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Optimistische Prognosen: Baldige iPhone-Erneuerung wahrscheinlich
Wirtschaft 02.08.2017

Optimistische Prognosen: Baldige iPhone-Erneuerung wahrscheinlich

China ist ein wichtiger Markt für Apple und brachte im vergangenen Quartal rund 18 Prozent der gesamten Erlöse ein.

Optimistische Prognosen: Baldige iPhone-Erneuerung wahrscheinlich

China ist ein wichtiger Markt für Apple und brachte im vergangenen Quartal rund 18 Prozent der gesamten Erlöse ein.
REUTERS
Wirtschaft 02.08.2017

Optimistische Prognosen: Baldige iPhone-Erneuerung wahrscheinlich

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Der Sommer ist traditionell eine schwierigere Zeit fürs Apple-Geschäft: Viele Kunden warten schon auf das nächste iPhone. In diesem Jahr kommt Apple gut durch diese Zeit - auch weil es beim Sorgenkind iPad wieder aufwärts geht.

(dpa) - Apples optimistische Prognose für das laufende Quartal deutet darauf hin, dass ein neues iPhone wie zuletzt gewohnt bis Ende September auf den Markt kommen wird. Die Erwartung und die jüngsten Quartalszahlen ließen die Apple-Aktie nach US-Börsenschluss am Dienstag um mehr als sechs Prozent steigen. Zuletzt war spekuliert worden, das nächste iPhone könne wegen technischer Komplexität später kommen.

Gesunde Entwicklung

Im vergangenen Quartal konnte Apple Umsatz und Gewinn deutlich steigern, weil auch andere Geschäftsbereiche neben dem iPhone zu dem Wachstum beitrugen. Apple verkaufte im vergangenen Quartal gut 41 Millionen seiner Smartphones - zwei Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit kann der Konzern die Verkäufe nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr wieder steigern - auch wenn viele Kunden bereits auf das nächste Modell warten.

Apple verdiente in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal 8,72 Milliarden Dollar (7,4 Mrd Euro). Das war ein Plus von rund zwölf Prozent im Jahresvergleich. Die Geldreserven von Apple wuchsen nun auf 261,5 Milliarden Dollar an. Über 90 Prozent davon befinden sich außerhalb der USA.

iPads wieder angesagt

Eine positive Überraschung war der Absatzsprung beim iPad-Tablet, das seit Jahren schwächelte. Nach einer Auffrischung der Modellpalette mit neuen teuren Pro-Modellen wuchsen die Verkäufe binnen drei Monaten um 28 Prozent. Im Jahresvergleich gab es ein Plus von 15 Prozent bei den Stückzahlen und von zwei Prozent beim Umsatz.

Das iPhone blieb einem Umsatz von 24,8 Milliarden Dollar zwar das wichtigste Produkt des Konzerns, sein Anteil am Apple-Umsatz sank aber auf knapp 55 Prozent von fast 57 Prozent vor einem Jahr. Der durchschnittliche Preis eines verkauften iPhones stieg auf 606 Dollar von 595 Dollar vor einem Jahr - weil das Interesse am größeren iPhone Plus höher gewesen sei, sagte Finanzchef Luca Maestri.


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