Unter Palmen: Luxemburger Kunden sind seit einigen Jahren in Panama seltener geworden.
Offshore-Geschäfte: Panama (Dis)Connection
Ein Luxemburger Bankkonto mit einer Panama-Briefkastenfirma: Dieses Produkt des Finanzplatzes war lange Zeit ein Mittel, um Ruhe vor den Steuerbehörden zu haben. Das Ende des Bankgeheimnisses ließ es außer Mode kommen. Die "Panama Papers" offenbaren nun die Versäumnisse der Vergangenheit.
Von Laurent Schmit
Die Geschichte hinter den „Panama Papers“ hat einen ihrer Ursprünge in Luxemburg. Im Februar 2015 berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ über die Steueraffäre der Commerzbank. Deren Luxemburger Tochter vermittelte Kunden an Mossack Fonseca, der Kanzlei aus Panama inmitten des Skandals. In diesem Zusammenhang erhielten die Journalisten über eine Quelle Zugang zu 11,5 Millionen Dokumenten über 214 000 Offshoregesellschaften, die Mossack Fonseca verwaltet.
„Alte Kamellen“
Gerade da die Daten bis 1977 zurückreichen, überrascht die Nennung von Luxemburger Banken und Dienstleister den Steuerexperten Alain Steichen nicht ...
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