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Paul Wurth Gruppe: Resultat auf Vorjahresniveau
Der Hochofen Nr. 7 bei der Firma Iron & Steel in Novolipetsk/Russland, der durch die Paul Wurth Gruppe gebaut wurde.

Paul Wurth Gruppe: Resultat auf Vorjahresniveau

Foto: Paul Wurth
Der Hochofen Nr. 7 bei der Firma Iron & Steel in Novolipetsk/Russland, der durch die Paul Wurth Gruppe gebaut wurde.
Wirtschaft 09.05.2012

Paul Wurth Gruppe: Resultat auf Vorjahresniveau

Mit einem Umsatz von 491,1 Millionen Euro und einem Nettoresultat von 18,2 Millionen Euro hat die Luxemburger Paul Wurth Gruppe das Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen. Wie das Technologie-Unternehmen am Mittwoch mitteilte, liegen die Zahlen in etwa auf Vorjahresniveau.

(jw/C.) - Mit einem Umsatz von 491,1 Millionen Euro und einem Nettoresultat von 18,2 Millionen Euro hat die Luxemburger Paul Wurth Gruppe das Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen. Wie das Technologie-Unternehmen am Mittwoch mitteilte, liegen die Zahlen in etwa auf Vorjahresniveau.

Bei der Hauptversammlung am Dienstag wurden unter Vorsitz von Michel Wurth die Verhandlungen über eine strategische Partnerschaft mit der deutschen SMS group in Düsseldorf bestätigt. ArcelorMittal beabsichtigt, seine Anteile von 48,1 Prozent verkaufen, wie wort.lu am Dienstag berichtete.

Insgesamt war das Geschäft der Firma Paul Wurth im Jahr 2011 durch die vor allem in Europa vorherrschende Unsicherheit auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten geprägt. Deshalb hätten sich die Stahlunternehmen äußerst vorsichtig bei der Umsetzung ihrer Investitionen und Planvorhaben gezeigt.

Rege Geschäftstätigkeit erwartet

Mit knapp über 900 Millionen Euro hält sich der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2011 auf einem hohen Niveau. Zu den größten Projekten des vergangenen Jahres gehörten der Neubau von Hochöfen in Russland und Mexiko sowie die Renovierung des Hochofens Nr. 4 bei Ilva Taranto in Italien. Außerdem wurde bei der Firma Sumitomo Metal Industries in Japan eine neue Koksofenbatterie installiert.

Für das Jahr 2012 erwartet die Paul Wurth Gruppe eine “rege Geschäftstätigkeit”. Aufgrund des Ergebnisses soll den Aktionären eine unveränderte Bruttodividende von 420 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden.


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