der Wagen an der Côte d'Eich in Schlangenlinien gefahren war. Auch in diesem Fall wurde der Frau der Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgesprochen. 

Gegen 1 Uhr erwischten die Beamten in Luxemburg-Stadt einen Autofahrer, der mit zwei kaputten Reifen und überhöhter Geschwindigkeit durch den Tunnel René Konen in Richtung Beggen raste. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass auch er zu viel getrunken hatte. Er war seinen Führerschein daraufhin los und wurde einem sofortigen Fahrverbot unterlegt.

In Differdingen erwischten die Beamten gegen 0.40 Uhr einen betrunkenen Fahrer ohne Führerschein. Er wurde in der Rue Woiwer gestoppt und der Alkoholtest lieferte ein positives Ergebnis. Als die Beamten die Prozedur zum Führerscheinentzug einleiten wollten, bemerkten sie, dass gegen den Fahrer bereits ein Fahrverbot bestand. Die Staatsanwaltschaft wurde daraufhin von dem Fall in Kenntnis gesetzt und ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an.

Gegen 23.30 Uhr wurde eine Autofahrerin am Boulevard de Kockelscheuer in Luxemburg-Gasperich kontrolliert, nachdem sie einer Polizeistreife durch ihre Fahrweise aufgefallen war. Sie musste ihren Führerschein aushändigen und auch ihr wurde ein provisorisches Fahrverbot auferlegt. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Wagen keine gültige technische Kontrollbescheinigung mehr hatte. 

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(dpa) - Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska ereignet. Die zuständige US-Behörde USGS gab die Stärke mit 8,2 an. Es sei am späten Mittwochabend (Ortszeit) 104 Kilometer südöstlich von einer Halbinsel in einer Tiefe von 32 Kilometern aufgetreten. Auf der Halbinsel liegt unter anderem die Stadt Perryville.

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) gab eine Tsunami-Warnung aus. Er sprach zunächst von einer Stärke von 8,1, korrigierte dann ebenfalls auf 8,2, ortete das Beben aber knapp 121 Kilometer südöstlich des ebenfalls auf der Halbinsel gelegenen Ortes Chignik.

Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es zunächst nicht. Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten.

Kurzmeldungen Lokales 29.07.2021

(SC) - Am Mittwochabend kam es gegen 17.45 Uhr auf der RN22 zwischen Redingen/Attert und Reichlingen zu einem Unfall, bei dem ein Radfahrer verletzt wurde. Er war von einem Auto umgefahren worden, sodass ein Rettungswagen aus Redingen/Attert und ein Samu-Wagen aus Ettelbrück zum Unfallort fahren mussten, um den Verletzten zu behandeln. Weitere Einsatzkräfte aus Redingen/Attert und Useldingen waren ebenfalls vor Ort.

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Vorgestern

(dpa) – Ein Gesetz im iranischen Parlament für noch mehr Internetzensur hat im Land und auch in der Führungsebene eine beispiellose Protestwelle ausgelöst. Hintergrund der Proteste ist ein neues Internetgesetz, das die Hardliner im Parlament nach langem Hin und Her durchsetzen konnten. Die Details sollen in einem technischen Ausschuss noch finalisiert und danach laut Verfassung dem sogenannten Wächterrat zur endgültigen Bestätigung weitergeleitet werden. Beobachter glauben jedoch, dass der neugewählte Präsident Ebrahim Raisi nach der Vereidigung am 5. August sein Veto gegen das Gesetz einlegen werde.  

Offiziell geht es in dem Gesetz um die Aufsicht sowie eine Nationalisierung des Internets - also die Schaffung iranischer Alternativen zu beliebten Onlinediensten. Kritiker befürchten jedoch, dass viele Plattformen lahmgelegt werden. Außerdem sollen laut dem Gesetz alle Internetnutzer registriert und sämtliche VPN-Apps, mit denen Iraner sich über Datentunnel Zugang zu unerlaubten Webseiten verschaffen, verboten werden.

Das Internet ist dem islamischen Establishment seit Jahren ein Dorn im Auge, weil es die vom Staat kontrollierten Medien komplett untergraben hat. In diesen konnten beispielsweise Berichte über Unruhen oder öffentliche Proteste noch zensiert werden, in den sozialen Medien ist dies nicht mehr möglich. Insbesondere Jugendliche verfolgen die politischen Entwicklungen nur noch im Internet, vor allem auf Twitter, und ignorieren die staatlich gesteuerten Medien.

(dpa) - Bei einem Vorfall nahe Hebron im besetzten Westjordanland ist am Mittwoch ein elfjähriger Palästinenser durch Schüsse tödlich verletzt worden. Nach palästinensischen Medienberichten saß der Junge im Auto seines Vaters, als israelische Soldaten auf das Fahrzeug feuerten. 

Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte mit, er sei später im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Israels Militär kündigte eine Stellungnahme zu dem Vorfall an. Zuvor war bereits in der Nähe von Nablus ein Palästinenser unter unklaren Umständen von Soldaten erschossen worden. Die Armee kündigte eine Untersuchung des Falls an.

Kurzmeldungen Lokales 28.07.2021

Am Dienstag musste ein schwer verletzter Hund eingeschläfert werden, nachdem er nachmittags in Rümelingen aus einem Fenster einer Wohnung im zweiten Stock geworfen worden war. Die Polizei konnte zwei tatverdächtige Personen ermitteln. Eine Strafanzeige wegen Tierquälerei wurde erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 28.07.2021

Heftige Niederschläge hatten am Dienstag vielerorts Überschwemmungen zur Folge. Dabei kam es zu teils lebensgefährlichen Situationen. So wurden in Schouweiler vier Personen in einer Tiefgarage von Wassermassen erfasst. Wie der nationale Rettungsdienst am Mittwoch mitteilte, mussten die Einsatzkräfte am Dienstag im Laufe des Nachmittags und des Abends 87 Mal ausrücken – meist wegen überfluteter Keller. 18 Einsatzzentren – vor allem aus dem Südwesten des Landes – wurden im Zuge der Unwetter mobilisiert.

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(dpa) - Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch auf 134 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien zwei weitere Menschen tot geborgen worden, sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 

Bisher seien 76 Tote identifiziert worden. Nach wie vor vermisst werden noch 73 Menschen. Die Zahl der Verletzten nach dem Starkregen vom 14. Juli und den dadurch ausgelösten Sturzfluten gab Stadtfeld mit 766 an.

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(dpa) - In der türkischen Urlaubsregion Antalya sind mehrere Waldbrände ausgebrochen. Winde trieben die Flammen in Richtung der Wohnbezirke, wie der Landrat des Bezirks Manavgat, Mustafa Yigit, dem Sender CNN Türk am Mittwoch sagte. Drei Viertel seien evakuiert worden. Auf Bildern waren dunkle Rauchschwaden und meterhohe Flammen zu sehen. Touristen seien zurzeit nicht gefährdet, sagte Yigit.

Die Einsatzkräfte kämpften aus der Luft und vom Boden aus gegen die Flammen. Nach Angaben des Gouverneursamts sind zwei Löschflugzeuge und 15 Helikopter im Einsatz. Landrat Yigit sagte, man habe Verstärkung aus anderen Provinzen angefordert. Verletzte oder Todesopfer wurden nicht gemeldet. Die Ursache der Brände war zunächst unklar.

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(dpa) - Ein Narkosearzt in Israel hat laut Anklageschrift versucht, den Partner seiner Angebeteten mit Betäubungsmitteln zu ermorden. Der 37-Jährige sei vor gut zwei Wochen in die Wohnung des Mannes in der Stadt Rechovot eingedrungen, teilte das israelische Justizministerium am Mittwoch mit. Der Frau - einer mit ihm arbeitenden Ärztin - habe er zuvor immer wieder Avancen gemacht.

Der Mediziner habe den schlafenden Mann mit einem Elektro-Schocker angegriffen und dann versucht, ihm das Mittel zu spritzen. Das Opfer sei jedoch aufgewacht und habe es geschafft, den Angreifer aus der Wohnung zu drängen. Die Polizei habe den Flüchtigen kurz darauf angehalten und in dessen Auto unter anderem Injektionsflaschen mit einem starken Betäubungsmittel gefunden. Dieses könne von einer gewissen Dosis an tödlich wirken. Der Arzt wird jetzt wegen versuchten Mordes, Diebstahls und Einbruchs angeklagt.

Kurzmeldungen Kultur 28.07.2021

(dpa) - Der ehemalige Schlagzeuger der Metal-Band Slipknot, Joey Jordison, ist Medienberichten zufolge im Alter von 46 Jahren gestorben. „Wir sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Joey Jordison, ein produktiver Schlagzeuger, Musiker und Künstler, am 26. Juli 2021 friedlich im Schlaf gestorben ist“, zitierte CNN am Dienstag (Ortszeit) aus einem Statement der Familie, das dem US-Sender vorlag. „Joeys Tod hat uns mit leeren Herzen und unbeschreiblicher Trauer zurückgelassen.“ Er habe eine „sanfte Persönlichkeit“ und ein „riesiges Herz“ gehabt. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt.

Jordison hatte dem Bericht zufolge die Metal-Band im Jahr 1995 im US-Bundesstaat Iowa mitgegründet, die später für ihre provokanten Auftritte in Overalls und Horror-Masken berühmt wurde. 1999 erschien das gleichnamige Album „Slipknot“. 2013 wurde bekannt, dass der Drummer und die Band getrennte Wege gingen. Später teilte Jordison mit, an einer Erkrankung des Nervensystems zu leiden. Neben Slipknot war er noch Mitbegründer von Bands wie Scar The Martyr und Sinsaenum. Paul Gray, der Bassist der US-Metal-Band Slipknot, starb bereits im März 2012. Er wurde tot in einem Hotelzimmer in Urbandale (US-Staat Iowa) aufgefunden.

Zahlreiche Kollegen aus der Musik-Branche nahmen Anteil am Tod des Musikers. Serj Tankian, Sänger der Band System of a Down, nannte Jordison auf Facebook einen „großartigen Schlagzeuger und Menschen“. Die Band Metallica postete ein Bild von Jordison mit den Worten „R.I.P. brother...“. Slipknot selbst veröffentlichten zunächst ohne Kommentar auf ihrem Twitter-Account ein komplett schwarzes Profilbild.

Kurzmeldungen Lokales 28.07.2021

(jt) - Im Bahnhofsviertel in der Hauptstadt ist am Dienstagnachmittag ein Mann von drei Tätern überfallen worden. Zwei der Verdächtigen hielten das Opfer fest, nachdem der dritte das Portemonnaie aus der Jackentasche herausgeholt hatte. Anschließend lief das Trio davon.

Wie die Polizei berichtet, war einer der Täter zuvor gegen 17.40 Uhr dem späteren Opfer auf der Avenue de la Gare gefolgt. Danach kamen zwei Komplizen dazu und baten den Mann um eine Zigarette. Diesen Moment der Ablenkung nutzten die Kriminellen, um die Geldtasche des Mannes zu klauen.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und leitete Ermittlungen gegen die unbekannten Täter ein.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Dienstagabend in Differdingen. Ein junger Mann wurde gegen 22.40 Uhr in der Rue Parc Gerlach von drei Unbekannten attackiert, die ihm eine Umhängetasche und ein Mobiltelefon gewaltsam wegnahmen. Die Polizei Differdingen leitete eine Untersuchung ein.

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(dpa) - Ein Gericht hat dem Wikileaks-Gründer Julian Assange die ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen. Bei der Verleihung der Staatsbürgerschaft an den gebürtigen Australier 2017 seien verwaltungsrechtliche Fehler gemacht worden, berichtete die Zeitung „El Comercio“ am Dienstag unter Berufung auf ein Verwaltungsgericht in der Hauptstadt Quito. Assanges Anwalt Carlos Poveda kündigte an, Rechtsmittel gegen die erstinstanzliche Entscheidung einzulegen.

Assange wartet derzeit im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh auf eine Entscheidung über den Auslieferungsantrag der US-Regierung. Die Vereinigten Staaten werfen ihm vor, gemeinsam mit der Whistleblowerin Chelsea Manning geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen und auf der Internet-Plattform Wikileaks veröffentlicht zu haben. Damit sei das Leben von Informanten in vielen Ländern in Gefahr gebracht worden. Im Falle einer Verurteilung in den USA droht ihm eine langjährige Haftstrafe.

Assange war 2012 vor der Auslieferung in Ecuadors Botschaft in London geflüchtet. Dort erhielt er Asyl und 2017 auch die ecuadorianische Staatsbürgerschaft. Die Regierung des südamerikanischen Landes plante damals, Assange einen Diplomatenstatus zu verleihen und ihn so sicher aus der Botschaft bringen zu können. Später kam es allerdings zu Spannungen zwischen Quito und Assange. Die ecuadorianische Regierung kassierte 2019 den Asylstatus wieder und Assange wurde wegen des Verstoßes gegen Kautionsauflagen von der britischen Polizei festgesetzt.

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Kurzmeldungen Lokales 28.07.2021

(SC) - Am Dienstagabend prallten gegen 18 Uhr auf dem CR357 zwischen Hessemillen und Bettendorf ein Auto und ein Bus gegeneinander. Ein Rettungswagen aus Fels sowie weitere Einsatzkräfte aus Bettendorf, Ermsdorf und Medernach waren zur Stelle, um die Unfallstelle zu sichern und den Leichtverletzten zu behandeln.

Gegen 18.30 Uhr verunfallte auf dem CR152 zwischen Mondorf und Emeringen ein Auto. Auch hier wurde eine Person leicht verletzt. Einsatzkräfte aus Remich und Mondorf waren vor Ort.

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