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OGBL kritisiert Geschäftspraktiken von UPS in Luxemburg
Wirtschaft 12.07.2021
Wo UPS draufsteht, ist nicht UPS drin

OGBL kritisiert Geschäftspraktiken von UPS in Luxemburg

Obwohl die braunen Lieferwagen von UPS auch in Luxemburg präsent sind, beschäftigt UPS selbst keinen einzigen Fahrer im Land.
Wo UPS draufsteht, ist nicht UPS drin

OGBL kritisiert Geschäftspraktiken von UPS in Luxemburg

Obwohl die braunen Lieferwagen von UPS auch in Luxemburg präsent sind, beschäftigt UPS selbst keinen einzigen Fahrer im Land.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 12.07.2021
Wo UPS draufsteht, ist nicht UPS drin

OGBL kritisiert Geschäftspraktiken von UPS in Luxemburg

Marlene BREY
Marlene BREY
Der Paketzusteller UPS hat einem Subunternehmen gekündigt. Der Lieferpartner muss schließen - Verhandlungen zum Sozialplan kann UPS umgehen.

UPS hat seinem Subunternehmen Plateau Luxembourg zum 31. August den Vertrag gekündigt. Das Unternehmen muss daher schließen, wie der OGBL am Montag mitteilte. 


Wi , Perl (D) , Sabines Papierstübchen , Paketabhiolung in Deutschland für Luxemburger , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
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Der OGBL und die Personalvertretung von Plateau haben mit der Geschäftsleitung einen Sozialplan verhandelt, der am 25. Juni unterzeichnet wurde. Der Plan sieht vor, dass alle Gehälter, Überstunden, Sonntagszuschläge sowie nicht genutzte Urlaubstage bis zur Schließung des Unternehmens ausgezahlt werden. 

Außen UPS, innen ...

Darüber hinaus hat das Management zugesagt, sich mit anderen Unternehmen in Verbindung zu setzen, um neue Arbeitsplätze für die Fahrer zu finden. Am 1. Juli hatte Plateau 87 Mitarbeiter. Eines der neuen Subunternehmen von UPS, V&D Translux, hat bereits rund 50 Mitarbeiter eingestellt. Ein weiteres, FB Logistics Lux, hat vier übernommen. Rund 33 Mitarbeiter - darunter 22 Fahrer - sind derzeit noch von Arbeitslosigkeit bedroht. 

Obwohl die braunen Lieferwagen von UPS auch in Luxemburg präsent sind, beschäftigt UPS selbst keinen einzigen Fahrer im Land. Auf diese Weise konnte UPS eine Beteiligung an den Verhandlungen zum Sozialplan umgehen, kritisiert der OGBL. Es seien auch Mitarbeiter entlassen worden, die im Krankenstand oder in der Elternzeit waren, so die Gewerkschaft.

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