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Plus 2,5 Prozent: Schneider kündigt Indextranche zum 1. Januar an

Plus 2,5 Prozent: Schneider kündigt Indextranche zum 1. Januar an

Christophe Olinger
Wirtschaft 23.12.2016

Plus 2,5 Prozent: Schneider kündigt Indextranche zum 1. Januar an

Laurent SCHMIT
Mehrmals wurde das Datum verschoben, nun soll die Indextranche doch bereits zum Jahreswechsel erfallen. Wirtschaftsminister Etienne Schneider zögerte nicht, die gute Nachricht zu verkünden. Nun folgte die offizielle Bestätigung

(las) - Wirtschaftsminister Etienne Schneider verkündet gerne Nachrichten über Twitter: Am Donnerstag ging es um die lang erwartete Indextranche. Ab dem 1. Januar 2017 sollen die Gehälter und Renten um 2,5 Prozent steigen.

Die Statistikbehörde Statec bestätigte am Freitag, dass die Maßzahl von 831,84 diesen Monat überschritten wurde. Der Verbraucherpreisindex steigt von 775,17 auf 794,54 Punkte - sprich eine Anhebung von 2,5 Prozent. Die Indextranche hängt von der Entwicklung der Inflation ab.

Zuletzt war das Statec von einem Datum in den ersten Monaten von 2017 ausgegangen. Es wird die erste Indextranche seit Oktober 2013 sein.

Auf Facebook betont Etienne Schneider, dass weitere Erhöhungen zum Jahreswechsel anfallen: Die Anpassung der Renten (+0,9 Prozent) sowie ein Plus von 1,4 Prozent beim Mindestlohn. Schlussendlich tritt auch die Steuerreform in Kraft. Die Regierung bietet auf Internet einen Rechner, um die Steuerersparnisse zu simulieren.

Am 11. Januar versammelt sich die zuständige Indexkommission. Dann soll die genaue Indexzahl für den Monat Dezember veröffentlicht werden.


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