Pimkie

Modekette schließt Filialen in Luxemburg

Die Firma mit Sitz im französischen Villeneuve d'Ascq verzeichnet seit 2015 negative Resultate und 2017 einen Rückgang des Umsatzes von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 10% par rapport à l'année précédente»
Die Firma mit Sitz im französischen Villeneuve d'Ascq verzeichnet seit 2015 negative Resultate und 2017 einen Rückgang des Umsatzes von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 10% par rapport à l'année précédente»
Foto: AFP

(M.G./AFP) Bei der Modekette Pimkie sollen Europaweit rund 130 Filialen geschlossen werden. Davon betroffen sind auch die beiden Filialen in Esch/Alzette und Kirchberg. Das verkündete die Geschäftsleitung von Pimkie am Montag gegenüber den Arbeitnehmervertretern.

Die Pläne der Geschäftsführung sehen vor, allein in Frankreich 208 Mitarbeiter zu entlassen. Dort sollen in den kommenden drei Jahren 37 von 321 Filialen geschlossen werden. In Deutschland sind 45 Schließungen vorgesehen, in Italien 17, in Spanien 13, in Belgien neun und in Österreich acht.

Die französische Regierung erntet deswegen große Kritik, da der Konzern eine neue Regelung der Arbeitsmarktreform, die Emmanuel Macron im vergangenen Jahr eingeführt hat, nutzt, um Arbeitsplätze zu streichen, ohne einen Sozialplan vereinbaren zu müssen.