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Öffnung der Terrassen Anfang April möglich
Wirtschaft 1 05.03.2021

Öffnung der Terrassen Anfang April möglich

"Im Restaurant müssen sich Gäste an die Bestimmungen halten. Im Park nicht", sagt François Koepp, Generalsekretär der Horesca.

Öffnung der Terrassen Anfang April möglich

"Im Restaurant müssen sich Gäste an die Bestimmungen halten. Im Park nicht", sagt François Koepp, Generalsekretär der Horesca.
Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 1 05.03.2021

Öffnung der Terrassen Anfang April möglich

Die Regierung verlängert die Maßnahmen über den 14. März hinaus. Xavier Bettel macht aber Hoffnung, dass die Gastronomie nächsten Monat wieder eröffnen darf.

(mab) - Im Anschluss an die Sitzung des Regierungsrates hat Premierminister Xavier Bettel (DP) über die aktuelle Corona-Lage im Großherzogtum informiert: Die Maßnahmen werden bis zum 2. April verlängert. 

Anfang April sollen Lockerungen kommen. Gerade der Horeca-Bereich sei hart getroffen, gab Bettel zu bedenken. Wenn die Situation so bleibe wie bisher, werde die Regierung die Öffnung in Betracht ziehen - unter bestimmten Voraussetzungen und mit sanitären Regeln. Es werde nach Ostern noch keine „normale“ Situation herrschen, sagte der Premier.  

Besser auf der Terrasse als im Park?

„Wir denken immer noch, dass wir Teil der Lösung sind und nicht Teil des Problems“, sagte François Koepp, Generalsekretär der Horesca, dem Luxemburger Wort. „Die Menschen treffen sich wieder, weil die Maßnahmen einfach schon zu lange andauern. Im Restaurant oder im Hotel müssen sie sich an die Bestimmungen halten. Im Park nicht. Meine Angst ist, dass die Zahlen so wieder steigen.“ 


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Steigen die Zahlen, müsste die Gastronomie weitere Wochen auf die Öffnung warten. „Ich bin aber Optimist. Ich denke, dass wir Ostern wieder geöffnet sein werden“, sagte Koepp. „Aber wir brauchen auch Vorlaufzeit, um die Öffnung vorzubereiten“, betonte er. 

Der einzige Vorteil, den er sehe, sei, dass die Beihilfen so weiterlaufen. „Fallen die Beihilfen bei starken Maßnahmen weg, können wir das nicht ausgleichen. Auch die Kurzarbeit muss über den Juli hinaus weitergehen, sonst ist die Branche am Ende.“

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